M.RAPHAEL
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Warum schwierige Artikel?

Hier und da gehe ich gerne in meine NOM Gemeinde. Warum? Weil ich meine Gemeindemitglieder sehr gerne habe. Viele von ihnen sind wirklich fromm. Auch der Herr lässt seine Frommen niemals im Stich. Er läuft noch dem letzten verirrten Schaf hinterher, selbst wenn es sich in den NOM verloren hat. Das Schaf hat ja keine Wahl. Es kennt nicht die Hintergründe. Es hat nur den NOM. Deshalb ist der NOM gültig und erlaubt, aber Gott will ihn nicht.

Wir haben jetzt rd. 50 Jahre Erfahrung mit dem NOM. Der modernistische Geist des Konzils hat sich in ihm verwirklicht. Dieser hat die fordernde Meute des synodalen Weges überhaupt erst ermöglicht. Auch BerGOG ist die Frucht dieses Vat.2 Konzilsgeistes. Der nächste Konzilspapst wird noch schlimmer sein. Lasst jede Hoffnung auf einen neuen JPII fahren.

Der Konzilsgeist ist modern. Das ist den Jesuiten wirklich wichtig. Sie sind stolz darauf. Aber in der Moderne gibt es keinen Gott. Es gibt nur den Mentalismus. Gott und Seine Kirche sind nur eine Vorstellung, ein Programmcode mit einigen Hundert Zeilen, der jederzeit veränderbar ist. Wenn er nicht mehr passt, programmiert man sich mit dem Code des Buddhismus, später mit dem des Hinduismus. Tantra macht immer Spaß.

Der Mentalismus nimmt Gott nicht ernst. Die wahre Realität des Menschen besteht für die moderne Weltanschauung in einem intelligenten Tier, ein Produkt der Evolution eines Kosmos, der vollkommen amoralisch ist. „Eiskalte“ Gesetze determinieren den Menschen. Alles was mit Glaube und Liebe zu tun hat ist sentimental. Die, die die Wahrheit nicht ertragen, sind Suchende, die betrogen werden wollen. Dann glauben einige an Einhörner, andere an den Weihnachtsmann. Sie treffen sich Sonntagsmorgen, um dem Weihnachtsmann in einer Bet- und Singmesse zu huldigen. Manche treffen sich auf dem Campingplatz oder in einem Schwimmbad, um ein entsprechendes liebes Gemeinschaftsgefühl zu erfahren. Immer steht ein unzüchtiger Schwächling dem ganzen vor, der in der Wirtschaft, in der wahren Realität, noch nicht einmal zehn Minuten Bestand hätte. Wortwörtlich von einem „Freund“ aus San Francisco: „Jede Sekunde wird ein Sucher (sucker/Trottel) geboren“. Das ist intelligent. Das ist stringent modern.

Die Jesuiten müssen schon allein dafür verachtet werden, dass sie die Moderne nicht verstehen und trotzdem modern sein wollen. Sie haben niemals den Universalismus Streit ontologisch realisiert. Ohne wirkliche Reflexion haben sie sich auf die Seite des Nominalismus (Englisches Denken) geschlagen. Eh wurscht, Hauptsache wir sind alle lieb! So sind die Mentalisten eben. Gott und die Religionen sind nur im Kopf. Heute ist man katholisch. Morgen ist man Buddhist. Übermorgen ist man Hindu mit tantrischem Sexspaß. Hauptsache man ist lieb, irgendwie ein guter Mensch mit der Fähigkeit, seine Sauereien literarisch zu formulieren. Ein De Sade darf alles. Da stehen die Kleriker habt acht.

Wie gesagt, in der Moderne gibt es keinen wahren Gott. Es gibt nur den sich selbstvergötzenden Menschengott.

Aber warum schreibe ich schwierige Artikel, in den Bluttränen hinter Masken vorkommen? Will ich Menschen die Lebensfreude nehmen? Nein, unablässig warnen die Medien vor besoffenen Autofahrern. Der Staat muss die alkoholisierten Fahrer bestrafen. Der Staat setzt seine Gesetze durch. Die warnenden Medien wollen die Menschen nicht in ihrem Lebensglück beschneiden, sondern dieses überhaupt erst langfristig ermöglichen.

Gott hasst die Unzucht. Nur die Keuschen kommen vor Sein Angesicht. Die Unzüchtigen werden von Ihm noch viel gnadenloser bestraft im Vergleich zu den besoffenen Autofahrer vom Staat. Es gibt keine Vergebung. Ich warne vor der Unzucht. Es gibt keinen Kompromiss. Einfach. Da die Vat.2 Konzilskirche/-krankheit die Menschen in ihrer Sündhaftigkeit und Gottlosigkeit bestätigt und sie so regelrecht zur Sünde verführt, wie es ihr Herr Satan möchte, müssen die Frommen die Aufgabe der Warnung übernehmen.

Wer ist der coole Tänzer, der mit den gottlosen Superferkeln mit den Masken der Bluttränen tanzt? Ich? Ja und Nein. Ich bin ein Nichts. Aus irdischer Sicht schaffe ich es noch nicht mal mehr vor die Tore von Klöstern, die BerGOG lieben. Deren Warnanlagen gehen sofort an. Da beansprucht einer den Geist Gottes, während sie vom Geist der Selbstliebe, einer josephinischen Zucht- und Drillkultur, erfüllt sind. Gott gehört uns, rufen die Konzilsklöster. NEIN, ist die Antwort! Wer hat Recht?

Demnächst mehr, wer, was?