„Wenn das ÖAK-Papier Eucharistie und Abendmahl als Feierformen eines identischen Mahles betrachtet, das mit Jesus Christus als Gastgeber allen Getauften unabhängig von ihrem Bekenntnis offensteht, läuft dies auf eine Trennung von Sakrament und Kirche hinaus, die nicht nur für die römische Kirche, sondern auch für die Kirchen des Ostens inakzeptabel ist."
Tesa

Streit um Ökumene: Sakrament und Kirche

Die historische Rekonstruktion der biblischen Ursprünge der Eucharistie, detailreich und auf aktuellem Forschungsstand, ist sicherlich der stärkste …
De Profundis
„Die historische Rekonstruktion der biblischen Ursprünge der Eucharistie, detailreich und auf aktuellem Forschungsstand, ist sicherlich der stärkste Teil des Votums „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK). Gelegentlich wird freilich mehr an Gewissheit beansprucht, als tatsächlich zu erzielen ist, wenn etwa mit einem nicht nur …More
„Die historische Rekonstruktion der biblischen Ursprünge der Eucharistie, detailreich und auf aktuellem Forschungsstand, ist sicherlich der stärkste Teil des Votums „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK). Gelegentlich wird freilich mehr an Gewissheit beansprucht, als tatsächlich zu erzielen ist, wenn etwa mit einem nicht nur unter Liturgiehistorikern beliebten Argumentum e silentio behauptet wird, die Einsetzungsworte hätten erst im vierten Jahrhundert Eingang in die über Brot und Wein gesprochenen Danksagungsgebete gefunden, was angesichts des gottesdienstlichen Kontextes, in dem Paulus den Einsetzungsbericht überliefert, wenig wahrscheinlich sein dürfte. Anachronistisch ist es, wenn der ÖAK Unterschiede in der Feiergestalt des Herrenmahls in neutestamentlicher Zeit mit späteren konfessionellen Differenzen in Verbindung bringt.“