Loslassen, Selbstaufopferung, Geben als einziger Zugang zu Gott

Ehrliche Pflegedienstkräfte auf Intensivstationen, die unzählige Menschen sterben sehen, werden einem bestätigen, dass sehr viele Menschen überhaupt nicht friedlich „einschlafen“. Ihre Todeserfahrung ist grauenhaft, genau wie das, was danach kommt. Sie haben niemals gelernt, loszulassen. Aber das will die Moderne nicht hören, denn in ihrem Weltbild soll der Mensch sein Leben genießen, er soll sich holen, was er kriegen kann und ein „erfülltes, tatkräftiges“ Leben genießen. Er soll sich nehmen, was er will. Er braucht nichts zu geben, außer wenn ihm das Spaß macht oder aus taktischen Gründen, um später noch viel mehr nehmen zu können. Die Moderne predigt die Ursünde, weil es diese für sie gar nicht mehr gibt. Es gibt keine verbotene Frucht, weil diese einen metaphysischen Willen voraussetzt, den die Physik nicht messen/verifizieren kann.

Moral wird zur Politik, zur Verhandlungssache. Damit wird auch der Mensch zu einem Menschengott, der tun und lassen kann, was er will, solange er dies durch eine umsichtige und sensible Persönlichkeit vor der Allgemeinheit rechtfertigen kann. Ungezählt sind die großen Künstler, die menschliche Schweine waren (vgl. Chobot, Manfred, Genie & Arschloch, Molden Verlag 2009), aber denen die säkulare Gesellschaft alles erlaubt, weil sie ja berühmte Persönlichkeiten waren. „Sie brauchten das Böse, um schaffen zu können. Das muss man doch verstehen!“, sagt das Kollektiv der sich selbstvergötzenden Gottlosen, nur weil sie sich demnächst auch mal etwas Verbotenes holen wollen. Kurzum, alle modernen Menschen sind Nehmer, Selbstverwirklicher, Menschengötter. Keiner kann oder will loslassen. Selbstaufopferung und Hingabe sind allein Werte der Schwachen, die es sich nicht holen können.

Diese modernen Nehmer haben es geschafft, sich die Kirche durch das Vat.2 Konzil unter ihren Nagel zu reißen. Sie haben die Gotteshingabe durch einen Geist der Selbstverwirklichung ersetzt, um die Kirche zu einem Handlanger des modernen wissenschaftlichen Weltbildes zu machen. Die Konzilsbischöfe, lieb und nett, stimmten zu. Sie träumten davon, auch in der Moderne noch anerkannt zu werden. Sie hatten einen gewissen Erfolg. Die Moderne liebt BerGOG: „Er ist Papst. Auf ihn muss man hören!“ Aber nur weil er nach ihrer Pfeife tanzt.

Jetzt wird der Prälat nicht mehr sofort rausgeschmissen, wenn er sich trauen würde, eine heilige Universität des akademischen Säkularismus zu betreten. Jetzt wird er „scheinbar“ geschätzt, weil er darauf verzichtet, den Aberglauben eines unsichtbaren Heiligen Geistes, der in den Menschen Wohnung nimmt, zu verkünden („Es gibt ja auch kein Christkind, das die Geschenke bringt“), und den Glauben/die Kirche auf die Funktion der sozialen Integration und Identität reduziert, wie es ihm die Religionswissenschaftler vorschreiben. Der Konzilsprälat sagt Danke, weil es so schön ist, gesellschaftlich anerkannt zu werden. Er fühlt sich mächtig, auch weil er von der gottlosen Moderne für die soziale Konstitution gebraucht wird. Im besten Fall ist er ein kleiner Beamter (35 Wochenstunden) im Sozialamt. Er ist Sklave der Moderne. Das literarische Quartett wird ihn nicht einladen. Es könnte die Dummheit und den Selbstbetrug nicht ertragen. Das peinliche Fremdschämen all derer, die den globalen satanischen Konzilsbetrug seit dem Konzil durchschauen, geht ins Unendliche.

Kein redlicher Intellektueller der säkularen Moderne hält das aus. Satan demütigt die gesamte Menschheit auf eine unerträgliche Art und Weise durch die Konzilslüge, der Tatsache, dass die lieben und netten Konzilskleriker immer noch felsenfest glauben, die traditionelle Kirche zu sein, während sie keine Probleme damit haben, die egoistische Gier zu segnen und wahnhaft vermeinen, dies im Sinne der Menschenfreundlichkeit tun zu sollen. Sie bilden sich ein, dass sie nach wie vor den Katechismus glauben, nur um unablässig gegen ihn zu verstoßen. Sie sind wie eine Polizei in einem korrupten und bösen Bananenstaat, die sich nach wie vor für die Guten hält und gleichzeitig in der Praxis alles tut, um die machtgierigen Drogenbarone zu schützen. Das Schmiergeld der korrupten Konzilskleriker ist soziale Anerkennung. Sie schauen mit Absicht weg. Der NOM verstärkt und schützt ihren Selbstbetrug. Sie verstehen nichts mehr. Sie sind prinzipien- und glaubenslos. Sie lernen nur noch auswendig. Sie sind nur noch lieb und nett, ohne Tiefe oder Fundament im menschlichen Existential. Jeder normale Mensch läuft weg. Die Lüge ist furchtbar.

Am Anfang steht die Tatsache, dass der Heilige Geist nur in einem Menschen Wohnung nehmen kann, der für die eigene Selbstaufopferung und damit für die Keuschheit und Reinheit grundsätzlich bereit ist. Nur der kann den wahren Gott empfangen, der Ihn verschenkt. Nur der Geber, niemals der Nehmer. Es ist das Liebesspiel in der Dunkelheit der Nacht. Umso mehr die Seele ihre unbedingte Liebe für Gott in das Nichts strahlt, umso mehr empfängt sie die Liebe des Schöpfers des Universums. Alles ist unsichtbar. Nichts kann für die eigene Macht instrumentalisiert werden. Alles Heilige und wirklich Große ist zweckfrei.

Entsprechend ist jeder wahre Beitrag auf GloriaTV ein reines Geschenk. Es wird nicht berechnet. Es wird nicht kalkuliert. Vielen Dank an die frommen GTV User, die nicht aufhören, die Liebe Gottes zu verkünden, wohl wissend, dass sie von den liberalen, coolen Weltmenschen nicht ernst genommen werden. Ihr Frommen, die ihr keine Angst vor der Verachtung der Welt habt, kennt Gott. Er wohnt in euch, ihr Glücklichen. Vielen Dank auch an die, die die Himmelskönigin preisen. Sie lächelt. Sie kennt euch genau. Sie wird euch nie verlassen. Die Armee wird euch retten.

Alles Heilige ist unsichtbar. Alles Heilige ist von der Macht nicht verwertbar. Für die Machtmenschen ist alles entsprechend Aberglaube und nicht existent, was sie nicht zur Machtansammlung und zur Kontrolle benutzen können. Es sind gierige moderne Nehmer, die sich für schlau halten: „Wo gibt es noch Profit? Da passt einer nicht auf. Da kann ich mir noch was klauen.“

Die Seele ist für die unendliche Liebe Gottes erschaffen worden. Sie kann nicht aufhören, zu fordern. Sie kann durch irdische Dinge nicht befriedigt werden. Aber für die Konzilskirche, Sklave der wissenschaftlichen Moderne, die die übernatürliche Seele leugnet, ist Kirche nur noch soziale Gemeinschaft. Also sucht die liebeshungrige Seele ihr Heil in der negativen Transzendenz der Unzucht, der gottverneinenden Aneignung der Schöpfungswonne. Nur noch in diesem bösen Akt kann die Seele die Wahrheit ihrer transzendenten Natur erfahren, wenn auch negativ. Das ist aber immer noch „besser“, als die instrumentellen Lügen der lieben und netten Gemeinden der säkularen Konzilskirche glauben zu müssen, für die es die Transzendenz als objektive Faktenrealität nicht mehr gibt. Nicht wenige Besucher der Goth Feste WGT (Leipzig) oder Mera Luna fahren genau aus diesem Grund noch dahin. Die negative Transzendenz weiß, im Gegensatz zu den Konzilskatholiken, dass es den Teufel als tatsächliche objektive Faktenrealität gibt. In der Endzeit scheint es die Wahrheit nur noch im Bösen zu geben (vgl. Offb 12 und 13).

Wenn sie nicht mehr Nehmer (Selbstverwirklicher) sondern Geber (Selbstaufopferer) wären, könnte der Herr in ihnen Wohnung nehmen. Er würde sie vollkommen verändern, und zwar nicht nur ihren Geist/Psyche, entsprechend des Mentalismus der Moderne, sondern alles was sie holistisch ausmacht. Der Heilige Geist verändert noch das letzte Atom im Körper des Menschen.

Ich bin nicht mehr der natürliche Mensch, der ich war. Jetzt, wie im Himmel jenseits von Zeit und Raum, weil ich schon immer Ja gesagt habe, bin ich Sein Kind. Er hat meine ganze Natur verändert. Ich war ein Langschläfer. Aber niemals habe ich das frühe Aufstehen im Zusammenhang mit dem Chorgebet in Himmerod als unangenehm empfunden, nicht einmal. Ich habe das Chorgebet geliebt, alle mehr oder weniger 4 Stunden am Tag. Es war wunderschön. Zu meinen schönsten Träumen, die mir der Herr gewährt, gehört, dass wir Zisterzienser Himmerod mit einem herrlichen Chorgebet wieder zum Blühen bringen, umso ordentlicher umso besser. Der Traum macht mich jedes Mal sehr glücklich. Diese Verwandlung des natürlichen Menschen ist der Grund, warum sich unzählige Menschen für immer glücklich hinter Klostermauern der Kontemplation dem Weltgeist entziehen. Deshalb wütet der BerGOG, der Diener des Herrn der Welt, gegen sie.

Der in der Seele einwohnende Geist verändert den Menschen auf allen Ebenen. Sexuelle Anmutungen wird es weiter geben. Außerdem muss jeder auf die Toilette. Aber das ist nicht schlimm, solange die Sünde von der unsterblichen Seele nicht als transzendenter Liebesersatz gewollt wird, weil ihr die Konzilskirche die wahre Transzendenz (Heilige Messe, Hochaltar, Mundkommunion) vorenthält. Die Seele, die in einer mystischen Union mit dem Heiligen Geist lebt, wird mehr und mehr die Unzucht als Nachäffung Gottes unerträglich empfinden. Es ist nicht nur eine gute und wünschenswerte Sublimierung, es ist echte Verwandlung. Warum soll sie den falschen Ersatz akzeptieren, wenn sie das Original hat? Deshalb darf die Kirche niemals die Unzucht segnen. Sie würde ihre eigene Verlogenheit und Versklavung unter die Sünde abstempeln und bejahen. Die heimtückischen Unzüchtigen würden noch mehr über die vertrottelten unzuchtssegnenden Bischöfe lachen. Das ist so. Drogensüchtige und Spieler können sich unglaublich verstellen. Einfach. Demnächst mehr.
Werte
Kissler: "Beim Geld, das den Charakter verdirbt, handelt es sich oft um das Geld der anderen."
M.RAPHAEL
Einfach. Geliebte Schwestern von Unzähligen, vom Heiligen Geist in den Leib des Herrn verwandelt:

Abbaye of Sainte Marie des Deux Montagnes