In Exaltatione S. Crucis

Heute feiern wir das Fest Exaltatione S. Crucis. An diesem Tag bin ich Zisterzienser Mönch geworden. Völlig unerwartet hat mir der Herr heute Morgen schon ein großes Liebesgeschenk bereitet. Er erinnert sich besser als ich. Ich bin immer irgendwo unterwegs, aber der Herr vergisst nicht. Welche unbeschreibliche Liebe!

Das mystische Erleben ist niemals subjektiv, pietistisch, privat oder innerlich. Es ist kein schönes Gefühl. Mystiker sind niemals charismatische Hippies, die in sentimentalen Ergüssen hin und her schwingen und sich später gegenseitig tantrische Liebe schenken.

Der Schlüsselbegriff zum einzig wahren Verständnis ist die Transsubstantiation. In der Messe aller Zeiten feiern wir die Realität des Heiligen Liebesopfers. Die Substanz von Brot und Wein wird in die Substanz von Fleisch und Blut des Herrn verwandelt. Die Akzidenz, das irdisch Sichtbare, ändert sich nicht. Das passiert objektiv und faktisch real. Deshalb wird völlig zu Recht immer der Prolog des Johannes Evangelium zum Abschluss der Liturgie gelesen. Denn hier wird die Wahrheit der gesamten Realität, quasi wie ein wissenschaftliches Einmaleins, immer wiederholt. Das Reich Gottes wird aus der irdischen Substanz der Welt in die Substanz des Himmels, in den Leib Christi verwandelt. Deshalb wird jede Heilige Messe von den Engeln in den Himmel gehoben. Entsprechendes gilt für jeden einzelnen Katholiken. Auf der Erde sieht er immer noch aus wie vorher. Seine Akzidenz hat sich nicht verändert. Aber er ist ein anderer. Jetzt lebt Christus in ihm. Der gesamte Himmel ist in ihm. Abhängig vom Willen Gottes kann und muss er deshalb für Ihn sprechen. Er gehört nicht mehr der Welt. Deshalb hasst sie ihn.

Der Geist verkörpert sich im Logos, der Liebesgeschichte Gottes mit Seinen Menschen, und wird Fleisch und Blut. Damit wird Gott, der Geist ist, zu einer „festen“ Größe im Sinne der Materie. Der Geist ist kein Gespenst. Der Geist kann mit einem Schwert um sich hauen. Das tut den Dämonen sehr weh, richtige Schmerzen mit nie endenden Verkrüppelungen. Damit ist die Festigkeit der Materie, auch der Großglockner, ein Aspekt des Geistes. Es gibt nur den Geist. Wenn Er will, verfestigt Er sich in der wissenschaftlichen Anschauungswelt. Die feste Materie ist geronnener Geist. Die Atome sind Erregungen in unsichtbaren energetischen Quantenfeldern.

Das ist die Wahrheit. Die Erde ist der Wille des Geistes Gottes. Nur Er ist für die Existenz der gesamten Schöpfung verantwortlich. Sonst gibt es keine Erklärung. Es ist die einzige, weil ganz einfache Erklärung. Alle anderen Versuche, die Welt zu erklären, sind viel zu komplex, nicht einfach genug, um wahr zu sein und scheitern deshalb ohne Ausnahme.

Hier ist die verehrte Sabine Hossenfelder, die größte Feindin der Selbstvergötzer:

Did the Big Bang happen?

Wenn die wissenschaftsgläubigen „Kardinäle“, „Bischöfe“ und sonstigen Konzilskleriker noch einen letzten Rest Anstand hätten, sollten sie jetzt Angst bekommen. Es gibt keine Welterklärung ohne den wahren Gott von Sodom und Gomorrha. Warum zittert ihr nicht, ihr Kleriker der Unzucht?

Aber sie bibbern nicht. Sie wurden was sie sind, weil sie immer der Macht gedient haben. Sie sind rücksichtslos, grausam und schlau. Alle zusammen wollten sie deshalb die säkulare Moderne. Das Wissen, dass es keinen Gott gibt, dass es eine Welterklärung ohne Gott gibt, war ihnen unverzichtbar. Deshalb ist es so wichtig, dass die Wissenschaft die Hypothese Gott beseitigt hatte (Pierre-Simon de Laplace). Sobald das wieder in Frage gestellt wird, suchen sie verzweifelt nach neuen Welterklärungen ohne Gott, Sabine Hossenfelder. Nur so können sie sich selbstvergötzen und als Bischöfe die Unzucht segnen.

Sie wollen nicht fragen. Sie wollen zuschlagen. Nur der rücksichtslos Primitive gewinnt. Erst mal stimmt das. Die sensiblen und nachdenklichen Menschen verlieren. Sie werden nie etwas. Sie werden an die Wand gedrückt. Sie dürfen nicht sprechen. Sie kriegen keine Frau. Nur der dumme Brutalo darf auf den Opernball, wird Abt, Bischof oder Kardinal in der verweltlichen Konzilskirche. Es ist gut, gierig und zielgerichtet zu sein.

Leider bedeutet Zielorientierung im Regelfall Dummheit und Kritiklosigkeit, weil zu viele wichtige Parameter fast immer übersehen werden. Wer durch ein Zielfernrohr schaut, um das unschuldige Reh abzuschießen, erkennt nicht den Eber, der ihn von der Seite angreift. Natürlich ist es im Regelfall noch viel komplizierter. Wer Sozialwohnungen an englische Raubtierkapitalisten verkauft, um kurzfristig Gewinn zu machen, rechnet nicht mit den gewaltigen sozialen Folgekosten, die englische Ausbeutung immer verursachen.

Aber es stimmt. Ich bin nicht geldgierig. Ich bin schwach. Ich kann mich nicht durchsetzen. Ich bin ein Versager. Niemals werde ich auf den Opernball gehen. Keine Frau will mich. Ich habe keinen Killerinstinkt. Bin ich deshalb Mönch geworden? Mache ich nur mein Ding, wenn ich als Schwächling, der es sich nicht holen kann, die evangelischen Räte wähle? Bin auch ich ein Selbstverwirklicher, der seine Schwäche dadurch kompensieren möchte, dass er in ein Kloster eintritt, in dem niemand etwas haben darf? Das ist eine äußerst wichtige Frage.

Das tut weh. Es schmerzt, wenn ein Siegertyp mit Killerinstinkt die geliebte Frau wegnimmt. Man schreit in der Nacht der Einsamkeit und bildet sich ein, dass es einen Ausweg gibt, einen Gott der Schwäche, der dem Starken demnächst eine reinschlagen wird. Nicht wahr?

Ich höre hier auf. Jetzt ist es spannend, oder? Ist es so oder doch nicht? Bin ich ein Verlierer? Ist das die Kreuzesnachfolge? Will auch ich auf den Opernball?

Ich bin ein guter Tänzer. Die Truppen Raphaels tragen zusätzlich noch Masken, wie in Venedig. Es ist ein großer Spaß. Eigentlich nicht, es ist eine Tragödie, wenn sie die Zielmarkierungen für Michael setzen müssen. Traurig.

Es ist die Kapuze, ihr dummen Josephinisten.

Der Heilige Raphael freut sich sehr über Eure Liebe, geliebte Brüder und Schwestern. Liebe Grüße!!!
Theresia Katharina