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Irapuato
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Evangelium am Hochfest Geburt des Hl. Johannes d. Täufers (24. Juni) - Am Tag (Lk 1,57-66) im 1. Ton Liturgischer Gesang Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,57-66.80. Für Elisabeth kam …More
Evangelium am Hochfest Geburt des Hl. Johannes d. Täufers (24. Juni) - Am Tag (Lk 1,57-66) im 1. Ton Liturgischer Gesang

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,57-66.80.
Für Elisabeth kam die Zeit der Niederkunft, und sie brachte einen Sohn zur Welt.
Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr.
Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben.
Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heißen.
Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt.
Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle.
Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes.
Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott.
Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken, und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa.
Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war.
Das Kind wuchs heran, und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten.

Lektionar. Rechte: staeko.net


Origenes (um 185-253)

Priester und Theologe
Homilien über das Lukasevangelium, 4,4–6 (Homélies sur St Luc, trad. SC 87, p. 133; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen“ (Jes 49,1)
Die Geburt Johannes des Täufers ist voller Wunder. Ein Erzengel kündigte die Ankunft Jesu, unseres Herrn und Erlösers an; ebenso kündigt ein Erzengel die Geburt des Johannes an (vgl. Lk 1,13–15) und sagt: „Schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein“. Das jüdische Volk erkannte nicht, dass unser Herr „Zeichen und Wunder“ vollbrachte und ihre Kranken heilte, Johannes aber jubelte vor Freude, als er noch im Mutterschoß war. Er lässt sich nicht zurückhalten, und als die Mutter Jesu eintrifft, versucht das Kind bereits, aus dem Schoß Elisabeths herauszukommen. „In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte“, sagt Elisabeth, „hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib“ (Lk 1,44). Schon im Schoß seiner Mutter hatte Johannes den Heiligen Geist empfangen. […] Die Schrift sagt weiter, dass er „viele Israeliten zum Herrn, ihrem Gott, zurückführen werde“ (vgl. Lk 1,16). Johannes führte wirklich „viele“ zurück; der Herr jedoch nicht nur viele, sondern alle. Sein Werk ist es tatsächlich, alle Menschen zu Gott, dem Vater, zurückzuführen. […] Ich für meinen Teil denke, dass sich das Geheimnis des Johannes bis zum heutigen Tag in der Welt erfüllt. Wer auch immer dazu berufen ist, an Christus Jesus zu glauben, in dessen Seele muss zuerst der Geist und die Kraft des Johannes einkehren, um „das Volk für den Herrn bereit zu machen“ (vgl. Lk 1,17) und in den unwegsamen Herzen „die Wege zu bereiten und die Straßen zu ebnen“ (vgl. Lk 3,4). Nicht nur damals wurden „die Wege bereitet und die Straßen geebnet“, sondern auch heute gehen der Geist und die Kraft des Johannes dem Kommen des Herrn und Erlösers voraus. O welch großes Geheimnis des Herrn und seines Heilsplanes für die Welt!
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Buch Jesaja 49,1-6.
Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt.
Er machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. Er machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.
Er sagte zu mir: Du bist mein Knecht, …
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Buch Jesaja 49,1-6.
Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt.
Er machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. Er machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.
Er sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.
Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim Herrn und mein Lohn bei meinem Gott.
Jetzt aber hat der Herr gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des Herrn geehrt und mein Gott war meine Stärke.
Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.

Psalm 139(138),1-3.13-14.15-16.
Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir.
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
du bist vertraut mit all meinen Wegen.

Denn du hast mein Inneres geschaffen,
mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast.
Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.

Als ich geformt wurde im Dunkeln,
kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde,
waren meine Glieder dir nicht verborgen.
Deine Augen sahen, wie ich entstand,
in deinem Buch war schon alles verzeichnet.

Apostelgeschichte 13,16.22-26.
In der Synagoge von Antiochia in Pisidien stand Paulus auf, gab mit der Hand ein Zeichen und sagte: Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen, hört!
Gott erhob David zum König, von dem er bezeugte: Ich habe David, den Sohn des Ísai, als einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der alles, was ich will, vollbringen wird.
Aus seinem Geschlecht hat Gott dem Volk Israel, der Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt.
Vor dessen Auftreten hat Johannes dem ganzen Volk Israel Umkehr und Taufe verkündigt.
Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber seht, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin.
Brüder, ihr Söhne aus Abrahams Geschlecht und ihr Gottesfürchtigen! Uns wurde das Wort dieses Heils gesandt.