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Stjepan V.
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3. TEIL - KATHOLISCHE PROPHETIE: RÜCKKEHR DES KOMMUNISMUS ALS VORZEICHEN DES DRITTEN WELTKRIEGES

Katholischen Prophezeiungen nach werden noch vor Ausbruch des Dritten Weltkrieges in Russland die Kommunisten wieder an die Macht kommen, und der Kommunismus wird weltweit wieder aufleben und seinen Triumphzug halten. Dieses Weltgeschehen ist eines der markantesten prophezeiten Vorzeichen, das den Dritten Weltkrieg ankündigen wird.

I. Rückkehr des Kommunismus nach Therese von Konnersreuth

Therese von Konnersreuth:
"Der Kommunismus bricht zusammen, aber drei Jahrzehnte nach meinem Tod lebt er wieder auf, und alles wird sich erfüllen."

Therese starb 1962. Dem Wortlaut nach hätte der Kommunismus noch vor dem Tod der Mystikerin untergegangen sein müssen und 1992 wieder aufleben sollen. Und das ist ganz offensichtlich falsch. Entweder muss sie ihre Visionen falsch verstanden haben, wovon ich nicht ausgehe, oder ihre Prophezeiung wurde einfach fehlerhaft überliefert, was durch Protokollanten nicht selten vorkommt. Deshalb gibt es hier zwei mögliche Lösungsansätze:

1.) Der Kommunismus sollte Thereses Visionen zufolge 30 Jahre nach ihrem Tod, also 1992, zusammenbrechen und später dann wieder aufleben. So wäre die Prophezeiung zeitlich gesehen auch richtig!

2.) Es kann sich auch wie folgt um einen Überlieferungsfehler handeln: Statt „nach meinem Tod“ müsste es richtig heißen: „nach seinem Tod“. Für diese Möglichkeit spräche die prophetische Aussage, dass er wieder auflebt, und zwar nach seinem Tod. Demnach müsste es heißen: "Der Kommunismus bricht zusammen, aber drei Jahrzehnte nach seinem Tod lebt er wieder auf", also um 2021 herum.

Welche der beiden Möglichkeiten richtig ist, kann erst spätestens 2023 beurteilt werden. Jedenfalls ist - unabhängig der Zeitangabe - eines klar: Die Seherin hat das Ende des Kommunismus (die Wende) und für später sein Wiederaufleben angekündigt.

II. Kommende staatliche Umwälzungen in Russland

und die Rückkehr des Kommunismus nach Nostradamus


Nostradamus, katholisch, Brief an König Heinrich 1557/58
" des neuen Babylons, miserable Tochter, heraufgekommen durch den Gräuel des ersten großen Blutbades, und wird sich nicht nur so lange als 73 Jahre, 7 Monate halten ... Und es wird ein großer Frieden, Vereinigung und Eintracht unter einem der Kinder der Grenzen/Fronten gemacht, fehlgeleitet und auseinandergebracht durch unterschiedliche Regierungen ... und es wird vereinigt das Königreich des Tollwütigen, der den Weisen spielen wird. Und die Gegenden, Ortschaften, Städte, Länder und Provinzen, die die alten Wege verlassen haben werden, um sich zu befreien, sich aber tiefer gefangen nehmend, werden insgeheim von ihrer Freiheit geplagt – und vollkommene Religion verloren – werden sie kommen, in die linke Partei/Seite zu schlagen, um zur rechten zurückzukehren, und wieder aufstellen die lange Zeit niedergeworfene Heiligkeit mit ihrer alten Schrift, so dass nach dem großen Hund der größte Kampf-/Bluthund hervorgehen wird, der alles zerstören wird, selbst das, was vorher verübt worden sein wird; es werden wieder aufgerichtet die Tempel wie in der alten Zeit, und der Klerus wird in den alten Stand wieder eingesetzt, und er wird zu huren und prassen beginnen und 1000 Verbrechen verüben und begehen. (a) Und seiend nahe einer anderen tiefen Betrübnis/Verzweiflung/Verwüstung, dann, wenn er in seiner höchsten und erhabensten Würde sein wird, werden sich die militärischen Machthaber und Gewalten erheben, (b) und ihm werden die zwei Schwerter weggenommen, und ihm werden nichts als die Zeichen bleiben, (c) von denen durch Mittel/unter Verwendung der Krümmung/Beugung, das/die (sing.) sie (pl) anzieht/anlockt, das Volk ihn lassend rechts gehen, und nicht wollend sich herablassen zu ihnen durch/wegen das/des Ende gegenüber der spitzen Hand, berührend Boden, (d) werden wollen antreiben/anstacheln bis zu dem, der aus einem Zweig der lange Zeit Unfruchtbaren geboren/hervorgehen wird …"

Die rot-kursiv gesetzen Textstellen habe ich bereits hier unter der Überschrift "Die Wende im Ostblock ..." behandelt. Sie betreffen präzise die Wende in Osteuropa um 1990 als Vorzeichen des Dritten Weltkrieges. Die schwarz-fett markierten Textteile knüpfen direkt darauf an und betreffen künftige staatliche Umwälzungen in Russland:

Es heißt, dass die Wende in Osteuropa vollzogen würde, „so dass nach dem großen Hund der größte Kampf-/Bluthund hervorgehen wird, der alles zerstören wird, selbst das, was vorher verübt worden sein wird“, und er würde „zu huren und prassen beginnen und 1000 Verbrechen verüben und begehen“. Nostradamus verwendet in seinem französischen Text die Bezeichnung „mastin“ = Mastiff. So bezeichnet man eine Hunderasse, die in der Antike als Kampfhund (Bluthund) gebraucht wurde. Damit erhalten wir erste Hinweise auf eine sehr schreckliche Zukunft, die auf Russland zukommt.

Es heißt, dass nach der Wende der "große Hund" in Russland aufkäme, und nach ihm dann der "größte Kampf-/Bluthund". Das sind zwei große russische Machthaber, die nach der Wende in Osteuropa aufkämen, wobei der zweite den ersten in seiner Macht und in seiner Größe bei weitem übertrifft. Zudem verleiht Nostradamus dem zweiten grausame, blutrünstige, martialische Züge, da er ihn "Kampf-/Bluthund" bezeichnet. Und er bezeichnet ihn obendrauf noch als "größten Kampf-/Bluthund", was anzeigt, dass er alle bisherigen Machthaber auf Erden in seiner Grausamkeit übertrifft, denn er ist der "größte" aller "Kampf-/Bluthunde". Er übetrifft dem zufolge sogar noch Hitler (rechts) und Stalin (links), die bisher größten Verbrecher aller Zeiten. Das korrespondiert mit Nostradamus' Prophezeiung, dass dieser "Kampf-/Bluthund" "alles zerstören wird, selbst das, was vorher verübt worden sein wird". Er würde, so Nostradamus weiter, "zu huren und prassen beginnen und 1000 Verbrechen verüben und begehen." In Vers II.41 nennt er diesen Diktator nochmal:

La grand' estoille par sept iours bruslera.
Nuée fera deux soleils apparoir:
Le gros mastin toute nuict hurlera,
Quand grand pontife changera de terroir.

Der große Stern wird sieben Tage hindurch brennen.
Wolke wird zwei Sonnen erscheinen lassen:
Der große Kampf-/Bluthund wird die ganze Nacht schreien/brüllen,
Wenn der große Pontifex das Territorium wechseln wird.


In Zeile 3 wird er genannt: Er würde „die ganze Nacht schreien“ bzw. „brüllen“. Er scheint also äußerst aggressiv zu sein, was sein Schreien bzw. Brüllen zum Ausdruck bringt. Um das nachzuvollziehen, führe man sich die schreierischen Reden Hitlers vor Augen. Welche ideologische und politische Richtung er besitzt, sagt Nostradamus weder hier noch oben im Brief an König Heinrich. Die Information erhalten wir jedoch in Nostradamus' Vers V.4, wo der „gros mastin“ nochmal erwähnt wird:

Le gros mastin de cité dechassé,
Sera fasché de l'estrange alliance,
Apres aux champs auoir le cerf chassé,
Le loup & l'Ours se donront defiance.

Der große linksgewendete Kampf-/Bluthund der Stadt
Wird von dem fremden Bündnis in Wut versetzt,
Nachdem sie auf den Feldern den Hirsch verjagt haben,
Werden sich der Wolf und der Bär Misstrauen geben.


In aller Regel wird „dechassé“ in Zeile 1 mit „verjagt“ oder „davongejagt“ übersetzt. Das ist falsch, weil „verjagt“ oder „davongejagt“ im Französischen „chassé“ bedeutet. Dafür verwendet Nostradamus genau dieses Wort in Zeile 3: „chassé“ = „verjagt“, „davongejagt“. Das Wort „dechassé“ bezeichnet im Französischen eine Linkswendung beim klassischen Tanz, die nach einer zuvor stattgefundenen Rechtswendung erfolgt. Daraus schließen wir, dass der „große Kampf-/Bluthund“ gemäß der ersten Zeile nicht verjagt wird, sondern dass er „linksgewendet“ ist, dass er politisch und ideologisch links ist. Er ist russischer Kommunist. Auf Russland verweist Nostradamus in Zeile 4, indem er dort von „Bär“ spricht, von dem Tier, das offiziell für Russland steht. Stichwort: der russische Bär. Und genau von diesem Bären sprach Präsident Wladimir Putin am 18. Dezember 2014 in einer Rede auf einer Pressekonferenz:

„Sie erinnern sich sicherlich, dass ich auf dem Internationalen Diskussionsclub ein Beispiel mit unserem Symbol gebracht habe: der Bär, der seine Taiga verteidigt.“

Somit wird nochmal deutlich, dass es sich bei dem „linksgewendeten großen Kampf-/Bluthund“ um einen kommunistischen Diktator Russlands handelt, der nach einer zuvor gegebenen Rechtsregierung, die offenbar der „große Hund“ (s. o.) innehat, an die Macht kommt. Nach Nostradamus' Vers VI.74 müsste er nach einer Verschwörung in Russland an die Macht kommen, da es dort heißt:

La dechassee au regne tournera,
Ses ennemis trouués des coniures:
Plus que iamais son temps triomphera,
Trois & septante à mort trop asseurés.

Die Linksbewegung wird in die Regierung zurückkehren,
Ihre Feinde gefunden von den Verschwörern:
Mehr als jemals wird ihre Zeit triumphieren,
Drei und Siebzig getötet allzu sicher.


Hier haben wir wieder das Wort „dechassée“, das die Linksbewegung beim klassischen Tanz bezeichnet, die nach einer zuvor stattgefundenen Rechtsbewegung erfolgt: Nach einer politischen Wendung nach rechts (seit 1991) erfolgt in Russland die politische Wendung nach links, die Wendung zum Kommunismus hin zurück. Die Linksbewegung, die kommunistische, die ja links ist, wird in die russische Regierung zurückkehren.

Die Aussage, dass die Linksbewegung „in die Regierung“ zurückkehren wird, zeigt an, dass sie bereits vorher, vor ihrer Rückkehr, schon einmal da war, dann aber nicht mehr. Die „Drei und Siebzig“ (73) sind ganz grob der Zeitraum, in der die Linke in Russland geherrscht hat: 1917-1990, genau genommen bis Juni 1991, wie von Nostradamus, wie wir hier unter der Überschrift "Die Wende im Ostblock ..." gesehen haben, richtig vorhergesagt wurde. Das „getötet allzu sicher“ bezieht sich auf die gängige Meinung in Ost und West, dass die Linke, der Kommunismus, in Europa seit der Wende tot sei. Doch Nostradamus ist anderer Meinung: der Kommunismus kommt in die Regierung zurück, und zwar durch eine Verschwörung, da er die Linksbewegten, die Kommunisten, als Verschwörer bezeichnet, die die Feinde der Linksbewegung finden. Und diese Feinde der Linksbewegung sind in erster Linie die politischen Gegner des Kommunismus und des Sozialismus. Ganz offensichtlich setzt nach dem Machtantritt der Kommunisten (Linken) in Russland also eine Verfolgung ein. Was den Feinden der Linksbewegung nach ihrer Auffindung droht, wäre offensichtlich: Sie kämen im günstigsten Fall ins Gefängnis und in Arbeitslager, und im ungünstigsten Fall würden sie hingerichtet werden.

Nostradamus spricht also von einer linken Verschwörung gegen die russische Regierung, die rechts ist. Eine Verschwörung ist ein heimliches Verbünden von Personen, um ein bestimmtes Ziel, vor allem den Sturz eines Herrschenden, zu erreichen. Da der linken, kommunistischen Diktatur in Russland eine Rechtsregierung vorausgeht, so hieße das, dass sich die Kommunisten in Russland verschwören werden, um die rechte Regierung zu stürzen, um dann eine kommunistische Regierung zu errichten und zu etablieren.

Die Kommunisten werden demnach ganz klar nicht auf demokratischem Wege in Russland an die Macht kommen, wie dereinst Hitler in Deutschland, sondern mittels undemokratischer Mittel. Irlmaier sprach gemäß Irlmaier-Zeugen Pollinger von einer Revolution, die in Russland stattfinden würde. Er sagte:

„In Russland gibt’s a Revolution.”

Möglich also, dass die Kommunisten den Sturz der russischen Rechtsregierung, gegen die sie sich verschwören werden, mittels einer Revolution erreichen. Aber das ist aus Irlmaiers Aussage nicht zu erschließen, weil er nicht mitteilt, von welcher politischen Seite die Revolution in Russland erfolgen wird. Noch einmal prophezeit Nostradamus die Rückkehr der russischen Kommunisten in der folgenden bereits zitierten und hier unter der Überschrift "Die Wende im Ostblock ..." erklärten Aussage:

„… des neuen Babylons, miserable Tochter, heraufgekommen durch den Gräuel des ersten großen Blutbades, und wird sich nicht nur so lange als 73 Jahre, 7 Monate halten …“

Es heißt, dass sich das „neue Babylon“, das linksfaschistische Russland, „nicht nur so lange als 73 Jahre … halten“ würde. Dieses „nicht nur“ zeigt an, dass das kommunistische Russland tatsächlich nochmal aufkommt und sich für einen hier leider nicht weiter genannten Zeitraum halten wird.

Nachdem Nostradamus in seinem Brief an König Heinrich über den „größten Kampf-/Bluthund“, einen bestimmten künftigen kommunistischen Diktator Russlands, berichtet, der nach einer kommunistischen Verschwörung an die Macht kommt und nach seinem Machtantritt „zu huren und prassen beginnen und 1000 Verbrechen verüben und begehen“ und schließlich „alles zerstören“ wird, heißt es sogleich hinterher:

„... und wird zu huren und prassen beginnen und 1000 Untaten verüben und begehen. (a) Und während er nahe einer anderen tiefen Betrübnis/Verzweiflung/Verwüstung ist, dann, wenn er in seiner höchsten und erhabensten Würde sein wird, werden sich die militärischen Machthaber und Gewalten erheben, (b) und ihm werden die zwei Schwerter weggenommen, und ihm werden nichts als die Zeichen bleiben, (c) von denen durch Mittel/unter Verwendung der Krümmung/Beugung, das/die (sing.) sie (pl) anzieht/anlockt, das Volk ihn lassend rechts gehen, und nicht wollend sich herablassen zu ihnen durch/wegen das/des Ende gegenüber der spitzen Hand, berührend Boden, (d) werden wollen antreiben/anstacheln bis zu dem, der aus einem Zweig der lange Zeit Unfruchtbaren geboren/hervorgehen wird …“

In Satzteil a ist nicht mehr von dem größten Kampf-/Bluthund die Rede, sondern wieder von dem vorher genannten Klerus, da der Seher erklärt, dass er „nahe einer anderen tiefen Betrübnis/Verzweiflung/Verwüstung ist“, als der, in der er zuvor - vor der Wende - durch die bolschewistische Herrschaft steckte, und aus der er dann infolge der Wende befreit wurde: „es werden wieder aufgerichtet die Tempel wie in der alten Zeit, und der Klerus wird in den alten Stand wieder eingesetzt“. Die Satzteile zusammenhängend:

"... es werden wieder aufgerichtet die Tempel wie in der alten Zeit, und der Klerus wird in den alten Stand wieder eingesetzt, und seiend nahe einer anderen tiefen Betrübnis/Verzweiflung/Verwüstung ..."

Wenn also der Klerus in Russland „in seiner höchsten und erhabensten Würde sein wird“ und nahe der „anderen tiefen Betrübnis/Verzweiflung/Verwüstung“, „werden sich die militärischen Machthaber und Gewalten erheben/aufrichten, und ihm werden die zwei Schwerter weggenommen, und ihm werden nichts als die Zeichen/Schilder bleiben“. Mit diesen Worten sagt Nostradamus einen künftigen Militärputsch in Russland voraus, der dort eine Regierung zur Folge haben wird, die dem Klerus die andere tiefe „Betrübnis/Verwüstung/Verzweiflung“ bringt, so dass ihm „die zwei Schwerter weggenommen .. und ihm .. nichts als die Zeichen/Schilder bleiben“ werden. Ob die von Nostradamus prophezeite kommunistische Verschwörung gegen die rechte russische Regierung durch eben diesen hier prophezeiten Militärputsch verwirklicht wird, bleibt offen. Es könnte sich in diesem Fall nämlich auch um den Militärputsch rechtsradikaler Kräfte in Russland handeln, da Nostradamus in Satzteil c von „lassend rechts gehen“ im Zusammenhang mit der „spitzen Hand“ spricht. Dies deutet meiner Meinung nach auf den Rechtsfaschismus hin, bei dem, wie z.B. unter Hitler und Mussolini, die „spitze Hand“ erhoben wurde. Zur Verdeutlichung dieses schreckliche Foto:

Sollte ich mit meiner Deutung richtig liegen, dann würde das bedeuten, dass in Russland noch die Rechtsfaschisten an die Macht kommen. Unter ihrer Herrschaft würde dann, wie einst unter Hitler und Mussolini, die „spitze Hand“ ihre Bedeutung haben. Wenn ich mit dieser Deutung richtig liege, dann würde es sich bei dem „großen Hund“, der vor dem „größten Kampf-/Bluthund“ herrscht, um einen rechtsextremen Machthaber Russlands à la Wladimir Schirinowski handeln, wenn nicht sogar um ihn selbst. Die kommunistische Verschwörung, die Nostradamus in Vers VI.74 prophezeit, wäre dann offensichtlich gegen die rechtsextreme russische Regierung gerichtet, die dann mittels einer Verschwörung gestürzt würde. Es bliebe dann nur noch offen, von welcher Seite jener Militärputsch, den Nostradamus oben prophezeit, erfolgt, von Seiten rechtsextremer Kräfte, oder von Seiten der Kommunisten.

Ich fasse zusammen:

Möglicherweise sagt Nostradamus voraus, dass in Russland künftig eine rechtsextreme Partei an die Macht kommt, entweder auf demokratischem Wege oder mittels eines Militärputschs. Jedenfalls sagen Nostradamus und Therese von Konnersreuth eindeutig voraus, dass in Russland die Kommunisten wieder an die Macht kommen. Sie würden sich Nostradamus zufolge gegen die russische Rechtsregierung verschwören und so in Russland an die Macht kommen und eine Diktatur aufrichten, wobei nach der kommunistischen Verschwörung der "größte Kampf-/Bluthund" an die Macht käme. Nostradamus zufolge wäre der kommunistische Diktator der größte Tyrann aller Zeiten. Er wird huren und prassen und 1000 Verbrechen begehen und alles zerstören, selbst das, was vorher verübt worden war, vielleicht was sein rechter Vorgänger verübt haben wird.

Bevor also in Russland die Kommunisten noch nicht an der Macht sind, haben wir einen dritten Weltkrieg nicht zu befürchten. Achten wir also auf dieses Vorzeichen, das an sich schon schlimm genug ist. Wenn es sich erfüllt, dann wissen wir, dass es jetzt wirklich ernst wird, dass Weltkriegsgefahr droht. Doch könnte der Weltkrieg auch dann noch verhindert werden, wenn der zu der Zeit amtierende Papst mit allen Bischöfen zusammen die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens vornehmen würde.

III. Rückkehr des Kommunismus in Russland noch vor 2034?

Nostradamus, 1557/58 im Brief an König Heinrich
„… und dies wird nahe des 7. Jahrtausends sein, wo das Heiligtum Jesu Christi nicht mehr mit Füßen getreten wird von den Ungläubigen, die vom Norden kommen werden, die Welt nähert sich einer gewissen Umwälzung …“

Hier prophezeit Nostradamus, dass noch vor Beginn des 7. Jahrtausends gewisse Ungläubige "das Heiligtum Jesu Christi nicht mehr mit Füßen" treten würden, was besagt, dass sie das zuvor getan hatten. Und wenn sie dann vom Norden kämen, dann würde sich die Welt einer "gewissen Umwälzung", einer Katastrophe, nähern.

Nun stellt uns Nostradamus zur Berechnung des 7. Jahrtausends mehrere Grundlagen vor, drei in seinem Brief an König Heinrich und zwei weitere in seinen Almanachen:

Erste Grundlage (Brief an König Heinrich):
Von Adam bis Christus seien ca. 4757 oder 4758 Jahre vergangen.

Zweite Grundlage (Brief an König Heinrich):
Von Adam bis Christus seien 4092 Jahre vergangen.

Dritte Grundlage (Brief an König Heinrich):
Von Adam bis Christus seien 4173 Jahre vergangen.

Vierte Grundlage (Almanach 1562):
Von Adam bis Christus seien 3967 Jahre vergangen.

Fünfte Grundlage (Almanach 1566):
Von Adam bis Christus seien 4056 Jahre vergangen.

Gemäß der ersten Grundlage zur Berechnung begann das 7. Jahrtausend ca. 1243 oder ca. 1244, gemäß der zweiten 1909, gemäß der dritten 1828 und gemäß der fünften 1945. Gemäß der vierten Grundlage wird das 7. Jahrtausend 2034 beginnen.

Die Zeit ca. 1243 oder ca. 1244 scheidet aus, weil sie von Nostradamus aus gesehen, nicht in der Zukunft liegt, sondern in der Vergangenheit. Ebenso scheiden die Jahre 1828 und 1909 als in der Prophezeiung gemeinter Beginn des 7. Jahrtausends aus, weil es weder vor 1828 noch vor 1909 Ungläubige im Norden gegeben hat, die das Heiligtum Jesu Christi mit Füßen getreten hätten. Was das Jahr 1945 betrifft, so gab es sie zuvor im „Norden“(1), nämlich die Kommunisten in Russland seit 1917, doch hörten sie vor 1945 nicht auf, das Heiligtum Jesu Christi mit Füßen zu treten. Aufgehört haben sie damit erst nach 1945, und zwar mit der Wende in Osteuopa (der "barbarische Norden").

Somit bleibt, was die Prophezeiung betrifft, nur noch das Jahr 2034 als Beginn des 7. Jahrtausends übrig. Und somit treten jene Ungläubigen im Norden das Heiligtum Jesu Christi nahe 2034 nicht mehr mit Füßen, weil sie in Russland seit 1991 nicht mehr herrschen. Ganz offensichtlich meint Nostradamus mit den "Ungläubigen" aus dem Norden also die Kommunisten in Russland.

Wenn es nun in der Prophezeiung heißt, dass die „Ungläubigen“ aus dem Norden „nahe des 7. Jahrtausends“ das Heiligtum Jesus Christi nicht mehr mit Füßen treten, dann bedeutet das nichts anderes, als dass sie „nahe des 7. Jahrtausends“ wieder damit beginnen würden, weil ja Nostradamus für das „Nicht-mehr-mit-Füßen-treten“ in der Zeit kurz vor dem 7. Jahrtausend eine zeitliche Grenze setzt. Das würde bedeuten, dass jene Ungläubigen im Norden kurz vor dem Beginn des 7. Jahrtausends wieder an die Macht kommen.

Liege ich nun mit meiner Deutung des Beginns des 7. Jahrtausends richtig, dann müssten die russischen Kommunisten kurz vor 2034 wieder an die Macht kommen. Ihr Kommen vom Norden und damit der Beginn des Dritten Weltkrieges erfolgt dann irgendwann nach ihrer Rückkehr. Dann nähert sich die Welt auch der "gewissen Umwälzung", der Dreitägigen Finsternis, die den Dritten Weltkrieg beenden wird!

___________
(1) Gemeint ist der „barbarische Norden“, eine Bezeichnung, die seinerzeit Osteuropa, vor allem Russland, bezeichnete.

IV. Rückkehr des Kommunismus in Russland im Jahr 2029?

Jesus Christus sagte im August 1931 zu Schwester Lucia im Hinblick auf die von seiner Mutter 1929 geforderte Weihe Russland:

„Lass meine Diener (den Papst und alle Bischöfe) wissen: da sie dem Beispiel des Königs von Frankreich folgen und die Ausführung meiner Bitte verschieben, werden sie ihm auch im Unglück folgen.“

Um aufzuzeigen, wohin die Weigerung der Päpste, die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens vorzunehmen, führen wird, verweist Christus auf den König von Frankreich und sein Beispiel und stellt eine Parallele auf zum Papst und zu den Bischöfen und zu deren Verhalten, das dem des französischen Königs gleicht:

Christus verweist oben auf den französischen König Ludwig XIV. (1661-1715). Am 17. Juni 1689 erschien Christus der hl. Margareta Maria Alacoque (1647-1690) und zeigte ihr sein GÖTTLICHES HERZ. Er verlangte in dieser Erscheinung vom König die Weihe seiner Person und die Weihe Frankreichs an Sein HEILIGSTES HERZ, damit ES über den König und seinen Palast sowie über Frankreich herrsche und alle Feinde des Königs und der Kirche besiege und unterwerfe. Der König ging auf die Bitte Jesu Christi nicht ein, so dass auf den Tag genau 100 Jahre nach der Bitte Christi, am 17. Juni 1789, genau das Gegenteil von dem begann, was Christus dem König für den Fall der Weihe versprach:

Am 17. Juni 1789 brach die Französische Revolution aus. Die Feinde des Königs und der Kirche – Linke – nahmen Frankreich in ihre Gewalt, verfolgten die Kirche, stürzten den König, schafften die Monarchie ab und richteten eine blutige linke Terrorherrschaft auf, die von 1792 bis 1795 dauerte.

Da Christus bzgl. der Weigerung der Päpste, die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens vorzunehmen, eine Parallele zu alledem zieht, ist nun klar, was droht: das Gegenteil von dem, was geschehen würde, wenn der Papst zusammen mit allen Bischöfen der Welt die Weihe Russlands vornehmen würde:

Statt dem Unbefleckten Herzen Mariens wird der Teufel triumphieren! Statt sich durch Maria zu bekehren, wird Russland durch Satan in den Kommunismus zurückfallen! Statt den versprochenen Frieden durch Maria, wird es Krieg geben, welcher vom kommunistischen Russland ausgehen wird! Das kommunistische Russland wird erneut „seine Irrtümer in der Welt verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen. Die Guten werden gemartert werden; der Heilige Vater wird viel zu leiden haben; mehrere Nationen werden vernichtet werden.“

Da die Französische Revolution mit all ihrem Unheil nun auf den Tag genau 100 Jahre nach der Bitte Christi an den König begann, so könnte man davon ausgehen, dass auch das oben beschriebene Unheil durch das künftige kommunistische Russland genau 100 Jahre nach der Bitte der Muttergottes beginnen wird, da auch der 100jährige Zeitraum bis zum Unheil Frankreichs 1789 im von Christus genannten „Beispiel“ enthalten sein könnte. Die Forderung der Weihe Russlands erfolgte 1929. Deshalb können wir wie folgt rechnen:

1929 + 100 Jahre = 2029

Ist meine Theorie richtig, dann würden die Kommunisten im Jahr 2029, also nicht weit vom "7. Jahrtausend", dem Jahr 2034, in Russland wieder die Macht ergreifen und nach diesem Zeitpunkt erneut das "Heiligtum Jesu Christi mit Füßen" treten, ihre „Irrtümer in der Welt verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen. Die Guten werden gemartert werden; der Heilige Vater wird viel zu leiden haben; mehrere Nationen werden vernichtet werden.“
Stjepan V.
@Tobias.12
Das ist Ihre persönliche Deutung der gegenwärtigen Entwicklung, nur auf die Zukunft projiziert. Mit eigenen Deutungen, die man als zukunftsrelevant betrachtet, wäre ich sehr vorsichtig! Man selbst ist ja kein Seher oder Prophet. In der Vergangenheit haben schon etliche Prophezeiungsforscher Prophezeites aus der damals gegenwärtigen Sicht auf die Zukunft projiziert und sind dabei …More
@Tobias.12
Das ist Ihre persönliche Deutung der gegenwärtigen Entwicklung, nur auf die Zukunft projiziert. Mit eigenen Deutungen, die man als zukunftsrelevant betrachtet, wäre ich sehr vorsichtig! Man selbst ist ja kein Seher oder Prophet. In der Vergangenheit haben schon etliche Prophezeiungsforscher Prophezeites aus der damals gegenwärtigen Sicht auf die Zukunft projiziert und sind dabei gescheitert. Ab bekommen haben es dann die Seher und Propheten, die man wegen jenen dann als "falsche Propheten" diffamierte! Halten wir uns doch daher ganz einfach an das, was prophetisch gesagt ist, und nicht an das, was wir uns dazu denken!