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Genozid, Völkermord, Schoa und das erlösende Kreuzesopfer Christi. Von Privatperson Paul Spätling

In diesen Tagen ist wieder oft vom Holokaust die Rede. Übersetzt aus dem Griechischen heißt er „Ganzopfer“.

Der heilige Paulus, Völkerapostel und ehemaliger jüdischer Pharisäer, zitiert im Brief an die Hebräer, also an die Judenchristen den Psalm 40,7: "Brand- und Sündopfer forderst Du nicht, siehe, ich komme, Deinen Willen zu tun.“ Mehr als Brandopfer, mehr als „Holokaustamata“ ist es, den Willen Gottes zu erfüllen, nämlich die göttliche Liebe.

Gottes Wille ist es, die Sünder zu retten. Das Kreuzesopfer des Sohnes Gottes versöhnt den Vater mit den Menschen. So ist Jesus das wahre und einzige Ganzopfer, der Holokaustos an sich. Abgebildet wird dieser Holokaust und in der ganzen Kirche erneuert im Geheimnis des Heiligen Messopfers. In jeder Heiligen Messe geschieht dieser wahre Holokaust und fließt das Kostbare Blut unseres Erlösers.

Jesus ist das wahre vollgültige Osterlamm, das wie ein Brandopfer im Alten Bunde geschlachtet und verbrannt wird, zum Beispiel bei Elias. Dieses Osterlamm nimmt hinweg die Sünden der Welt, unüberbietbar, unvergleichlich - Sünden im Plural (!), nicht wie fälschlicherweise in der konziliaren Neumesse in der Einzahl.

Der Prophet Isaias bezeichnet den Sohn Gottes als Gottesknecht, schon 600 Jahre vor dessen Ankunft. Dieser Knecht Gottes tut alles für seinen Vater. Isaias (40,10.16) dazu: „Seht Gott, der Herr kommt in Macht. Das Holz des Libanon und seine Tiere reichen nicht aus für das Brandopfer (holocaustum!)“

Wir sollen uns also nicht dazu versteigen das Abschlachten der christlichen Armenier zu Millionen durch die Türken, die Hekatomben an gemordeten abgetriebenen Kindern, welche alle Massennorde der Welt weit übertreffen, die versuchte Auslöschung des jüdischen Volkes durch Hitler und seiner Komparsen — jedoch nicht durch das deutsche Volk - und später die versuchte Auslöschung des kambodschanischen Volkes durch Pol Pot oder der Tutsis durch die Hutus in Ruanda "Holokaust" zu nennen - wohl aber versuchten Völkermord.

Der Völkermord ist grundverschieden zum einzigartigen Holokaust Jesu Christi, der uns alle erlöst, wenn wir an ihn glauben und uns zu ihm bekehren.

Der renommierte Theologieprofessor Dr. Arnold Angenendt aus Münster hat uns Priesterstudenten Anfang der 1970er Jahre dazu aufgeklärt, als dieser falsche Begriff „Holokaust“ urplötzlich aufkam und ab da fälschlicherweise bis heute allein für die Verbrechen an den Juden verwandt wird.

Der Holokaust Jesu Christi ist nicht mit den verschiedensten Völkermorden zu vergleichen. Der Gottessohn starb für alle Menschen am Kreuz als Sühnopfer für die Welt. Leider glauben es nicht alle.
Gerald Backhaus
O ihr Unverständigen! Wie oft müsste Jesus das heute sagen, würde er noch auf dieser Erde wandeln.