Kirchfahrter Archangelus
Das „Messen mit zweierlei Maß“ zeichnet sich ja bereits geraume Zeit ab. Die Freiheit, ihre Meinung ungehindert zu äußern und in diesem Recht von staatlichen Stellen geschützt zu werden, haben zunehmend nur noch Vertreter mainstream-kompatibler Auffassungen. Davon abweichende Positionen, etwa „Märsche für das Leben“ haben erstmal nervenaufreibende Behörden-Verfahren zu durchlaufen und sind immer …More
Das „Messen mit zweierlei Maß“ zeichnet sich ja bereits geraume Zeit ab. Die Freiheit, ihre Meinung ungehindert zu äußern und in diesem Recht von staatlichen Stellen geschützt zu werden, haben zunehmend nur noch Vertreter mainstream-kompatibler Auffassungen. Davon abweichende Positionen, etwa „Märsche für das Leben“ haben erstmal nervenaufreibende Behörden-Verfahren zu durchlaufen und sind immer öfter nur durch Verwaltungsgerichte durchsetzbar. In Berlin kapitulierte die Polizei zuletzt vor dem gewaltbereiten Mob und brach die legale Demonstration ab, beliebte Varianten sind auch der Vorschlag, statt durch die Innenstadt lieber durch menschenleere Vorortsiedlungen zu „demonstrieren“, die Schluß- Kundgebung abzusagen oder auf Megaphone zu verzichten.

Teilnehmerzahlen an Lebensrechtsveranstaltungen werden von Polizei und Medien generell heruntergespielt, dafür die der Gegenveranstaltung großzügig aufgerundet. Die Blockade der genehmigten Wegstrecke gilt als „phantasievolle Aktion“, körperliche Gewalttaten an Demonstranten wie das Entreißen von Kreuzen und Plakaten, das Umstossen, Anspucken und Anschreien von Personen durch linke Schläger wird nicht dokumentiert.
Da ist die Aberkennung des Demonstrationsrechts und die widerrufbare Zubilligung einer fragilen Duldung abweichender Meinungen durch die „Fortschrittskoalitionäre“ nur in sich logisch. Und die tumbe Masse der Wähler glotzt weiter verständnislos vor sich hin.