Josef Nirschl
Hr. Mag. Christian Zeitz,
betrachten wir doch die großen Marianischen Botschaften von La Salette und Fatima.
Es ist so, wie es ist.
Aquila
Der namentlich nicht genannte Pfarrer schrieb: „Nachdem ich als Pfarrer schon vier Corona-Tote beerdigen musste, die alle noch einige schöne Jahre hätten haben können...” Es wäre sehr interessant, zu wissen, wie groß das Seelsorgsgebiet ist, das dieser Pfarrer betreut, wie alt die Verstorbenen waren und ob sie wirklich an Corona gestorben sind! Und ob sie noch ein paar schöne Jahre (vielleicht …More
Der namentlich nicht genannte Pfarrer schrieb: „Nachdem ich als Pfarrer schon vier Corona-Tote beerdigen musste, die alle noch einige schöne Jahre hätten haben können...” Es wäre sehr interessant, zu wissen, wie groß das Seelsorgsgebiet ist, das dieser Pfarrer betreut, wie alt die Verstorbenen waren und ob sie wirklich an Corona gestorben sind! Und ob sie noch ein paar schöne Jahre (vielleicht noch und noch eingeschränkt in einer Corona-Diktatur) hätten haben können, das weiß nur Herr über Leben und Tod!
Pazzo
"Die Lebenden werden die Toten beneiden."
HerzMariae
OFFENER BRIEF von Robert Reithofer an Innenminister Karl Nehammer

Herr Innenminister,
wie ich den Medien entnommen habe, erwägen sie die Evaluierung des Polizeieinsatzes bei der Großdemonstration gegen die Covid-19 Maßnahmen in Wien vom 16.01.2021.
Einen so großen Einsatz zu evaluieren ist an sich nichts Schlechtes. Nicht gut ist es, wenn sie das von ihnen gewünschte Ergebnis der „Manöverkri…More
OFFENER BRIEF von Robert Reithofer an Innenminister Karl Nehammer

Herr Innenminister,
wie ich den Medien entnommen habe, erwägen sie die Evaluierung des Polizeieinsatzes bei der Großdemonstration gegen die Covid-19 Maßnahmen in Wien vom 16.01.2021.
Einen so großen Einsatz zu evaluieren ist an sich nichts Schlechtes. Nicht gut ist es, wenn sie das von ihnen gewünschte Ergebnis der „Manöverkritik“ schon mitliefern. „Sie seien mit dem Einsatz nicht zufrieden gewesen, weil tausende Menschen ohne Mund-Nasen-Maske und dicht aneinandergedrängt von der Polizei unbehelligt blieben.“ (ORF-Teletext)
Erstens sind die Befindlichkeiten und die Zufriedenheit des Ministers nicht Basis für polizeiliches Handeln, sondern immer die Gesetze, die österreichische Bundesverfassung, die verfassungsmäßig garantierten Grund- und Freiheitsrechte der Bürger und natürlich die Verhältnismäßigkeit.
Zweitens ist bei derartigen Großeinsätzen – bis jetzt zumindest – Deeskalation das oberste Gebot und nicht Anheizen der Stimmung durch rigoroses Einschreiten bis hin zu Massenfestnahmen. Sie wollen doch nicht ernsthaft zündeln und Krawalle provozieren? Darüber hinaus wäre ein derartiges Vorgehen logostisch mit den vorhandenen personellen Ressourcen gar nicht möglich gewesen.
Drittens sollte selbst ihnen hinter der türkisen Brille klar sein, dass Menschen die gegen die sinnbefreiten Maßnahmen der Regierung demonstrierend protestieren, sich dabei nicht penibel an dieselben halten werden.
Viertens funktioniert Polizeiarbeit immer schon und auch in Zukunft nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und der Zivilgesellschaft. Das wird auch noch so sein, wenn sie schon längst nicht mehr Minister sind. Im scheinbaren Gegensatz zu ihnen, wissen und respektieren die Polizisten diesen Grundsatz. Die Staatsbürger sind nicht die Feinde der Polizei. Außerdem sind auch die Polizisten Staatsbürger, die unter den Maßnahmen der Regierung leiden. Sie haben Familie, Kinder, Eltern und Freunde. Viele haben wohl auch Verständnis für die Anliegen der Demonstranten, ohne dabei ihren Auftrag zu vergessen.
Es würde ihnen gut anstehen, wenn auch sie Verständnis für die Anliegen der Menschen und etwas Empathie aufbringen könnten. Sie sind Minister (ministrare - dienen) und somit Diener des Staates und seiner Bürger und nicht Herrscher sonst wären sie Imperator, was Gott verhüten möge. Wenn sie jedoch ein Metternichsches Amtsverständnis haben, dann leben sie in der falschen Zeit. Ob die damalige Zeit auch die ihre gewesen wäre, weiß ich nicht.
Als Diener ist es unter anderem ihre Aufgabe der Polizei den Rücken freizuhalten, sie mit den nötigen personellen und technischen Ressourcen auszustatten, darauf zu achten, dass sie ordentlich bezahlt werden, ein familienfreundliches Arbeitsumfeld und menschenwürdige Arbeitsbedingungen vorfinden und dass sie sich für ein gutes Image der Polizei einsetzen.
Zuletzt sollten sie den Polizeikräften unter der Führung, der bei Demonstrationen jeglicher Art, erprobten Wiener Polizei ein großes Lob aussprechen. Ich jedenfalls tue es. Die Demonstration ist weitgehend störungsfrei abgelaufen, obwohl sich natürlich bei einer so großen Menge an Menschen immer wieder auch welche daruntermischen, die auffallen und Radau machen wollen. Die Gruppe der Gegendemonstranten, auch nicht gerade der friedlichsten Sorte, wurde gut in Schach gehalten. Die Demonstranten wurden voneinander getrennt, so dass es zu keinen Provokationen oder gar Ausschreitungen gekommen ist. WAS WOLLEN SIE MEHR?
Mehr Anzeigen wegen der fehlenden Mund-Nasen-Masken oder wegen des Abstandes? Wenn dieses Ziel ihnen ihr Chef vorgegeben hat, dann müssen sie sich das mit ihm ausmachen. Aber das polizeiliche Einschreiten im großen Ordnungsdienst, können sie getrost den Profis der Wiener Polizei überlassen, jenen erprobten Beamten, von den rechtskundigen, über die leitenden bis zu den Kommandanten und ihren eingeteilten Kollegen. Die haben schon brenzligere Demos gut gemeistert bevor sie Minister waren und werden dies wohl auch noch tun, wenn sie schon nicht mehr im Amt sind. Schlecht liefen solche Einsätze meist nur dann, wenn Politiker Wünsche und Befindlichkeiten äußerten und sich in die Arbeit der Polizei einmischten.
Sie erinnern sich sicherlich noch an das Frühjahr 2020, wo sich Polizei und Behörden nach ihren Wünschen und Aussagen in Pressekonferenzen orientierten und danach handelten. Rechtlich war dies ein Bauchfleck, der sich gewaschen hat (VfGH-Aufhebungen). Für die Polizei war es ein Imageschaden. Sich dezent im Hintergrund zu halten und jene machen lassen, die es können, gehört auch zu den Qualitäten eines Vorgesetzten. Das sollten sie wissen, auch wenn sie nur politisch verantwortlich sind.
Ihre jetzt an den Tag gelegte Besorgnis betreffend MNS und Abstand habe ich bei der viel größeren Demonstration der „Black Lives Matter“ – Bewegung nicht wahrgenommen. Ist ihre Wahrnehmung durch die türkise Brille derart gestört, dass sie es an Objektivität mangeln lassen, die sie jedoch von ihren Beamten einfordern.
Setzten sie diese Brille immer wieder einmal ab und sie werden eine simple Wahrheit erkennen: All Lives Matter.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Reithofer, GrInsp. iR
Pazzo
Danke, sehr geehrter Herr Zeitz, für das Opfer einer durchgearbeiteten Nacht! Gehört in ALLE MEDIEN!
Santiago_ shares this
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Offener Brief von Christian Zeitz
Santiago_
Herausragender Artikel zur Corona- Lage. Eine echte Argumentationshilfe gegen hypermoralisierende bzw. irrationale Gutmenschen, da er messerscharf argumentiert und so zum eigentlichen Kern der unverhältnismäßigen, kurzsichtigen sowie einseitigen Corona-Symbolpolitik vordringt und dabei systematisch offenlegt, wie unethisch, ja heuchlerisch diese letztlich ist. Danke fürs Einstellen.
Carlus
Als ehemaliger langjähriger Angehöriger der ABC Abwehr bei der Bundeswehr, hätte ich meine persönliche Schutzausrüstung mitnehmen müssen. Eine Straftat wäre nur unter erschwerten Bedingungen nachweisbar gewesen. Natürlich nimmt die Klugheit des Menschen im Alter zu. Schade damals war ich zu jung.
Seidenspinner
Seit 2020 ging es vom normalen Leben über Mund Nasenschutz zur FFP2 Maske. Wenn das in der Manier weitergeht, gehen wir ca. Ende August alle mit Gasmaske einkaufen. Weitere Steigerungen?