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Vortrag zur Beichte von Pfarrer Erich Maria Fink (* 1961 in Isny/Allgäu) ist Pfarrer der Gemeinde „Königin des Friedens“ in Beresniki/Ural (Russische Föderation). Biografie Erich Maria Fink studie…More
Vortrag zur Beichte von

Pfarrer Erich Maria Fink (* 1961 in Isny/Allgäu) ist Pfarrer der Gemeinde „Königin des Friedens“ in Beresniki/Ural (Russische Föderation).
Biografie
Erich Maria Fink studierte in Augsburg und Rom. Er empfing am 29. Juni 1986 die Priesterweihe für das Bistum Augsburg und war u.a.eineinhalb Jahre als Diözesanpostulator für Selig- und Heiligsprechungsprozesse tätig. Von 1992 bis 1995 war er im Dienst der Gebetsstätte Marienfried, anschließend viereinhalb Jahre Pfarrer dreier Landgemeinden. Zum Beginn des Jahres 2000 für den Dienst in Russland freigestellt, ist er nun Pfarrer der Gemeinde „Königin des Friedens“ in Beresniki/Ural. Im Jahr 2004 wurde in Beresniki die Kirche "Königin des Friedens" mit angeschlossenem Pfarr- und Sozialzentrum von Erzbischof Kondrusiewicz/Moskau eingeweiht.
Er ist Mitherausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Kirche heute. (kathpedia)

Ergänzend dazu nachfolgende Botschaft zur Beichtpraxis von Jesus an Dr. Mary Jane Even:

1. August 1999
Jesus:
Meine lieben Kinder, Ich habe diesen Monat zusätzlichen Raum verlangt, um euch eine Lektion über Sünde, Buße und Versöhnung mit Gott in der Heiligsten Dreifaltigkeit zu geben. Meine Kinder, das Beichten eurer Sünden ist lediglich der erste Schritt, um euch selber mit Gott in Ordnung zu bringen. Es wird erwartet, dass ihr eure Sünden bereut und versucht, euch zu bessern.

Besserung bedeutet Änderung, Veränderung eurer Gedanken, der Worte und des Betragens, damit ihr nicht wieder dieselben Sünden begeht. Es ist notwendig für euch, dass ihr euch entscheidet, dies so zu machen. So ist eure Beichte komplett und vor Gott aufrichtig.

So viele gehen zur Beichte wie wenn dies nichts Besonderes wäre und sehen die Verzweigungen dieser spirituellen Übung nicht, dieser Praxis des Glaubens. Einige gehen zur Beichte und nach einer Stunde fehlen sie erneut, was sie soeben gebeichtet haben. Nein, Meine Kinder, wenn ihr eine Sünde beichtet und sie euch vergeben wurde, solltet ihr alle Anstrengungen unternehmen, diese und andere Sünden zu vermeiden. Ihr seid in eurem Reueakt mit Gott nicht aufrichtig, wenn ihr die Tatsache überseht, dass ihr eben die Sünde gebeichtet habt und sie gleich auf dieselbe Weise wieder begeht.

So viele Male ignorieren die Leute ebenfalls, dass das, was sie tun, genau die Sünde ist, welche sie gebeichtet haben. Dadurch besteht in eurem Leben der Wunsch nicht, die Zahl und die Art der Sünden zu verkleinern.

Ich weiß, dass ihr euch nicht über Nacht vollständig ändern könnt. Aber ihr könntet mindestens versuchen, von Sünde zu Sünde und von Beichte zu Beichte in eurem Leben einen Unterschied zu machen. Es ist nicht einfach zu wissen, was zu tun ist, aber ihr müsst einige Zeit aufwenden, zu betrachten, was ihr zu tun habt und wie ihr euer Leben bessern könnt.

Diese offensichtliche Vergesslichkeit ist wirklich das Ergebnis eures Mangels an Verständnis, dass das eine Sünde ist, was ihr tut. In den meisten Fällen könnt ihr nicht einfach sprechen, handeln und euch wie normalerweise betragen. Nein, ihr müsst euch ändern, ihr müsst etwas tun, um euch zu ändern.

Wollt ihr heilig und tugendhaft sein? Wollt ihr Meine Mutter und Mich als Vorbilder? Dann handelt entsprechend! Denkt bevor ihr sprecht und handelt, erwägt eher die Tugend als das Laster! Nehmt euch Zeit, um in eurem Leben eine Verbesserung gegenüber der Sünde zu erreichen!

Jeden Tag seid ihr gebeten worden, über Wege nachzudenken, wie ihr eure Sünden sühnen könnt. Versucht jeden Tag, Wiedergutmachung für eure Sünden anzubieten! Meine Kinder, es kann ebenfalls gut sein, Zeit aufzuwenden, um die Engel und Heiligen zu bitten, euch auf jenen Gebieten eures Lebens zu helfen, wo ihr dieselben Sünden in der Beichte immer wiederholt. Dies ist notwendig, um eure Spiritualität zu verbessern.

Der Verlust des Sinnes der Sünde hat viele dazu geführt, die Beichte aufzugeben. Ihre ein- oder zweimalige Beichte im Jahr wird in den meisten Fällen auf ein Minimum reduziert. Wo liegt da ihre Ernsthaftigkeit zur Umkehr, des Bewusstseins um ihre Sünden, der Verbesserung ihres Lebens?

Oh Meine Kinder, da ihr durch die häufige Beichte mehr und mehr Gnaden sucht, habt ihr eine große Verantwortung, diese reiche Gnade zur Verbesserung eures Lebens einzusetzen. Es werden große Gnaden angeboten. Wenn ihr aber nicht versucht, euer Betragen, eure Worte oder Handlungen zu ändern, bleiben sie ungenutzt zurück. Das ist, was die Beichte, die häufige Beichte euch helfen könnte.

Nun möchte Ich euch wiederum daran erinnern, dass ihr das Beichten der Sünden mit der Wiedergutmachung verbinden müsst. Um euch zu helfen, dies zu tun, haben wir diesem Kapitel einen betrachtenden Rosenkranz angegliedert, der euch Fingerzeige für die Beichte wie auch Ideen auf der Suche nach Wiedergutmachung geben kann. Er wurde dieses Jahr von Meiner Tochter vielen Leuten gegeben. Da er gut aufgenommen wurde, haben wir den Eindruck, dass er euch ebenfalls helfen könnte. Es ist dies eine unter vielen Übungen, die ihr für die Wiedergutmachung verwenden könntet. Andere sind die Kreuzwegandacht, die Heilige Messe und die Heilige Kommunion, das Fasten und andere Gebete.

Liebe Kinder, Ich ermutige euch, durch die Beichte von der Kenntnis über euch selber zu profitieren. Macht aus der Beichte mehr als eine Routine! Seht darin eher einen Weg, um Schritt für Schritt auf die Heiligkeit und Tugend hinzugehen, die wir für jeden von euch sehnlich wünschen.

Diese Meine Worte stellen einen spirituellen Rat für euch alle dar, weil wir feststellen, dass so wenige eine Leitung durch Priester haben. In diesen Tagen ist die geistliche Führung notwendig, weil so viele die Erwartungen des Himmels nicht kennen. So wenige wissen über Sünde und Sündigen Bescheid.

Meine Kinder, versucht in der Heiligkeit vorwärts zu schreiten, damit Gott, der euch alle bedingungslos liebt, an euch ebenfalls sein Gefallen findet.

1. April 2000
Maria:
(…)

Einer der Gründe, weshalb ihr so in Angst seid, liegt in dem Umstand, dass ihr eure Seele nicht der Gnade, der heiligmachenden Gnade, zugeführt habt, die euch die Liebe und Fürsorge Gottes garantiert. Ihr habt es aufgeschoben, ihr habt nicht genug an euer Leben und an die Auswirkungen der Sünde und eures schuldhaften Tuns gedacht und nicht daran, eine umfassende und uneingeschränkte Beichte abzulegen. Ich empfehle euch, ein Blatt Papier und eine Feder zu nehmen und euch in Ruhe an einen Tisch vor ein Jesusbild zu setzen. Lasst euer Herz zu Jesus sprechen und redet laut mit ihm über euer Leben. Macht ihm eure Gefühle bewusst und bittet ihn, euch behilflich zu sein, zu verstehen, wozu euch das Leben angestiftet hat. Zählt ihm eure Befürchtungen und Hoffnungen auf, sagt ihm, dass ihr wünscht, euer Leben durch eine gute Beichte auf alle Eventualitäten vorzubereiten. Dann stellt auf dem Blatt die Dinge fest, die ihr beichten wollt, die euch aufrichtig leid tun und bittet um Verzeihung. Nehmt dieses Blatt zur Beichte mit und legt es dem Priester, einem heiligmäßigen Priester, hinter dem Beichtgitter dar. Wenn ihr so verfahrt, wird es euch leichter fallen, hinter dem Gitter Jesus Christus selbst in der Person des Priesters zu erkennen. Das macht es euch im Beichtstuhl leichter, denn ihr könnt euch stets das Jesusbild vorstellen, das zu Hause vor euch auf dem Tisch stand, als ihr euch auf die Beichte vorbereitet habt. Reinigt euch vollständig von euren Sünden, so werdet ihr bereit sein und im Stand der heiligmachenden Gnade. (…)
www.kommherrjesus.de -> Botschaften -> Dr. Mary Jane Even
Heilwasser
Sehr wertvoller Beitrag!