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Heilwasser
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Geistliche Kindschaft

Geistliche Kindschaft

Quelle: Josemaría Escrivà, Der Weg.

852 Bemühe dich, den „Weg der geistlichen Kindschaft“
kennenzulernen; aber „zwinge“ dich nicht, diesem Weg
zu folgen. - Lass den Heiligen Geist wirken.
->Der Heilige Geist möchte an Pfingsten einen Früchtekorb verschenken

Kommentar

Hier ist etwas ganz Wesentliches angesprochen: „Zwinge“
dich nicht, diesem Weg zu folgen. Warum? Damit man
nicht in die Gefahr gerät zu meinen, der Erfolg käme
vom Selbermachen. Es ist der Heilige Geist, der die
Gnade schenkt, die Opfer der geistlichen Kindschaft
zu vollbringen. Geistliche Kindschaft ist Hingabe an
den Willen Gottes. Wer ein Kind Gottes, welches ein
Adelstitel ist, sein möchte, möge sich wie ein Kind
zur Muttergottes verhalten. Weihen wir uns dem Un-
befleckten Herzen Mariens und sie wird uns als ihre
Kinder in besonderer Weise zu Jesus führen.

853 Die geistliche Kindschaft fordert die Unterwerfung
des Verstandes. Das ist schwerer als die Unterwerfung
des Willens. - Um den Verstand zu unterwerfen, bedarf
es neben der Gnade Gottes einer beständigen Schulung
des Willens, der nein sagt, so wie er dem Fleische nein
sagt, einmal und noch einmal und dauernd. Man kommt
zu dem paradoxen Schluss, dass, wer dem „kleinen Weg
der Kindschaft“ folgt, seinen Willen stärken und ver-
männlichen muss, um Kind zu werden.

861 Kind, schüre in dir den Wunsch, für die Ungeheuer-
lichkeiten deines Erwachsenseins Sühne zu leisten.

Lasset uns beten:

Gruß dir, heilige Mutter, die du den König geboren,
der da Himmel und Erde erhält im Wandel der
Zeiten, dessen Walten das All umfasst mit ewigem
Kreise, dessen Reich ohne Ende besteht: dein seliger
Leib hat Freuden der Mutter verbunden mit reiner
Ehre der Jungfrau. Dir, der keine glich, wird auch
keine je folgen; denn vor allen Frauen erwählte dich,
Einzige, Christus.

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