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Eine Affäre? Pariser Erzbischof in Bedrängnis

Der Pariser Erzbischof Michel Aupetit, 70, ein ehemaliger Arzt, hatte 2012 eine "intime Beziehung mit einer Frau", als er Generalvikar von Paris war, behauptet LePoint.fr (22. November).

LePoint.fr gehört dem Oligarchen François Pinault (49,5 Milliarden Dollar). Aupetit hat anscheinend ein "zweideutiges Verhalten" mit der Frau zugegeben, aber bestritten, sein Zölibatsgelübde gebrochen zu haben.

Die Angelegenheit wurde im Frühjahr 2020 intern bekannt, als eine E-Mail vom Februar 2012 an die Frau auftauchte, die Aupetit versehentlich an seine damalige Sekretärin geschickt hatte.

Als er damit konfrontiert wurde, verstrickte sich Aupetit in verworrene Erklärungen, versprach zunächst seinen Rücktritt und bestritt die Sache dann. Der Pariser Nuntius und Kardinal Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, wurden informiert, Kardinal Vingt-Trois wurde mit einer Untersuchung betraut.

Wie Franziskus ist auch Aupetit bekannt für seinen autoritären Stil, seine Distanz zu den Priestern, seine geringe pastorale Zuwendung, seine barschen Umgangsformen, seinen Mangel an Empathie, Dialogbereitschaft und väterliche Haltung.

Zwei von Aupetits Generalvikaren sind nacheinander zurückgetreten. Aupetit hat gerade einen Hirtenbrief über "Brüderlichkeit" veröffentlicht. In Anlehnung an Franziskus unterdrückte er kürzlich zehn Römische Messen.

Bild: Michel Aupetit, © François-Régis Salefran, CC BY-SA, #newsAuncgyecpv

Jan Kanty Lipski
Heiratet er auch?
Goldfisch
Wie Franziskus ist auch Aupetit bekannt für seinen autoritären Stil, seine Distanz zu den Priestern, seine geringe pastorale Zuwendung, seine barschen Umgangsformen, seinen Mangel an Empathie, Dialogbereitschaft und väterliche Haltung. >> bei so einem Verhalten kann er aber kaum bei einer Frau punkten, das sollte aber schon jedem klar sein. - Will er jedoch mit diesem Verhalten seinen Frust …More
Wie Franziskus ist auch Aupetit bekannt für seinen autoritären Stil, seine Distanz zu den Priestern, seine geringe pastorale Zuwendung, seine barschen Umgangsformen, seinen Mangel an Empathie, Dialogbereitschaft und väterliche Haltung. >> bei so einem Verhalten kann er aber kaum bei einer Frau punkten, das sollte aber schon jedem klar sein. - Will er jedoch mit diesem Verhalten seinen Frust hinweg spülen, dann hat er den falsche Job. Es gibt nur Entweder - Oder! Das müßte aber jedem schon vor seiner Priesterweihe bekannt sein. Alles andere ist Lug und Betrug und letztendlich Verrat, egal welche Seite!
Ginsterbusch ist zurück
Wir haben andere Sorgen. Beten wir.
Mario Dzakula
War er nicht ende Oktober in Medjugorje?
Goldfisch
Ist doch sowas von Wurscht-egal. Bei dem ändert sich nichts, selbst wenn er 3 Wochen vor der Himmelstür stehen würd!
Maximilian Schmitt
Wie? Eine Frau? Echt jetzt?