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Tesa
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Christen in islamischen Ländern

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Weitblick-Sendung bei Kirche in Not.
www.kirche-in-not.de
punctum
@damdam
Ich gebe Ihnen recht. Allerdings gibt es keinen christlichen "Jihadismus", der Waffengewalt als legitimes (und sogar gebotenes!) Mittel im Kampf um die Verbreitung und Durchsetzung des Glaubens verträte. Den Christen wird gerne der Kreuzzugsgedanke entgegen gehalten. Aber gerade hier liesse sich leicht zeigen, dass die Kirche sich im Kampf gegen den gewaltsamen islamischen Vorstoss …More
@damdam
Ich gebe Ihnen recht. Allerdings gibt es keinen christlichen "Jihadismus", der Waffengewalt als legitimes (und sogar gebotenes!) Mittel im Kampf um die Verbreitung und Durchsetzung des Glaubens verträte. Den Christen wird gerne der Kreuzzugsgedanke entgegen gehalten. Aber gerade hier liesse sich leicht zeigen, dass die Kirche sich im Kampf gegen den gewaltsamen islamischen Vorstoss selber - auch theologisch - "islamisiert", d.h. sich von der evangeliumsgemäßen Lehre entfernt hatte. Aus diesem Grunde auch empfinden Christen Scham angesichts des von ihnen entfachten militärischen Eifers in Glaubensdingen, Muslime empfinden an der selben Stelle Stolz. Bis heute!
Das reflexionsarme Gerede der Kirchenvertreter in der hier aufgezeichneten Runde wird nur noch übertroffen durch die blinde Glorifizierung der Arabellion, die geradewegs auf eine sunnitische Theokratie zusteuert, in der die Unterdrückung und Vertreibung der Christen Gesetzesrang bekommt, in der die Frauen endgültig Menschen zweiter Klasse sind und die Volkssouveränität ersetzt wird durch eine vermeintliche Gottesherrschaft von Imamen ("Wächtern").
damdem
@punctum
Es gibt auch ein Christentum, das nicht explizit pazifistisch ist; und seine Exponenten sind nicht als schlechte Christen zu bezeichnen.
punctum
Die Ausführungen berühren leider schon die
🤦 Schwachsinnsgrenze 🤦 .
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Was ein "guter" und ein "schlechter" Christ / Muslim ist, dafür gibt es Kriterien und Maßstäbe, die aus dem Inneren der jeweiligen Religion stammen und Kriterien, die von außen an sie herangetragen werden. Auch die Idee, dass ein "guter" Muslim und ein "guter" Christ in der Gewaltfrage, in der Frage der Religionsfreiheit …More
Die Ausführungen berühren leider schon die
🤦 Schwachsinnsgrenze 🤦 .
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Was ein "guter" und ein "schlechter" Christ / Muslim ist, dafür gibt es Kriterien und Maßstäbe, die aus dem Inneren der jeweiligen Religion stammen und Kriterien, die von außen an sie herangetragen werden. Auch die Idee, dass ein "guter" Muslim und ein "guter" Christ in der Gewaltfrage, in der Frage der Religionsfreiheit und anderer Menschenrechte zu dem selben Ergebnis kommen müßten, ist angesichts der bekannten GRUNDVERSCHIEDENEN normativen Texte (Innenperspektive!) der beiden Religionen vollkommen kontraintuitiv!
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Auf die Frage z.B.: "Ist es erlaubt oder gar geboten, den eigenen Glauben im Ernstfall mit Waffengewalt zu verteidigen oder geltend zu machen?" wird von einem GUTEN Muslim und einem GUTEN Christen eben NICHT in derselben Art und Weise beantwortet.
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Ein Muslim, der die Geltung der (menschenrechtswidrigen) Scharia mit Gewaltmitteln herbeiführen will, folgt nur dem Vorbild des Propheten ... Ist er also ein "guter" oder "schlechter" Muslim? Und aus welcher Beurteilerperspektive bitte...?