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Kardinal Zen stellt sich in der Kälte an, um Franziskus zu treffen

Der emeritierte Kardinal Joseph Zen von Hong Kong flog in „einer geheimen Mission“ von Hong Kong nach Rom, um Papst Franziskus einen Brief der chinesischen [Untergrund]Katholiken zu überbringen.

Obwohl er ein Kardinal ist, hat Zen keinen direkten Zugang zu Franziskus.

Darum stellte sich der 86jährige Kardinal bei der Generalaudienz am Mittwoch „in der Kälte an“, um Franziskus nach anderen Bittstellern einen Brief zu übergeben. Das berichtet Taiwan News (25. Januar). Franziskus versprach Zen, den Brief „zu lesen“.

Bild: © michael_swan, CC BY-ND, #newsFinixkwuus
Eugenia-Sarto
Kardinal Zen spricht fliessend italienisch, weil er in Italien studiert hat. Als Kardinal aus China sollte er im Vatikan mit Ehren empfangen werden!
Joseph Kardinal Zen: Die katholische Kirche in China: Stark im Glauben trotz Bedrängnis (Teil 1)
Sieglinde
Ein Mutiger Kardinal. Ob er die Briefe wohl dem falschen gegeben hat?
simeon f.
Die Neukirche möchte halt alle ins Boot holen (solange sie nicht katholisch sind).
Eugenia-Sarto
Kardinal Zen ist ein sehr tapferer Kardinal. Chapeau!
Vered Lavan
Unfassbar! Wieso wurde der Kardinal nicht direkt in Privataudienz vorgelassen? Das ist wohl die gleiche Tragödie wie mit Josef Kardinal Mindszenty - Der Heroische Hirte. ! 🤬
PaulK
Vermutlich meint Kardinal Zen, F. sei der "Papst" und hätte irgendwelche kirchlichen Vollmachten. Dass er sich da mal nicht täuscht.