Goldfisch
Kard. Burke sagt eigentlich nichts, was wir nicht selbst schon vermutet haben. ABER: es ist super, daß er das auch lautstark verkündet bzw. nochmals bekräftigt. Er wird sicher keinen Kompromiss eingehen, was immer auch kommen mag. Sie dienen dem Mamon mit ganzem Herzen und Sinn - so bleibt für den Herrn nichts mehr, was auf Würde und Anstand oder gar Demut hinweisen könnte. So sehr verblende…More
Kard. Burke sagt eigentlich nichts, was wir nicht selbst schon vermutet haben. ABER: es ist super, daß er das auch lautstark verkündet bzw. nochmals bekräftigt. Er wird sicher keinen Kompromiss eingehen, was immer auch kommen mag. Sie dienen dem Mamon mit ganzem Herzen und Sinn - so bleibt für den Herrn nichts mehr, was auf Würde und Anstand oder gar Demut hinweisen könnte. So sehr verblendet sind sie!
Il Calmo
Eine sehr starke Aussage, oder? "Burke verriet zudem, dass die [dekadenten] deutschen Bischöfe vor allem durch ihr Geld "sehr stark" an der Amazonas-Synode beteiligt sind:

"Diese Synode dient der Änderung der Lehre der Kirche nicht nur im Hinblick auf das Zölibat, sondern auch in einigen anderen Bereichen"."
Eugenia-Sarto
Und war Petrus auch böse, als er Ananias und seine Frau Saphira wegen einer Lüge gegen die Gemeinde und den Heiligen Geist dem Tod übergab (es war ein Gottesurteil)? Das war damals natürlich sehr hart. Es ging um die Urgemeinde und ihre Heiligkeit.
Sieglinde
Ich habe die WORTE des Vaters zitiert,welche ER in einer Botschaft mitteilte, dass niemand das Recht hätte jemand das Leben zu nehmen, dass jeder seine vorgegebene Zeit habe und nur ER allein dies zu bestimmen habe.
Eugenia-Sarto
Durch den Stellvertreter Gottes auf Erden werden Urteile gefällt. Dazu ist ja die Kirche von Christus gegründet worden. "Was Du auf Erden binden wirst..."
CSc
Zu den spezifischen Merkmalen gottloser Gesellschaften kann auch die strikte Ablehnung der Todesstrafe gehören: "Zum anderen läßt sich der Einspruch [gegen die Todesstrafe] auf die Vorstellung von der Unantastbarkeit der Person zurückführen, die als Individualsubjekt Hauptfigur des irdischen Lebens ist, wobei die sterbliche Existenz als Selbstzweck begriffen wird. Sie auszulöschen hieße, sich an …More
Zu den spezifischen Merkmalen gottloser Gesellschaften kann auch die strikte Ablehnung der Todesstrafe gehören: "Zum anderen läßt sich der Einspruch [gegen die Todesstrafe] auf die Vorstellung von der Unantastbarkeit der Person zurückführen, die als Individualsubjekt Hauptfigur des irdischen Lebens ist, wobei die sterbliche Existenz als Selbstzweck begriffen wird. Sie auszulöschen hieße, sich an der Bestimmung des Menschen zu vergehen. Diese zweite Art der Ablehnung der Todesstrafe steht, wenngleich von vielen als religiös angesehen, der Religion in Wirklichkeit fern. Es wird hier nämlich vergessen, daß das Leben in der Sicht des Glaubens nicht auf sich selbst zweckgerichtet ist, sondern Mittel ist, um zum moralischen Endziel dieses Lebens zu gelangen, das über das gesamte System der untergeordneten weltlichen Werte hinausgeht. Somit bedeutet jemandem das Leben nehmen nicht soviel wie ihm das transzendente Ziel letztlich nehmen, für das er geboren ist und das seine Würde begründet. [...] Ganz im Gegenteil. Den zum Tode Verurteilten kann man zwar entleiben, doch ihm nicht sein Ziel nehmen. Die Gesellschaften, die das ewige Leben leugnen und das Recht auf Glück in dieser Welt zur Maxime erheben, können nicht anders, als vor der Todesstrafe zurückschrecken wie vor einem Unrecht, das es dem Menschen verunmögliche, das Glücklichsein zu verwirklichen." (Romano Amerio, Iota Unum. Eine Studie über die Veränderungen in der katholischen Kirche im 20. Jahrhundert, o.O. 2000, S. 430 f.)
a.t.m
Man versucht nicht mehr und auch nicht weniger, als über die Todesstrafe Gott dem Herrn und seine Eine, Heilige, Katholische und Apostolische in der vor Papst Franziskus Ära als Unbarmherzig und Böse hinzustellen. Aber seit dem Unseligen VK II versucht man uns einzureden, das "Gut = Böse und Böse = Gut" sei.

Und was seine Eminenz Raimond Kardinal Burke betrifft, so frage ich mich wo ist die "…More
Man versucht nicht mehr und auch nicht weniger, als über die Todesstrafe Gott dem Herrn und seine Eine, Heilige, Katholische und Apostolische in der vor Papst Franziskus Ära als Unbarmherzig und Böse hinzustellen. Aber seit dem Unseligen VK II versucht man uns einzureden, das "Gut = Böse und Böse = Gut" sei.

Und was seine Eminenz Raimond Kardinal Burke betrifft, so frage ich mich wo ist die "brüderliche Zurechtweisung" im Sinne der Dubai zu Amoris Laetitia die er so großsspurig angekündigt hat???

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Eugenia-Sarto
Ja, es wird höchste Zeit, dass die Kardinäle, oder wenigstens einer, öffentlich Franziskus zur Rede stellen. Nicht schriftlich, denn wie man weiss, antwortet er nicht darauf.
Vered Lavan
Die 'Konzilspäste' Johannes XXIII. und Paul VI. "konnten" - das Desaster der sich selbstauflösenden Konzilskrisenkirche dürfen wir jetzt ausbaden! 😲
Sieglinde
Tradition und Kontinuität, nach den Worten GOTTES zu sagen, kein Mensch hat das Recht einem anderen das Leben welches GOTT ihm gegeben hat zu nehmen. Das Gebot des AT Aug und Aug, Zahn um Zahn, wurde durch JESUS sozusagen abgeschafft. Sicherlich Strafe muss sein, aber das kann man auch anders machen. Jeder Mensch hat einen Punkt, wo es ihm weh tut, wenn man diesen anklickt.
Kirchenkätzchen
@Sieglinde Vergessen Sie nicht die Extremsituationen wie Krieg, Staatsnotstand, Notwehr und auch das Zusammentreffen all dieser Dinge.
Wenn es einen gerechten Krieg geben kann, erscheint es logisch, dass einzelne Feinde wenigstens damit bedroht werden dürfen, dass sie nicht sofort getötet, sondern nach einem Gerichtsurteil hingerichtet werden.
Und wer dagegen ist, was man
ja schon sein kann, …More
@Sieglinde Vergessen Sie nicht die Extremsituationen wie Krieg, Staatsnotstand, Notwehr und auch das Zusammentreffen all dieser Dinge.
Wenn es einen gerechten Krieg geben kann, erscheint es logisch, dass einzelne Feinde wenigstens damit bedroht werden dürfen, dass sie nicht sofort getötet, sondern nach einem Gerichtsurteil hingerichtet werden.
Und wer dagegen ist, was man
ja schon sein kann, mag dies meinetwegen mit dem Lebensschutz oder mit Justizirrtümern begründen, aber bitte nicht mit Ändern des wohlbegründeten Katechismus.
Wer glaubt, der irdische Tod sei das absolut Wichtigste, glaubt nicht an die Gefahr der Hölle.
Ein Katholik kann in sehr vielen Fällen gegen die Todesstrafe sein, aber nicht so sehr wie gegen den Teufel, denn dieser kann nicht nur töten, er kann auf ewig leiden lassen und auf ewig töten. Ich möchte Ihnen nicht eines Tages vorwerfen müssen, Sie seien nicht katholisch.
CSc
@Sieglinde
Papst Pius XII. erklärte in seiner Ansprache an den Ersten Internationalen Kongress für Histopathologie des Nervensystems vom 14. September 1952: „Selbst im Fall der Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Verbrechers verfügt der Staat nicht über das Lebensrecht eines Einzelmenschen. Es ist der öffentlichen Autorität in diesem Falle vorbehalten, den Verurteilten zur Sühne seines …More
@Sieglinde
Papst Pius XII. erklärte in seiner Ansprache an den Ersten Internationalen Kongress für Histopathologie des Nervensystems vom 14. September 1952: „Selbst im Fall der Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Verbrechers verfügt der Staat nicht über das Lebensrecht eines Einzelmenschen. Es ist der öffentlichen Autorität in diesem Falle vorbehalten, den Verurteilten zur Sühne seines Verbrechens des Lebensgutes zu berauben, nachdem er sein Lebensrecht bereits durch das Verbrechen verwirkt hat.“ (Aufbau und Entfaltung des gesellschaftlichen Lebens. Soziale Summe Pius XII., hgg. v. Arthur-Fridolin Utz/Joseph-Fulko Groner, zweite, unveränderte Auflage, Freiburg Schweiz 1962, Nr. 2252-2286; Nr. 2280)
Tradition und Kontinuität
Die Verurteilung der Todesstrafe, und generell aller Foltermethoden, ist eine gute Sache. Einer der wenigen Punkte, wo ich persönlich voll und ganz hinter dem Papst stehe.
Immaculata90
@Tradition und Kontinuität Wie Ihre persönliche Einstellung zur Todesstrafe aussieht, und daß Sie darin mit Jorge Berg 🤮 glio einer Meinung sind, ist unerheblich. Logischerweise müßte man dann auch das Recht auf Notwehr und die Pflicht zur Nothilfe zur Disposition stellen und Militär und Polizei abschaffen, weil diese ja auch im Notfall gezielt töten müssen, um größeres Unheil abzuwenden. Ganz …More
@Tradition und Kontinuität Wie Ihre persönliche Einstellung zur Todesstrafe aussieht, und daß Sie darin mit Jorge Berg 🤮 glio einer Meinung sind, ist unerheblich. Logischerweise müßte man dann auch das Recht auf Notwehr und die Pflicht zur Nothilfe zur Disposition stellen und Militär und Polizei abschaffen, weil diese ja auch im Notfall gezielt töten müssen, um größeres Unheil abzuwenden. Ganz die Ideologie von Vat. II, das ja nicht mehr verurteilen, sondern nur noch lieb sein will. Im Staat funktioniert das nicht, wenn man nicht ganze Gesellschaften ins Chaos stürzen will, gemäß des bergoglianischen Credos: "Hagan lio - Chaos machen". Die Chaostage im Vatikan sind hoffentlich bald Geschichte!
Eva
@Tradition und Kontinuität Ich verstehe ihre Position. Die Todesstrafe hat, wie Spaemann sagte, auch das praktische Problem, wer der Henker sei. Es geht in dieser Frage nicht darum, ob die Todesstrafe exekutiert wird. Es geht darum, ob ein Papst die Macht hat, eine moralische Lehre mit einem Federstrich ändern kann. Persönlich glaube ich, dass Franzisuks die Todesstrafe als Versuchsballon …More
@Tradition und Kontinuität Ich verstehe ihre Position. Die Todesstrafe hat, wie Spaemann sagte, auch das praktische Problem, wer der Henker sei. Es geht in dieser Frage nicht darum, ob die Todesstrafe exekutiert wird. Es geht darum, ob ein Papst die Macht hat, eine moralische Lehre mit einem Federstrich ändern kann. Persönlich glaube ich, dass Franzisuks die Todesstrafe als Versuchsballon benutzt, um zu schauen, wie die Gegenseite auf Lehr-Brüche reagiert.
P.Andrijs
Was für eine Gegenseite denn? Wie Tradition etc. schon sagt es ist generelles Überzeugung von Papst und sollte es sein für ganze Christenheit, das Tod und Folter sind verächtlich. Es gibt keines gutes Grund Todesstrafe und Folter zu begrüssen. Und ich denke ja, das Papst in seiner Autorität als Papst haben das Recht, Moral "per Federstrich" zu ändern. Dafür ist er Papst.
Tradition und Kontinuität
@Immaculata90
Logischerweise müßte man dann auch das Recht auf Notwehr und die Pflicht zur Nothilfe zur Disposition stellen und Militär und Polizei abschaffen, weil diese ja auch im Notfall gezielt töten müssen, um größeres Unheil abzuwenden.
Ganz sicher nicht! Wo Leben gegen Leben steht, ist Töten erlaubt. Darum ist ja sogar Abtreibung erlaubt, wenn das Leben der Mutter ernsthaft in Gefahr …More
@Immaculata90
Logischerweise müßte man dann auch das Recht auf Notwehr und die Pflicht zur Nothilfe zur Disposition stellen und Militär und Polizei abschaffen, weil diese ja auch im Notfall gezielt töten müssen, um größeres Unheil abzuwenden.
Ganz sicher nicht! Wo Leben gegen Leben steht, ist Töten erlaubt. Darum ist ja sogar Abtreibung erlaubt, wenn das Leben der Mutter ernsthaft in Gefahr ist. Was vom Bösen ist, sind Rache und Vergeltungsaktionen. Die Zerstörung von Dresden und mehr noch von Hiroshima sind in meinen Augen große Verbrechen. Das Töten in Notwehr ist und bleibt selbstversändlich erlaubt. Die Todesstrafe kann durch harte Strafen ersetzt werden. Ich bin auch dagegen, dass Schwerverbrecher nach zehn Jahren wieder frei herumlaufen.
Tradition und Kontinuität
@Eva
Ich weiß, wenn es um die Todesstrafe geht, bin ich sehr unnachgiebig. Ich würde aber nicht sagen, dass der Papst diese Lehre mit einem Federstrich geändert hat. Schon seine Vorgänger haben sich gegen die Todesstrafe ausgesprochen. Und selbst wenn, frage ich mich, ob ein Papst (unter der Bedingung, dass er denn wirklich Papst ist) nicht eventuell das Recht hat, verschiedene Aspekte der …More
@Eva
Ich weiß, wenn es um die Todesstrafe geht, bin ich sehr unnachgiebig. Ich würde aber nicht sagen, dass der Papst diese Lehre mit einem Federstrich geändert hat. Schon seine Vorgänger haben sich gegen die Todesstrafe ausgesprochen. Und selbst wenn, frage ich mich, ob ein Papst (unter der Bedingung, dass er denn wirklich Papst ist) nicht eventuell das Recht hat, verschiedene Aspekte der Lehre in einem neuen Licht zu sehen.
Eugenia-Sarto
Nein, nein! Abtreibung ist niemals erlaubt. Denn das wäre ein direkter Angriff auf das Leben des Kindes, was die Moraltheologie verbietet. Das gilt in jedem Fall, auch im Fall, dass eine Mutter in Lebensgefahr schwebt.

Ein schönes Beispiel ist der heilige Nonnatus. Seine Mutter starb vor seiner Geburt. Man holte das Kind aus der toten Mutter und er wurde ein grosser Heiliger.
Eugenia-Sarto
Kein Papst kann eine immerwährende Lehre der Kirche in ihrem Sinn ändern. Sehen kann er, was er will. Aber ändern kann er nichts.
P.Andrijs
Todesstrafe sicher nicht gehört zu dieses Lehre.
Kirchenkätzchen
@P.Andrijs @Tradition und Kontinuität
Sie sprechen Papst Johannes-Paul II. Hohn. Sie tun, als wäre er kein vehementer Gegner von Todesstrafe gewesen, oder nicht genügend, oder nur zum Schein.
Er glaubte, dass die Frage der Todesstrafe nicht die allerwichtigste, nicht absolut sei, weil es letztlich mehr auf den Zweiten Tod ankommt; aber er setzte sich weit mehr gegen die Todesstrafe ein als es …More
@P.Andrijs @Tradition und Kontinuität
Sie sprechen Papst Johannes-Paul II. Hohn. Sie tun, als wäre er kein vehementer Gegner von Todesstrafe gewesen, oder nicht genügend, oder nur zum Schein.
Er glaubte, dass die Frage der Todesstrafe nicht die allerwichtigste, nicht absolut sei, weil es letztlich mehr auf den Zweiten Tod ankommt; aber er setzte sich weit mehr gegen die Todesstrafe ein als es theologisch begründet ist. Und Ihnen genügt das nicht!
P.Andrijs
Die jetziges Weiterentwicklung von Heiliges Vater Francis geht drüber aus und berücksichtigt heutiges Erkenntnis. Ich finde das gut weil Aufbau auf Heiliges Vater Jan Pawel.
Eugenia-Sarto
Niemand darf den Sinn einer ständigen katholischen Lehre ändern. Das sollten Sie wissen.
Kirchenkätzchen
@P.Andrijs Welche ist die neue Erkenntnis?