Es reicht!

Gestern Nacht hat mich der Herr früher als gewöhnlich geweckt. Im tiefen Gebet hat er mich auf 1 Kor 1,18-31; 1 Kor 2 aufmerksam gemacht. Es ist ernst. Alles was da steht, ist genauso gemeint, wie es da steht. Die Konzilskirche ist eine Meisterin der Umdeutung und der „zeitgemäßen Neuinterpretation“ der Heiligen Schrift und der katholischen Tradition. Es ist z.B. unerträglich, wie Röm 1,18-32 pervertiert wird. Es reicht. Gott ist nicht lieb.

Alle interpretationsfreudigen gutmenschlichen Katholiken gehen in die Hölle. Die Kirche dient nicht dem humanistischen Einverständnis der selbstvergötzenden Menschengötter, sondern sie führt die liebenden und unterwürfigen Kinder Gottes in das ewige Leben. Nur letztere werden gerettet. Gott hat kein Erbarmen mit den großen Humanisten dieser Welt. Milliarden „guter und unschuldiger“ Menschen gehen in die Hölle. Es wird keine Träne vergossen, weil sich die gottfähigen unsterblichen Seelen immer schon entsprechend entschieden haben. Die schwache und begrenzte Vernunft des Alltagsbewusstseins war niemals involviert. Sie war immer nur Maske für die Selbstvergötzung der unsterblichen Seelen.

Aus menschlicher Sicht ist es wirklich erschreckend. Aber Gott prüft nicht das instrumentelle Selbstinteresse oder das Wohlgefühl der Menschen, sondern die Bereitschaft und Eignung der unsterblichen Seelen an Seiner ewigen Liebesgeschichte teilzunehmen. Nur unschuldige und offene Kinder können am Ende lieben. Nur sie können ausreichend vertrauen, um bedingungslos vertrauenswürdig die Fleischwerdung des Willen Gottes ganz in Seiner Intention zu realisieren. Schlaue, heimtückische, hinterhältige und besserwisserische Menschen müssen in die Hölle, egal wie lieb und mitmenschlich sie sind. In der Ewigkeit, in der der Wille sofort manifest wird, ist ein abweichender Wille tödlich für das Ganze. Es funktioniert nur, wenn sich alle vorbehaltslos und naiv hingeben. Wenn nur einer beginnt zu greifen, schließt das den gesamten Himmel kurz. Die Herrlichkeit wäre vorbei.

Warum bin ich autorisiert und beauftragt dieses zu schreiben? Ich bin ein verachtenswertes Nichts. Ich komme aus dem Feuer. Ich werde dahin zurückkehren. Ich liebe Gott unvorstellbar. Ich muss schreiben, was ich schreibe (deshalb reagiere ich nur im Ausnahmefall auf Kommentare). Ich muss verkünden, dass die Armee auf der Erde ist und dass die Truppen Raphaels die Menschheit schon lange unterwandert haben. Die meisten Zielmarkierungen für Michael sind schon gesetzt. Ihr Supermenschen habt keine Chance. Bekehrt euch. Es reicht.

Betet den Rosenkranz. Liebt die Muttergottes. Verehrt die Jungfrau Maria. Wenn ihr Ihre ewige Jungfräulichkeit nicht akzeptieren könnt, hat Eure Seele ein riesiges Problem. Büßt und betet ohne Unterlass. Dann werdet ihr erkennen, dass die Sexualität der großen Mutter der Fruchtbarkeit zum Reich des Herrn der Welt und eben nicht in das Reich Gottes gehört. Sie ist nicht heilig (vgl. Mk 11,12-25; Mt 21,18-22).
Zweihundert
Die Botschaft vom Kreuz und die menschliche Weisheit
18
Dass Jesus Christus am Kreuz für uns starb, muss freilich all denen, die verloren gehen, unsinnig erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren gerade durch diese Botschaft Gottes Macht.
19 Denn Gott spricht in der Heiligen Schrift: »Ich werde die Weisheit der Weisen zunichtemachen, all ihre Klugheit will ich verwerfen.«[a] 20 Was …More
Die Botschaft vom Kreuz und die menschliche Weisheit
18
Dass Jesus Christus am Kreuz für uns starb, muss freilich all denen, die verloren gehen, unsinnig erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren gerade durch diese Botschaft Gottes Macht.
19 Denn Gott spricht in der Heiligen Schrift: »Ich werde die Weisheit der Weisen zunichtemachen, all ihre Klugheit will ich verwerfen.«[a] 20 Was aber haben sie dann noch zu sagen, all die gebildeten Leute dieser Welt, die Kenner der heiligen Schriften und die Philosophen? Hat Gott ihre Weisheiten nicht als Unsinn entlarvt? 21 Denn Gott in seiner Weisheit hat es den Menschen unmöglich gemacht, mit Hilfe ihrer eigenen Weisheit Gott zu erkennen. Stattdessen beschloss er,[b] alle zu retten, die einer scheinbar so unsinnigen Botschaft glauben.
22 Die Juden wollen Wunder sehen, und die Griechen suchen nach Weisheit. 23 Wir aber verkünden den Menschen, dass Christus, der von Gott erwählte Retter, am Kreuz sterben musste. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die Griechen blanker Unsinn. 24 Und dennoch erfahren alle, die von Gott berufen sind – Juden wie Griechen –, gerade in diesem gekreuzigten Christus Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25 Was Gott getan hat, übersteigt alle menschliche Weisheit, auch wenn es unsinnig erscheint; und was bei ihm wie Schwäche aussieht, übertrifft alle menschliche Stärke.
26 Schaut euch doch selbst an, liebe Brüder und Schwestern! Sind unter euch, die Gott berufen hat, wirklich viele, die man als gebildet und einflussreich bezeichnen könnte oder die aus einer vornehmen Familie stammen? 27 Nein, denn Gott hat sich die aus menschlicher Sicht Törichten ausgesucht, um so die Klugen zu beschämen. Gott nahm sich der Schwachen dieser Welt an, um die Starken zu demütigen. 28 Wer von Menschen geringschätzig behandelt, ja verachtet wird, wer bei ihnen nichts zählt, den will Gott für sich haben. Dadurch erklärt er für null und nichtig, worauf Menschen so großen Wert legen. 29 Vor Gott soll sich niemand etwas einbilden können.
30 Das gilt auch für euch. Dass ihr mit Jesus Christus verbunden seid, verdankt ihr allein Gott. Und mit ihm hat er euch alles geschenkt: Christus ist Gottes Weisheit für uns. Durch ihn haben wir Anerkennung vor Gott gefunden, durch ihn gehören wir zu Gottes heiligem Volk, und durch ihn sind wir auch von unserer Schuld befreit.[c] 31 So trifft nun zu, was die Heilige Schrift sagt: »Wenn jemand auf etwas stolz sein will, soll er auf das stolz sein, was Gott für ihn getan hat!«[d]