nujaas Nachschlag
Sie beeindruckte auch Teile ihrer Herkunftsfamilie und inspirierte sie, segensreich und wohltätig in ihrer Umgebung zu wirken. Im Ruhrgebiet kann man es an manchen Orten sehen, es ist sogar im Bewußtsein des Volkes. Das gedenkt allerdings mehr späteren Familienmitgliedern, speziell in Gelsenkirchen.
Bethlehem 2014
Das waren noch durchaus glücklichere Zeiten!!!
der Logos
Ich fühle und sehe, wie der liebe Gott mit mir ist, und so wächst mein Mut täglich, wenn’s auch manchmal schwer wird.
Petition der seligen Sr. Maria vom Göttlichen Herzen an Papst Leo XIII. mit der Bitte um die Weltweihe an das Heiligste Herz Jesu: "Heiligster Vater! Tiefbeschämt komme ich abermals zu den Füßen Ew. Heiligkeit mit der demütigen Bitte, mir verstatten zu wollen, noch einmal zu …More
Ich fühle und sehe, wie der liebe Gott mit mir ist, und so wächst mein Mut täglich, wenn’s auch manchmal schwer wird.
Petition der seligen Sr. Maria vom Göttlichen Herzen an Papst Leo XIII. mit der Bitte um die Weltweihe an das Heiligste Herz Jesu: "Heiligster Vater! Tiefbeschämt komme ich abermals zu den Füßen Ew. Heiligkeit mit der demütigen Bitte, mir verstatten zu wollen, noch einmal zu Ihnen von dem Gegenstande sprechen zu dürfen, über welchen ich im verflossenen Monat Juni an Ew. Heiligkeit geschrieben habe. Damals hatte ich einen tödlichen Anfall kaum überstanden und meine Kräfte erlaubten mir nur, einen Brief zu diktieren. Jetzt bin ich zwar immer noch krank und an das Lager gebannt, allein es ist mir wenigstens möglich, mit Bleistift zu schreiben. In meinem letzten Briefe habe ich Ew. Heiligkeit einige Gnaden anvertraut, welche der Heiland in seiner unendlichen Barmherzigkeit mir zu gewähren sich würdigte, ohne auf mein Elend zu schauen. Mit Beschämung gestehe ich Ew. Heiligkeit, dass er seitdem fortfuhr, mich mit der gleichen Barmherzigkeit zu behandeln. Auf ausdrücklichen Befehl unseres Herrn und mit Zustimmung meines Beichtvaters komme ich in tiefster Ehrfurcht und vollkommenster Unterwerfung, Ew. Heiligkeit einige neuerliche Mitteilungen zu machen, welche der Heiland sich würdigte, an mich über denselben Gegenstand ergehen zu lassen, den mein erster Brief behandelte.
Als Ew. Heiligkeit im letzten Sommer von einem Unwohlsein befallen wurden, welches angesichts Ihres hohen Alters die Herzen Ihrer Kinder mit Sorge erfüllte, gab mir der Heiland den süßen Trost, dass er die Tage Ew. Heiligkeit zur Bewerkstelligung der Weihe der ganzen Welt an sein Göttliches Herz verlängern werde. Später, am ersten Freitag im Dezember, sagte er mir, er habe die Tage Ew. Heiligkeit gefristet, um Ihnen noch diese Gnade (die Vornahme der Weihe) zu gewähren, und wenn Sie diesen Wunsch seines Herzens erfüllt hätten, so müssten sich Ew. Heiligkeit bereithalten..., und er fuhr fort: „In meinem Herzen ... Trost ... eine sichere Zuflucht im Tode und im Gerichte." Er hinterließ mir den Eindruck, dass Ew. Heiligkeit nach Vornahme der Weihe bald Ihre Pilgerschaft hienieden vollenden würden.
An der Vigil des Festes der Unbefleckten Empfängnis ließ mich der Heiland erkennen, dass er durch diesen neuen Aufschwung, welchen die Verehrung seines Göttlichen Herzens nehmen soll, ein neues Licht über die ganze Welt will leuchten lassen, und die Worte der dritten Weihnachtsmesse: Quia hodie descendit lux magna super terram, drangen mir ins Herz. Ich glaubte, dieses Licht zu schauen (innerlich), das Herz Jesu, diese anbetungswürdige Sonne, welche ihre Strahlen auf die Erde herabsandte, zuerst auf einen engeren Kreis, dann sie ausbreitend und endlich die ganze Welt erleuchtend. Und er sagte: „Vom Glanze dieses Lichtes werden die Völker und Nationen erleuchtet und von seiner Glut wieder erwärmt werden." Ich erkannte das sehnlichste Verlangen, das er hat, sein anbetungswürdiges Herz mehr und mehr verherrlicht und erkannt zu sehen und seine Gaben und Segnungen über die ganze Welt auszugießen. Und er erwählte Ew. Heiligkeit, indem er Ihre Tage verlängerte, auf dass Sie ihm diese Ehre zu erweisen vermöchten, sein beleidigtes Herz zu trösten und auf Ihre Seele erlesene Gnaden herabzuziehen, welche diesem Göttlichen Herzen entquellen, dem Borne jeglicher Gnade, der Stätte des Friedens und des Glückes. Ich fühle mich unwürdig, all dies Ew. Heiligkeit mitzuteilen. Aber nachdem mich der Heiland mehr und mehr von meinem Elende durchdrungen und mich die Hingabe meiner selbst als Opfer und Braut seines Herzens hatte erneuern lassen, indem ich gern jede Art von Leiden, Verdemütigung und Missachtung annahm, gab er mir den gemessenen Befehl, an Ew. Heiligkeit abermals über diesen Gegenstand zu schreiben.
Es könnte befremden, dass der Heiland diese Weihe der ganzen Welt verlangt und sich nicht an der Weihe der katholischen Kirche genügen lässt. Aber so glühend ist sein Wunsch, zu herrschen, geliebt und verherrlicht zu werden und alle Herzen mit seiner Liebe und Barmherzigkeit zu entzünden, dass er will, Ew. Heiligkeit möchten ihm die Herzen aller jener darbringen, welche ihm durch die heilige Taufe gehören, um ihnen die Rückkehr zur wahren Kirche zu erleichtern. Ingleichen die Herzen aller jener, welche das geistige Leben noch nicht durch die Taufe empfangen haben, für die er aber auch sein Leben und Blut dahingegeben, die ebenso berufen sind, eines Tages Kinder der heiligen Kirche zu werden, um durch dieses Mittel ihre geistige Geburt zu beschleunigen.
In meinem Briefe vom Juni habe ich die Gnaden dargelegt, welche der Heiland infolge dieser Weihe gewähren will, sowie die Art und Weise, wie sich die Weihe nach seinem Willen vollziehen soll. In Anbetracht des erneuten Drängens des Herrn nahe ich mich abermals, um mit kindlichster Unterwürfigkeit und der größten Inständigkeit Ew. Heiligkeit zu bitten, dem Heilande den erwünschten Trost zu bieten und der Verehrung seines Göttlichen Herzens neuen Aufschwung verleihen zu wollen, wie es der Heiland Ihnen eingeben wird. Der Heiland hat mir zwar nur unmittelbar von der Weihe gesprochen, allein er zeigte mir auch zu wiederholten Malen sein sehnliches Verlangen, sein Herz mehr und mehr verherrlicht und geliebt zu sehen zum Heile der Nationen. Mir scheint, es wäre ihm angenehm, wenn die Andacht der ersten Monatsfreitage zunähme - und dies durch eine Aufmunterung seitens Ew. Heiligkeit an Klerus und Gläubige sowie durch die Verleihung neuer Ablässe. Der Heiland hat mir dies nicht so ausdrücklich gesagt, wie er von der Weihe sprach, aber ich glaube diesen lebendigen Wunsch seines Herzens zu ahnen, ohne indessen denselben behaupten zu können.
Nachdem ich nun in aller Offenheit und Einfalt Ew. Heiligkeit berichtet habe, erübrigt mir nur noch, Sie, Heiligster Vater, in tiefster Demut wegen meiner Kühnheit um Verzeihung anzuflehen und zu bitten, Sie wollen geruhen, die Huldigung meiner kindlichsten Ergebenheit gegen die heilige Kirche und die erhabene Person Ew. Heiligkeit entgegenzunehmen, der ich mich in vollkommenstem Gehorsam unterwerfe.
Geruhen Sie, Heiligster Vater, mit unsern Schwestern und Schützlingen diejenige zu segnen, welche ehrfurchtsvoll den Fuß Ew. Heiligkeit küsst und die Ehre hat, sich zu nennen Ew. Heiligkeit demütigste und gehorsamste Tochter Schwester Maria vom Göttlichen Herzen, Droste zu Vischering, Oberin des Klosters vom Guten Hirten zu Porto."

Nach sorgfältiger Prüfung dieser Bitte ordnete der Heilige Vater durch die Enzyklika „Annum Sacrum“ an, dass die Weihe an das Heiligste Herz Jesu in jeder Kirche des Erdkreises vollzogen werden sollte. Sr. Maria aber, die Botin dieser Weihe, verstarb am 8 Juni, dem Vorabend des Herz-Jesu Fest des Jahres 1899.