M.RAPHAEL
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Die Menschen müssen in zwei Gruppen unterschieden werden, die Weltmenschen, Kinder der Welt, die Bewohner der civitas terrena und die Katholiken, Kinder Gottes, die Bewohner der civitas dei. Erstere …More
Die Menschen müssen in zwei Gruppen unterschieden werden, die Weltmenschen, Kinder der Welt, die Bewohner der civitas terrena und die Katholiken, Kinder Gottes, die Bewohner der civitas dei. Erstere wohnen im Reich des Herrn der Welt, letztere wohnen im Reich des Herrn. Erstere hassen die Katholiken, weil sie den Herrn schon vorher gehasst haben (vgl. Joh 15,18ff.).

Furchtbar böse sind die Weltmenschen, weil sie sich in ihrem Hass auf Gott unablässig bemühen, die Kirche unter ihren Nagel zu reißen. Unzählige Priester, Bischöfe und Kardinäle, die behaupten katholisch zu sein, sind Kinder der Welt. Mit dem wahren Gott haben sie nichts zu tun. Sie hassen Ihn, weil Er ihnen ihren Anspruch auf ein schönes Leben vermiest. Deshalb haben sie einen falschen Gott erfunden, einen lieben Wunscherfüllergott, der nur will, was sie selber wollen. Sie sind wirkliche Teufel, weil sie die alten Klamotten tragen, um ihren absoluten Machtanspruch nicht zu verlieren.

Ein wunderbares Beispiel ihres Gotteshasses ist die Streichung von Mt 17,21 und Teile von Mk 9,29. Die Online Bibel der UIBK streicht Mt 17,21 komplett. Bei Mk 9,29 streicht sie das „Fasten“. Im Nestle-Aland, der Originalfassung des NT, wird die Streichung durch die hist.-kritische Meinung begründet, dass sich das „Fasten“, also die Weltentsagung, erst in späteren Überlieferungen finden würde.

„Niemals werden wir unseren Anspruch auf ein schönes Leben opfern, werden wir fasten, schreien die Weltmenschen. Unsere Führer sind die Jesuiten. Sie werden uns helfen, die Weltentsagung zu Gunsten der Weltverbesserung für immer weg zu machen, das Fasten und die Selbstaufopferung für immer in ein sozialistisches Feiern zu verwandeln.“

Der damit verbundene Hass und die Wut gehen gegen unendlich. In engster Nähe habe ich geliebte Mitmenschen, die mit geisteskranker Energie ihren Anspruch auf ein schönes Leben behaupten. Abgöttisch lieben sie die amerikanische Unabhängigkeitserklärung und ihr Individualrecht auf „pursuit of happiness“, mit der die objektive Notwendigkeit der Weltentsagung abgeschafft wird.

Die Amerikaner sind Aufklärer, so wie Josef II und seine Konzilspfeifen. Alle glauben nur noch an das irdische Glück. Schon damals haben sie die drei Heiligen evangelischen Werte der katholischen Kirche verabschiedet. Armut wird durch Gier nach Reichtum, Keuschheit durch ein Recht auf sexuelle Erfüllung und Gehorsam durch „Mach dein Ding“ ersetzt. Adam Smith verleiht der irdischen Gier nach Profit die objektive Begründung.

Niemals werden die Konzilspfeifen auf irdisches Glück verzichten. Das Schweigen und die Weltentsagung sind ihr größter Feind. Aber sie sind cool. Thomas Gottschalk lädt sie ein. Ihre NOM Messfeiern sind noch kindischer und primitiver als tumbe Symbole auf Maya Tempeln. Dann träumen sie von lustigen protestantischen Mission Camps und Elektrokirchen. Ihr wichtigstes Motto: „Lasst uns doch alle zusammen Spaß haben!“

Für die fastenden Kinder Gottes gibt es keinen Kompromiss mit den spaßigen Kindern der Welt. Letztere werden sich verantworten müssen. Sie verändern die allgemeine Assoziation mit dem Begriff Kirche. Aus dem Heiligen Aufzug in den Himmel wird eine humanistische Spaßgesellschaft. Die Menschen, die von der Transzendenz ins Heil gerufen werden, finden nur noch Clowns und Animateure. Dafür gehen diese in die Hölle. Gottschalk kann sie nicht schützen.
Salzburger
JaJa - wenn mann der Frau Welt den kleinen Finger gibt, nimmt sie die ganze Hand...
Klaus Elmar Müller
Der hl. Augustinus, der von beiden Staaten (terrena und Dei) schrieb, sagte dazu auch: Es ist unmöglich zu erkennen, welcher Mitmensch welchem "Staat" angehört.
michael7
Ja, auch Christen können schnell in schwere Sünden fallen und sollten daher vor allem um Gottes Gnade der Beharrlichkeit beten und sich nicht über andere erheben!
michael7
Wer meint, die Freude, für die uns Gott geschaffen hat, bestehe im Genießen der Dinge hier auf Erden, wird die wahre Freude, die nur in der Liebe und damit in Gott gefunden werden kann, nie erleben.
Die "Freuden" hier auf Erden müssen wegen ihrer kurzen Dauer oder ihrer Unvollkommenheit immer ent-täuschen. Viele leben deshalb in Dauer-Angst, weil sie die Liebe, die auch bereit ist, das Kreuz …More
Wer meint, die Freude, für die uns Gott geschaffen hat, bestehe im Genießen der Dinge hier auf Erden, wird die wahre Freude, die nur in der Liebe und damit in Gott gefunden werden kann, nie erleben.
Die "Freuden" hier auf Erden müssen wegen ihrer kurzen Dauer oder ihrer Unvollkommenheit immer ent-täuschen. Viele leben deshalb in Dauer-Angst, weil sie die Liebe, die auch bereit ist, das Kreuz Christi im Vertrauen auf Seine Liebe und Gnadenhilfe mitzutragen, verweigern, oder verfallen oft sogar in Depression, weil sie nur einer Täuschung nachjagen, sie zu ihrem Götzen erhoben haben, aber den wahren Wert und den wahren Reichtum des Lebens, für den uns Gott geschaffen hat, missachten!
Klaus Elmar Müller
Die angenehmen Dinge hat Gott aber nicht als Fallen in die Welt eingebaut.
michael7
Nein, auch die "angenehmen" Dinge zeugen von der Liebe Gottes, nur sollen sie in der rechten Ordnung der Liebe auch gebraucht werden! Wenn wir diese Ordnung verlassen und die Liebe nicht mehr an die erste Stelle setzen, verlieren auch die irdischen Dinge ihre wahre Schönheit und ihren gottgeschenkten Glanz!