Franziskus FATALES RESKRIPT zur „Novellierung“: ENTKIRCHLICHUNG der KIRCHE/ FSSPX

Franziskus FATALES Reskript zur „Novellierung“: er arbeitet an der
ENTWERTUNG des Priestertums. Dieses Reskript bildet „den Willen von
Franziskus ab, die Kirche zu 'ENTKIRCHLICHEN'“/FSSPX

FATALE Reskript zur „Novellierung“


Franziskus macht mit einem verwaltungsrechtlich verbindlichen Reskript den Weg dafür frei, nicht-klerikalen Mitgliedern einer Ordensgesellschaft zu erlauben, das Amt des Höheren Oberen in ihrer Gemeinschaft auszuüben.

Seit dem 18. Mai 2022 hat die „Kongregation für die Institute des geweihten Lebens“ (Kongregation für die Ordensleute) die Befugnis, von wichtigen Bestimmungen des Kirchenrechts abzuweichen, denn bisher war es einem nichtpriesterlichen Ordensmann untersagt, an die Spitze seiner klerikalen Ordensgesellschaft gewählt zu werden. Doch das Dikasterium, das von Kardinal Joao Braz de Aviz geleitet wird, ist nun befugt, von Fall zu Fall nicht-klerikale Mitgliedern an die Spitze einer Ordensgesellschaft zu befördern.

Dabei findet die Praxis meistens in drei Fällen Anwendung:

Die von Franziskus vorgenommene Änderung ermöglicht es dem Generaloberen eines Ordensinstituts, „mit Zustimmung seines Rates“ ein nicht-priesterliches Mitglied zum Ortsoberen zu ernennen.

Wenn ein Nicht-Priester das Amt des Höheren Oberen übernehmen soll – wie etwa ein Oberer einer Provinz oder eines Landes – muss der Generalobere einen entsprechenden Antrag an die Kongregation für die Institute des geweihten Lebens stellen, die gegebenenfalls eine schriftliche Genehmigung erteilen wird.

Schließlich wird im Falle der Wahl eines Bruders zum Obersten Moderator durch das Generalkapitel neben der üblichen Bestätigung durch Rom eine zusätzliche „Bestätigung“ durch den Heiligen Stuhl erforderlich sein, wobei sich Rom „das Recht vorbehält, den Einzelfall und die gegebenen Begründungen zu bewerten.“

Hintergrund für das Zustandekommen des Reskripts scheint eine dringende Bitte des Franziskanerordens zu sein, denn 2017 wurden die Oberen der drei Hauptzweige des Seraphischen Ordens (schwarze Minoriten, braune Franziskaner und bärtige Kapuziner) in dieser Angelegenheit vom Heiligen Vater in Audienz empfangen. Sie begründeten ihre Bitte damit, dass ihr Gründer selbst nie das Sakrament der Weihe empfangen habe. Hierbei wurde allerdings geflissentlich übersehen, dass der Poverello Diakon war und als solcher am Sakrament der Weihe (Ordo) teilhatte, was im Klartext heißt: Er war Kleriker.

Um die Problematik rund um den genannten Vorgang zu verstehen, sind Kenntnisse von der dreifachen Macht in der Kirche und denjenigen, die sie jeweils ausüben, wichtig.

Zum einen gibt es die ordnende Macht, die mit dem „geistlichen Charakter“ zusammenhängt, der durch die heilige Weihe in die Seele des Priesters eingeprägt wird. Dieser „geistliche Charakter“ ermöglicht es dem Priester, den Gläubigen die Sakramente zu spenden. Ohne diese geistliche Empfängnis ist es unmöglich, die Heilige Messe zu feiern oder die Beichte zu hören.

Weiters gibt es die Lehramts- oder Lehrgewalt. Sie liegt für die ganze Kirche beim Papst, in den Diözesen beim jeweiligen Bischof und in kleineren Bereichen wird sie dem Priester – und sogar dem Diakon – innerhalb bestimmter Grenzen anvertraut.

Schließlich gibt es die Jurisdiktionsgewalt, die es möglich macht, die christliche Gesellschaft zu regieren. Sie steht der Kirche kraft ihrer göttlichen Einsetzung zu; sie ermöglicht die Ausarbeitung oder Anwendung von Gesetzen, die das Leben der Kirche regeln. Diese Macht kann aufgrund göttlichen Rechts allerdings nur von einem Kleriker ausgeübt werden.

Deshalb verfügen der Papst und das rechtmäßig vom Papst einberufene ökumenische Konzil vollumfänglich über sie. Der Bischof übt sie für die Belange seiner Diözese aus, der Pfarrer in seiner Gemeinde, die Oberen der Gemeinschaften innerhalb der Grenzen ihrer Jurisdiktionsbefugnisse, also in den Klöstern, Kirchenregionen etc.

Im letzteren Zusammenhang kann man zusätzlich auch von einer im weiteren Sinne „dominativen“ Macht (Herrschaftsgewalt) in religiösen Instituten sprechen. Diese Macht ist die Macht des Oberen in einer religiösen Gemeinschaft oder Gesellschaft. Sie wird in Verbindung mit dem Gehorsamsgelübde oder -versprechen ausgeübt, das die Mitglieder eines Ordens oder eines religiösen Instituts gemäß ihrer eigenen Regel an ihren Oberen bindet. Dabei ist es nicht notwendig, Kleriker zu sein, um mit dieser Macht ausgestattet zu werden: So besitzt in Frauengemeinschaften die Oberin diese herrschaftliche Macht über die Mitglieder. Aber eine Nonne kann - mit göttlichem Recht - nicht mit der Jurisdiktionsgewalt im engeren Sinne ausgestattet werden. Wenn es sich also um religiöse Gesellschaften handelt, in denen nicht die Jurisdiktionsgewalt, sondern nur die Herrschaftsgewalt ausgeübt wird, ist es denkbar, dass die Oberin kein Kleriker – oder vereinfacht gesagt kein Priester – ist, wie zum Beispiel bei den Brüdern der christlichen Schulen.

So kommt es, dass in einem klerikalen Ordensinstitut, das nicht päpstlichen Rechts ist, der Obere nicht die Jurisdiktionsgewalt ausübt. Das tut in der Regel ein in der Jurisdiktionsmacht-Hierarchie übergeordneter Kleriker. Denn aufgrund der priesterlichen Würde und der erhaltenen Ausbildung besitzt der Priester mehr als der nichtklerikale Ordensmann die Fähigkeit, ein Superiorat zu empfangen.

In einem klerikalen Ordensinstitut nach päpstlichem Recht hingegen besitzt der Superior die Jurisdiktionsgewalt im engeren Sinne. In diesem Fall widerspricht es also dem göttlichen Recht, einem nicht klerikalen Ordensmann das Superiorat anzuvertrauen, weil hier Weihe und Ausbildung übergangen würden.

Das von Franziskus autorisierte Reskript zur „Novellierung“ der kirchlichen Jurisdiktion steht also offenkundig dem göttlichen Recht zuwider. Oder noch deutlicher: Diese Neuerung verstößt direkt gegen das göttliche Recht. Und Xavier Le Normand in La Croix vom 18. Mai bringt es auf den Punkt, wenn er feststellt, dass dieses Reskript „den Willen von Franziskus, die Kirche zu 'entkirchlichen'“ abbildet. Mit dieser fatalen Neuerung wurde die rote Linie des göttlichen Rechts überschritten, sie fällt in den Bereich der Häresie.

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Bislang leitet ein Ordensmann oder eine Ordensfrau die Zentrale der Deutschen Ordensobernkonferenz. Nun ändert der Zusammenschluss seine Struktur: Künftig soll ein Weltchrist das Generalsekretariat leiten. Wer das übernimmt, steht auch schon fest.

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Quelle:

Arbeitet der Papst an der Entwertung des Priestertums?
Josefa Menendez
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prince0357
Bis 1965 war es überhaupt Usus Mönche vor der ewigen Profeß die vier niederen Weihen aber auch die Weihe zum Subdiakon zu spenden. Mit letzterer war er fix im Klerikerstand.
Jan Kanty Lipski
Das Priestertum hat sich selbst bereits entwertet
Erich Foltyn
Entkirchlichung der Kirche ist ein treffender Ausdruck. Aber dann bleibt nur mehr ein Geselligkeitsverein von Sexbesessenen und auf das bin ich nix neugierig.