31jähriger Kaplan geht – wegen Frau

Knapp ein Jahr lang wirkte Kaplan Nils Schellhaas (31) als Priester – jetzt ließ er sich suspendieren, wie welt.de berichtet. Schellhaas gehört zum Erzbistum Hamburg. Er wird aus „zölibatären Gründen …More
Knapp ein Jahr lang wirkte Kaplan Nils Schellhaas (31) als Priester – jetzt ließ er sich suspendieren, wie welt.de berichtet. Schellhaas gehört zum Erzbistum Hamburg. Er wird aus „zölibatären Gründen“ vom Priestertum abfallen. Erzbischof Werner Thissen erklärte vor „Welt“: "Ich bedaure sehr, dass Herr Schellhaas aus dem Dienst unseres Erzbistums ausgeschieden ist."
Schellhaas hat erst im Mai 2012 die Priesterweihe empfangen. Er war ursprünglich ein Protestant, hat evangelische Theologie studiert und konvertierte erst 2006. Er war von der „Vielfalt und Farbenpracht der katholischen Kirche mit ihren Riten und ihrer weit zurückreichenden Geschichte“ fasziniert.
Im April 2013 gab der Geistliche bekannt, sich für drei Monate suspendieren zu lassen „aus persönlichen Gründen“. Am 12. Juni ist er „endgültig“ abgefallen.
Galahad
Aber die Männer haben sich immer unter Kontrolle, gell? Wenn Adam standhaft wäre, hätte er Eva zum Guten bewegt.
Galahad
@jonatan
Sic est! Oremus: 🙏 🙏 🙏More
@jonatan

Sic est! Oremus: 🙏 🙏 🙏
gerdich
Die NOM-Bischöfe haben keine guten Leute mehr. Sie weihen unter Hochdruck jeden Drittklasskandidten.
Für den Kaplan habe ich nur Mitleid und Sympathie. Ein Idealist, der sich in übergrossem Idealismus etwas übernommen hat. Vom Protestantismus bis zum Priestertum. Ich bin erschüttert über den Grossmut dieses guten Menschen. Aber jeder erfahrene Seelsorger hätte ihm erklären können, dass das nicht …More
Die NOM-Bischöfe haben keine guten Leute mehr. Sie weihen unter Hochdruck jeden Drittklasskandidten.

Für den Kaplan habe ich nur Mitleid und Sympathie. Ein Idealist, der sich in übergrossem Idealismus etwas übernommen hat. Vom Protestantismus bis zum Priestertum. Ich bin erschüttert über den Grossmut dieses guten Menschen. Aber jeder erfahrene Seelsorger hätte ihm erklären können, dass das nicht gut gehen könne. Einen Neubekehrten kann man in einer schwierigen Zeit wie heute nicht mit einer solchen Aufgabe überlasten.

Nun ist er über eine Frau gestolpert. Eine Sünde, die in so einem Fall passieren kann. Ich hoffe, dass er sich wieder findet und keinen zu grossen Schaden zieht aus den Fehlern, die andere begangen haben.
Galahad
...dass der Mann seiner großen Liebe begegnet ist und heiraten möchte. Ginge es tatsächlich nur um die Triebbefriedigung, wäre der Mann wohl nicht diesen Schritt gegangen (auch die Aufrechtesten und Stärksten können einmal schwach werden, so dass sie Sünden begehen, die ihnen durch Beichte und Reue aber vergeben werden können).
Werter CrisomKing:
Ich verstehe ja was Sie meinen. Es ist natürlich …More
...dass der Mann seiner großen Liebe begegnet ist und heiraten möchte. Ginge es tatsächlich nur um die Triebbefriedigung, wäre der Mann wohl nicht diesen Schritt gegangen (auch die Aufrechtesten und Stärksten können einmal schwach werden, so dass sie Sünden begehen, die ihnen durch Beichte und Reue aber vergeben werden können).

Werter CrisomKing:

Ich verstehe ja was Sie meinen. Es ist natürlich bemitleidenswert und tragisch, was da geschehen ist. Aus diesem Grunde sieht das Kirchenrecht übrigens vor, daß Priester im Umgang mit Frauen ohnehin sehr zurückhaltend und vorsichtig sein sollten. Im alten CIC war das noch stärker betont und verschärfter vorgesehen (warum es geändert wurde weiß ich nicht. Wie man sieht wars auf jeden Fall vllt. gutgmeint aber wohl nicht wirklich gut gemacht, sollte man vielleicht mal überdenken und gewisse Sachen wieder ändern. Vllt. kommt das ja noch mal).

Schauen Sie einmal. Im Übernatrülichen Denken (und das sollte für einen Priester - eigentlich für jeden Katholiken grundlegend sein), im ÜBERNATÜRLICHEN DENKEN muß für den Priester Gott und die Gottesmutter seine GROSSE LIEBE sein. Muß die kath. Kirche seine große Liebe sein. Wer das nicht schon von sich sagen kann, der sollte besser kein Priester werden. Natürlich kann er nun beichten und kann er auch umkehren (das hieße zumindest wieder zölibatär leben, wenn er sich für das Priesteramt nicht berufen fühlt). Aber das rechtfertigt nicht, daß er jetzt weiter sündigen darf und mit der Frau ein eheähnliches Verhältnis führen (Priesterstand meines Wissen = Ehehindernis, daher eheähnlich) darf. Es gibt heute zwei Arten oder besser Sichtweisen von "Barmherzigkeit Gottes".

Da ist einmal die wirkliche echte Barmherzigkeit Gottes, wie sie wirklich von der kath. Kirche gelehrt wird, d.h.:

Jeder auch der schlimmste Sünder kann seine Sünden BEKENNEN - BEREUEN - BÜSSEN und davon ABSTAND NEHMEN bzw. UMKEHREN. Tut er das kann er sogar noch ein Heiliger werden. Sogar ein Mörder und/oder schwerer Verbrecher. Der erste (von Christus selbst sozusagen heiliggesprochene) Mann war ein solcher. Nämlich der hl. Dismas, der bußfertige Schächer am Kreuze.

Dann gibt es aber heute leider auch noch eine falsche "Barmherzigkeit" die in keinster Gottes Barmherzigkeit ist.

Das ist eine "Barmherzigkeit" die statt reumütig bekannte Sünden zu vergeben, die Sünden RECHTFERTIGEN. Das ist eine sehr gefährliche Sache. Denn Gottes Gesetze und Regeln (die der Kirche) sind seit 2000 Jahren klar und unabänderlich. Und Gott läßt seiner nicht spotten. Das gilt in allen Fällen der "Modernisierung" und "Liberalisierung". "Wer ein Jota wegläßt der wird verdammt werden!" Sagt der Herr und Heiland selbst. Warum das gemacht dennoch oft gemacht wird (auch wenn man alle möglichen Unwürdigen und Sünder zur hl. Kommunion zulassen will)?

Vielleicht aus folgenden Gründen:

Weil man sich so besser dem mediengesteuerten auklärerisch-atheistischen Zeitgeist und der politischen Korrektheit anpassen kann und das auch noch "religiös" begründen kann.

Weil das so schön zu der protestantischen Häresie paßt, daß man "das Gesetz" sowie so nicht erfüllen könne und dasselbe nur dazu da sei aufzuzeigen, was sie tun MÜSSTEN, aber da das Kreuz ja Gottvaters Zorn abschirme - "Sündige tapfer aber liebe Gott noch mehr!" Diesen Dingen möchte man sich "ökumenischen Gründen" so gern anpassen. Ist ja außerdem sowieso viel toleranter und spaßiger so. Früher war ja nach Auffassung der so Denkenden, alles zu rigide und spießig.

Nur es gibt da leider, wie gesagt eine sehr große Gefahr. Zum einen die, daß man mit der trad. kath. Lehre bricht und damit womöglich einen "neuen Glauben" begründet, der dann natrülich eher das Gegenteil von heilsbringend wäre. Zum anderen aber noch etwas ganz anderes. Wenn man sagt: Gott wird das schon nicht so eng sehen er ist ja barmherzig dann tritt möglicherweise ganz leicht ein vermessentliches Sündigen auf die Barmherzigkeit Gottes ein. Das wäre dann eine Sünde gegen den hl. Geist und eine solche kann und wird nicht vergeben werden.

Also sollte man sich schon überlegen, ob alles was in den letzten 50 geschehen ist so gut war und ob es nicht doch richtiger wäre einfach einmal die traditionelle und unverkürzt katholische Lehre anzuerkennen und den Liberalismus, den Protestantismus, Modernismus u.a. als das zu bezeichenen, was es wirklich ist nämlich als gefährliche Häresie und da nicht immer weiter immer noch mehr zu beschönigen. Das bringt doch nichts. Davon das es auf Erden (egal von wenn es auch wenns ein Geistlicher sein sollte) schöngeredet und/oder womöglich noch verniedlicht, davon ändert es sich nicht. Vor dem Richterstuhle Gottes wird es ungeschminkt als das verurteilt, was es ist. Das werden wir alle schon noch merken. HERR ERBARME DICH UNSER!!! Heilige Mutter Gottes & hl. Joseph, hl. Maria Magdalena und hl. Dismas, hl. Patrone und Schutzengel bittet für uns Amen!!!

🙏 🙏 🙏
Jesajafuture
@Crimson King: Ich verstehe ihre Intention. Tatsächlich geht es mir in meinem Kommentar nicht um den Artikel, primär, sondern um die Art und Weise, wie Singular das Ganze sieht und wie er es aus seiner Sicht beschreibt. Es geht mir um seinen Kommentar. 😉
CrimsonKing
@Jesajafuture: Es geht doch längst nicht nur um Keuschheit und die Befriedigung von Trieben. Ich habe den Artikel so verstanden (und muss eingestehen, dass ich womöglich mehr hineininterpretiere, als dort tatsächlich zu lesen war), dass der Mann seiner großen Liebe begegnet ist und heiraten möchte. Ginge es tatsächlich nur um die Triebbefriedigung, wäre der Mann wohl nicht diesen Schritt gegangen …More
@Jesajafuture: Es geht doch längst nicht nur um Keuschheit und die Befriedigung von Trieben. Ich habe den Artikel so verstanden (und muss eingestehen, dass ich womöglich mehr hineininterpretiere, als dort tatsächlich zu lesen war), dass der Mann seiner großen Liebe begegnet ist und heiraten möchte. Ginge es tatsächlich nur um die Triebbefriedigung, wäre der Mann wohl nicht diesen Schritt gegangen (auch die Aufrechtesten und Stärksten können einmal schwach werden, so dass sie Sünden begehen, die ihnen durch Beichte und Reue aber vergeben werden können).
Die Liebe eines Mannes zu einer Frau ist aber doch so sehr viel mehr als nur der Sexualtrieb.

@Galahad:
Und das er sich mit dem katholischen Glauben intensiv, wie Sie sagen beschäftigt hätte, das halte ich für sehr abwegig.

Nun, ich hingegen halte es für sehr sehr abwegig, dass jemand, der sich ganz bewusst für den Katholischen Glauben entscheidet und konvertiert, Theologie studiert und Priester wird (der Mann hat ja schließlich keinen ANgelschein erworben, da gehört schon einiges mehr dazu), sich NICHT intensiv mit dem Katholischen Glauben beschäftigt hat. Das halte ich im Gegenteil sogar für unmöglich.

Also warum sollte Hochw. Schellhaas (Er bleibt Hochw. darum nenne ich ihn auch so!) diesen Schritt getan haben wenn diese Berufung Anforderungen mit sich bringt, die er gar nicht bereit ist einzugehen.

Ich gehe stark davon aus, dass er sehr wohl bereit war, diese Anforderungen einzugehen. Ich glaube, dass es wirklich sein Wille war, Priester zu sein mit allen damit verbundenen Anforderungen und Pflichten einschließlich Zölibat. Bereitschaft und Wille sind das Eine. Die Fähigkeit, dies auch tatsächlich einzuhalten (und vor allem: darüber aich auch im Klaren zu sein) das andere. Ich kenne den Mann nicht persönlich und kann deshalb nicht über ihn urteilen. Womöglich war sein Entschluss Priester zu werden leichtfertig, vielleicht ist er tatsächlich ein unentschlossener Hitzkopf. Vielleicht war er aber auch von tiefstem Herzen überzeugt, dass er der Aufgabe gewachsen wäre und hat sich letztlich in sich selbst getäuscht. Auch dieser Irrtum ist letztlich ein menschlicher.

Eine theologische Frage: Müsste die Kirche ihm die Heirat verweigern? Und falss nicht (davon gehe ich eigentlich aus): Wäre das Sakrament der Ehe nicht ebenfalls wirksam gespendet? Gegen welches Gebot würde der Mann verstoßen, wenn er heiratet und Kinder bekommt? Ehebruch/Unzucht scheiden doch aus?
Jesajafuture
@Sinkular: Nachdem ich keine Antwort auf meine Frage bekomme - worauf ich ja im Prinzip kein eigentliches Anrecht habe, es aber zur Etikette wohl gehört - , was auch eine Antwort ist, möchte ich sie folgendes fragen:
Ist es ihnen vorstellbar, daß Gott einem dazu die Kraft gibt? Der hl. Augustinus sagte, daß wenn Gott die Kraft zur Keuschheit nicht gibt, derjenige sich umsonst bemüht???
Bleibt in …More
@Sinkular: Nachdem ich keine Antwort auf meine Frage bekomme - worauf ich ja im Prinzip kein eigentliches Anrecht habe, es aber zur Etikette wohl gehört - , was auch eine Antwort ist, möchte ich sie folgendes fragen:
Ist es ihnen vorstellbar, daß Gott einem dazu die Kraft gibt? Der hl. Augustinus sagte, daß wenn Gott die Kraft zur Keuschheit nicht gibt, derjenige sich umsonst bemüht???
Bleibt in ihrem Naturalistischen Denken noch Platz für die Allmacht Gottes? Meinen sie, daß GOTT nicht über dem Trieb steht? Daß nach ihrem Geschreibe der Sexualtrieb sogar von GOTT nicht bezwungen werden kann, so allmächtig wie sie den Sexualtrieb hinstellen? Ist das IHR GOTT? Ihre Allmächtigkeit? Der unbezwingbare Sexualtrieb? ☕

P.s.: Alleine schon ihre Meinung, daß der Sexualtrieb der stärkste von allen Trieben ist, zeigt schon, daß sie dem GOTT dieser Zeit huldigen: Dem Sexualtrieb-GÖTZEN.
Der stärkste Trieb des Menschen ist der natürliche Selbsterhaltungstrieb und auch der ist nicht allmächtig........wie uns Jesus Christus selbst gezeigt hat, indem er am Kreuz freiwillig starb.....und die vielen Märtyrer auch.
borromeus
Ja ein geweihter Priester bleibt Priester auf ewig, genauso wie ein Getaufter auf ewig ein Getaufter bleibt, auch wenn er den Glauben verliert, auch wenn er sich verdammt...das sind nun mal Fakten, auch wenn es einigen hier nicht so passt.
borromeus
Galahad:
👏 👏 👏More
Galahad:

👏 👏 👏
KindGOTTES
Lukas 14, 25-33:
Von Nachfolge und Selbstverleugnung.More
Lukas 14, 25-33:

Von Nachfolge und Selbstverleugnung.
Plaisch
Ganz der Meinung von Bonifatius Franz:
Viele Leute haben keine Ahnung vom (zölibatären) geistlichen Leben und schreiben richtige Theorien daher, ohne fühlen zu können, was es heisst, ein Ideal durchzutragen.
Es sind viel mehr Begleitumstände als nur "treu sein". Sicher ist die falsche Messe ein wesentliches Hindernis zur Treue, aber nicht das einzige. Es gibt auch Priester der Piusbrüder, die nach …More
Ganz der Meinung von Bonifatius Franz:
Viele Leute haben keine Ahnung vom (zölibatären) geistlichen Leben und schreiben richtige Theorien daher, ohne fühlen zu können, was es heisst, ein Ideal durchzutragen.

Es sind viel mehr Begleitumstände als nur "treu sein". Sicher ist die falsche Messe ein wesentliches Hindernis zur Treue, aber nicht das einzige. Es gibt auch Priester der Piusbrüder, die nach jahrelangem Dienst plötzlich heiraten. Sie können nicht sagen, wegen der neuen Messe bin ich gefallen.

Also ist doch die Gnade Gottes das entscheidende, und auch Priester in der modernen Kirche sind in der Lage durchzuhalten und fromm zu sein. Man muss sich jeden Tag neu aufraffen, gerade wenn das Leben schwierig ist.

Heute machte ich einen Krankenbesuch, und da sagte eine 84jährige Frau, sie sei froh noch leben zu dürfen, und sie ist immer quitschmunter, obschon sie Probleme hat mit den Augen und mit der Blase und mit den Schultern und jetzt noch unter dem Tram eine Vierfachfraktur erlitten hat.

Egal wo man als Priester steht ist es doch entscheidend, das Kreuz anzuschauen und nicht Trost und Hilfe bei den Menschen zu suchen.
RupertvonSalzburg
Jeder Priester, der sein Amt aufgibt ist einer zuviel.
Mich wundert nur, dass man diesen Einzelfall so ausgiebig kommentiert,
wo doch seit dem Konzil weltweit bereits mehr als einhundert-Tausend
Priester ihr Amt aufgegeben haben.
Bonifatius-Franz
Einige hier reden sehr pharisäisch. Man erkläre mir mal bitte, wie ein Priester, dem man die Messe weggenommen hat, das zölibatäre Leben durchhalten soll. Da ist ja Bischof Williamson verständnisvoller gegenüber "abgefallenen" Priestern als jene hier, die den armen Mann verurteilen. Letztlich braucht man für eine übernatürliche Lebensweise auch einen übernatürlichen Glauben! Wo ist der denn in …More
Einige hier reden sehr pharisäisch. Man erkläre mir mal bitte, wie ein Priester, dem man die Messe weggenommen hat, das zölibatäre Leben durchhalten soll. Da ist ja Bischof Williamson verständnisvoller gegenüber "abgefallenen" Priestern als jene hier, die den armen Mann verurteilen. Letztlich braucht man für eine übernatürliche Lebensweise auch einen übernatürlichen Glauben! Wo ist der denn in der Konzilskirche, die sich dem Liberalismus überantwortet hat?
Galahad
einerseits ein armer kerl, weil da offenbar das liberale seminar (wie ueblich) voellig versagt hat; aber andererseits musste er wissen wie die regeln sind und haette gut daran getan, sich besser zu pruefen.
@jonatan
Genau. So sehe ich das auch. So kann man es sauber zusammenfassen.
Viele Grüße und Gottes reichlichen Segen,
GalahadMore
einerseits ein armer kerl, weil da offenbar das liberale seminar (wie ueblich) voellig versagt hat; aber andererseits musste er wissen wie die regeln sind und haette gut daran getan, sich besser zu pruefen.

@jonatan

Genau. So sehe ich das auch. So kann man es sauber zusammenfassen.

Viele Grüße und Gottes reichlichen Segen,

Galahad
Galahad
@CrisomKing
Galahad, was heißt hier "schnell" Priester geworden? Der Mann war 2006 konvertiert, hatte davor bereits Theologie studiert und dabei (bei intensiver Beschäftigung mit Religion) festgestellt, dass er im Katholischen Glauben besser aufgehoben ist. Man wird ihm kaum vorwerfen können, dass er protestantisch aufgewachsen ist und erzogen wurde.
Es geht auch nicht darum ob er protestantisch …More
@CrisomKing

Galahad, was heißt hier "schnell" Priester geworden? Der Mann war 2006 konvertiert, hatte davor bereits Theologie studiert und dabei (bei intensiver Beschäftigung mit Religion) festgestellt, dass er im Katholischen Glauben besser aufgehoben ist. Man wird ihm kaum vorwerfen können, dass er protestantisch aufgewachsen ist und erzogen wurde.

Es geht auch nicht darum ob er protestantisch erzogen wurde (und was im einzelnen das heute für ihn heißen mag). Und das er sich mit dem katholischen Glauben intensiv, wie Sie sagen beschäftigt hätte, das halte ich für sehr abwegig. Überlegen Sie einmal vernünftig. Hätte er sich mit dem katholischen Glauben wirklich intensiv beschäftigt und dann festgestellt, daß er gern Priester werden möchte, dann hätte er sich auch mit der Berufung Priestertum beschäftigt. Das hieße dann doch, daß er sich im klaren gewesen wäre, was so eine Priesterweihe ist und was sie bedeutet. Das sehe ich doch wohl richtig, oder? So und da ist genau nachzulesen, daß diese unverbrüchlich und für ewig ist und da ist ebenso nachzulesen, daß für den Priesterstand der Zölibat verpflichtend ist. Also warum sollte Hochw. Schellhaas (Er bleibt Hochw. darum nenne ich ihn auch so!) diesen Schritt getan haben wenn diese Berufung Anforderungen mit sich bringt, die er gar nicht bereit ist einzugehen. Er hätte doch sagen können, er ist katholisch, jetzt geht er in einen Drittorden oder eine neue geistliche Gemeinschaft oder eine Laienrittervereinigung o.ä.. Da hätte er keinen Zölibat gebraucht. In manchen Vereinigungen z.B. Opus Dei oder Schönstatt nicht einmal ein Gelübte. Also warum nicht das, sondern Priester, wenn er doch so intensiv informiert war? Er mußte wissen, was er tut und daher gibt es da auch keine Entschuldigung und keinen Dispens, für das was er jetzt tut, würde ich meinen.

Sie wollen ihn jetzt ein Leben lang dafür büßen lassen, dass er eine falsche Entscheidung getroffen hat, als er sich entschied Priester zu werden, ihm die Ehe versagen und die Pflicht zum Zölibat aufrecht erhalten? Das habe ich so noch nie gehört.

Was heißt sein Leben lang dafür büßen lassen? Ja natürlich muß er die Konsequenzen für sein Handeln tragen, auch wenn das Konsequenzen tragen heute vielleicht vielerorts nicht mehr "in" ist. Das ist das gleiche wie mit der Ehe. Da kann ich auch nicht einfach sagen, ich heirate halt mal, dann merke ich es klappt doch nicht so, laß mich scheiden und heirate wieder und gehe trotzdem zur hl. Kommunion und tue so als ob Ehebruch keine Sünde wäre o.ä. Das geht nicht. Gott ist konsequent, das ist aus Tradition und Bibel ersichtlich, und seine Gesetze und Anweisungen sind eindeutig. Ein Priesterweihe ist doch kein Beitritt in einen Folkloreverein, den man jeder Zeit wieder kündigen kann. Wo kommen wir da hin (Besser noch: Wo sind wir schon angelangt, daß einige Leute scheinbar soetwas ähnliches glauben?)?

Jetzt frage ich sie etwas: Wollen Sie, daß dieser Mann nur um zeitgeistig korrekt zu sein, in seinem Irrtum bestärkt wird und womöglich in Verstockung gerät. Was ihn mit großer Sicherheit das ewige Heil kosten würde? Und nicht nur für diese irdische Leben sondern auf EWIG. Ihm EWIG die Verdammnis in der Hölle, die ewige Gottesferne und alle Strafen der Sinne für Unzüchtige und abtrünnige Priester, die sich nicht bekehren wollen, einbringen würde? Ich finde das sehr UNBARMHERZIG von Ihnen. Sie wollen diesen Mann entweder ohrenschmeicheln, um vor der heutigen überwiegend gottlosen Gesellschaft gut dazustehen, oder sie interpretieren ihre Weltlichkeit als ABSOLUT richtig für alle (Sie ist es nicht mal für Sie, seien sie versichert, sie ist absolut falsch!) und meinen sie müßten, weil sie sich die Existenz gewisser übernatürliche Vorgänge und Gegebenheiten und die absolute Gültigkeit göttlicher Gesetze, Richtlinien und Ratschlüsse vllt. nicht vorstellen können (warum auch immer) dafür kämpfen, diese Irrtümer auch bei anderen zum Beispiel hier durchzudrücken. Das fände ich sehr tragisch (vor allem für ihre unsterbliche Seele.

Seine falsche Entscheidung wird er mit Gott ausmachen müssen. Uns steht es nicht zu darüber zu urteilen oder gar zu verurteilen.

Da irren Sie sich. Die Kirche hat sehr wohl das recht zu entscheiden und zu urteilen. Sogar zu richten (dafür gibts ja z.B. auch die Kirchengerichte für die man für gewisse Vergehen gestellt wird; in der hl. Beicht klagt man sich sogar selbst an, damit gewissermaßen das Gericht Gottes vorweggenommen wird, solange es noch mit irdischer Buße getan ist). Sie muß sogar. Wie heißt es doch so schön: "Die Stimme der kath. Kirche ist die Stimme Christi (also macht er es vor der Kirche gewissermaßen auch mit Gott aus). Dem hat Genüge getragen zu werden, wenn man nicht den Zorn des allmächtigen und gerechten Gottes auf sich ziehen will. Oder sehe ich das (heutzutage!) falsch? Die lehrende Kirche hat das Recht und die Pflicht, den unverkürzten kath. Glauben zu schützen und zu bewahren. Und zwar gegen alles und jedwedes, das dazu geeignet und jeden der gesonnen wäre, denselben zu verwässern, aufzuweichen oder zu verkürzen oder gar zu unterdrücken. Denn: Alles was vom wahren unverkürzten kath. Glauben wegführt, führt automatisch in den Irrglauben und damit unweigerlich zum Unheil für die unsterblichen Seelen.. Das geht aber nicht. Der unverkürzte kath. Glauben ist nun einmal absolut heilsnotwendig. Ich muß sie leider darauf hinweisen, daß das was sie da eben geschrieben haben, zumindest in meinen Augen, eine modernistische Fehlinterpretation einer gewissen (aus dem Gesamtkontext der hl. Schrift und der Tradtion gerissenen) Bibelstelle ist. Aus solchen Fehlinterpretationen erwächst, meiner Meinung nach, größtenteils die heutige Kirchenkrise. Ich denke, daß Sie die ja nun auch nicht fördern wollen, nicht wahr?

Gruß und Gottes Segen,

Galahad
tutor
Na schön, singualr!
Wenn sie das so sehen !
Ich bleib bei meiner Meinung, aber jeder kann ja denken was er will.
Ach,...... und Danke für die Erleuchtungs-Wünsche.
Erleuchtung hab ich immer genügend, wenn ich auf dieses Portal schaue .
Jesajafuture
@singular: So? Welche anderen Wege gibt es denn nach ihrer Auffassung? ☕
Jesajafuture
@tutor: Wer zum Prietser gültig geweiht ist, ist es bis in Ewigkeit, denn das priesterliche Siegel ist unauslöschlich
One more comment from Jesajafuture
Jesajafuture
@a.t.m.: Genau solche keifende Furien habe ich dann vor Augen..löl 👍
a.t.m
@Jesajafuture: Hier auf Erden vielleicht solche antikatholischen Furien Uta Ranke Heinemann schimpft wie die Pest , was dannach kommt weis nur Gott der Herr.
Tutor: Seltsames Wissen das sie ihr eigene nennen, denn das Priestersakrament ist wie das Taufsakrament unauflöslich, nur was der einzelne daraus macht, pflegt er es oder verrät er es, das liegt am einzelnen Menschen.
Gottes und Mariens Segen …More
@Jesajafuture: Hier auf Erden vielleicht solche antikatholischen Furien Uta Ranke Heinemann schimpft wie die Pest , was dannach kommt weis nur Gott der Herr.

Tutor: Seltsames Wissen das sie ihr eigene nennen, denn das Priestersakrament ist wie das Taufsakrament unauflöslich, nur was der einzelne daraus macht, pflegt er es oder verrät er es, das liegt am einzelnen Menschen.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.