Brandmüller widerspricht Schneider in Sachen “irrende" Konzilen

Kardinal Brandmüller hat der These von Bischof Schneider widersprochen, dass es fehlerhafte Konzilen gegeben habe, die später korrigiert werden mussten. In Bezug auf das Konzil von Konstanz (1415-…
Moselanus
Zudem ist Sacramentum Ordinis aus 1947 eher selbst problematisch als eine Klärung der Lehre. Man kann darin sogar einen theoretischen Vorbau der Liturgiereform Pauls VI. sehen. Brandmüller denkt selektiv und viel zu positivistisch.
Moselanus
Es ist falsch, den Konziliarismus schon damals als Häresie zu bezeichnen. Im Gegenteil, wäre er nicht zurückgewiesen worden, wäre jetzt das II. Vaticanum viel leichter zu bewältigen und zu überwinden. Möglicherweise hätte es dann auch gar nicht stattgefunden.
michael7
😂 Die Kirche kann nicht nach Willkür etwas zurückweisen oder nicht, sondern nur in Verantwortung der Wahrheit gegenüber!
Ob die Wahrheit etwas scheinbar komplizierter macht oder nicht, davon kann sich ein der Wahrheit gegenüber verantwortungsvoller Mensch und auch die Kirche nicht abhängig machen!
Am Ende ist es immer nur die Wahrheit, die einfach ist und zur (Er)Lösung führt (aus den Verirrungen…More
😂 Die Kirche kann nicht nach Willkür etwas zurückweisen oder nicht, sondern nur in Verantwortung der Wahrheit gegenüber!
Ob die Wahrheit etwas scheinbar komplizierter macht oder nicht, davon kann sich ein der Wahrheit gegenüber verantwortungsvoller Mensch und auch die Kirche nicht abhängig machen!
Am Ende ist es immer nur die Wahrheit, die einfach ist und zur (Er)Lösung führt (aus den Verirrungen und Verwirrungen des Irrtums), auch wenn wir das nicht jedes Mal gleich klar erkennen!
Ischa
Quelle?
sudetus
oh je oh je, je oller je doller !
michael7
Jedes Konzil ist nur insoweit unfehlbar, als es auch von einem Papst bestätigt wurde.
Schwierige Stellen, die es in bei Konzilien ebenso gibt wie in der Hl. Schrift, müssen und können vom Gesamtzusammenhang der kirchlichen Überlieferung richtig verstanden werden.
Wenn in der Kiche weder vor noch nach der Erklärung von Florenz die Überreichung von Kelch und Patene für die Gültigkeit zwingend …More
Jedes Konzil ist nur insoweit unfehlbar, als es auch von einem Papst bestätigt wurde.
Schwierige Stellen, die es in bei Konzilien ebenso gibt wie in der Hl. Schrift, müssen und können vom Gesamtzusammenhang der kirchlichen Überlieferung richtig verstanden werden.
Wenn in der Kiche weder vor noch nach der Erklärung von Florenz die Überreichung von Kelch und Patene für die Gültigkeit zwingend angesehen wurde, dann ist wohl der Sinn der Worte dort eher als Beschreibung des lateinischen Ritus denn als Definition der Form zu verstehen.
Beim Konzil von Chalzedon wurde meiner Erinnerung nach auch eine absolute Ordination als ungültig erklärt, d.h. eine Priester- oder Bischofsweihe, die nicht für eine konkrete Kirche gespendet wurde, sollte "ungültig" sein. Das hat die Kirche aber so nicht immer gehalten oder übernommen, und schon die Apostel wurden von Christus "absolut" und nicht nur "relativ" für ein bestimmtes Land usw. ausgesandt oder geweiht.
Also könnte "ungültig" hier höchstens so viel heißen als von der Kirche (damals) nicht als "rechtmäßig" anerkannt...
Anno
Johannes XXIII 1421 - 1427
Ein Papst der seine Laufbahn als Pirat begann und sich mit dem geraubten Gold den kirchlichen Weg bis an die Spitze ebnete. Ein "leuchtendes" Beispiel für Simonie, wie sie bis in den Barock hinein in der Kirche üblich war.
Früher war halt nicht alles besser.

Grabmal in Florenz
Inschrift: Hier ruht Johannes Coscia, der, der einmal Papst war.
Carlus
Dieser Papst hat das Konzil von Konstanz einberufen. Von den am Konzil teilnehmenden Kardinälen aller drei Jurisdiktionen, seiner eigenen sowie der von den Mitpäpsten Benedikt XIII. und Gregor XII. wurde er als Verbrecher gegen das Papsttum abgesetzt und in die Verbannung geschickt.
Benedikt XIII. wurde als Häretiker abgesetzt und Gregor wurde als rechtmäßiger Papst anerkannt. So wurde das große …More
Dieser Papst hat das Konzil von Konstanz einberufen. Von den am Konzil teilnehmenden Kardinälen aller drei Jurisdiktionen, seiner eigenen sowie der von den Mitpäpsten Benedikt XIII. und Gregor XII. wurde er als Verbrecher gegen das Papsttum abgesetzt und in die Verbannung geschickt.
Benedikt XIII. wurde als Häretiker abgesetzt und Gregor wurde als rechtmäßiger Papst anerkannt. So wurde das große abendländische Schisma beendet.
Der folgende Papst Martin V. hat Johannes XXIII. begnadigt.
Was dieser Papst mit seinem Konzil in Konstanz erreichen wollte, das gleiche bezweckte und hat der Nachfolger im Namen und in der Nummernfolge gleichgestellte Kardinal Roncalli als Auferstehung im Papstamt als Johannes XXIII. erreicht.
Der eine Johannesd wurde abgesetzt und in die Verbannung geschickt, der andere Johannes wurde angeblich ein Heiliger.
Anno
Carlus
Die nicht mit Persil bei 90 Grad weißgewaschene Kirchengeschichte ist wirklich spannend und ließt sich wie ein guter Roman.😊
michael7
@Anno: Ist da was mit den Jahreszahlen durcheinandergeraten? 🥳
michael7
Anno
michael7
Was meinen Sie?
Anno
michael7
Es gab ja zwei Päpste mit dem Namen.
michael7
@Anno: Ja, aber auf beide treffen die von Ihnen oben angeführten Jahreszahlen (1421 - 1427) nicht zu. 😉 😊

(Drum habe ich den Artikel von domradio.de oben verlinkt, dort kann man die Geschichte und die Lebensdaten, ca. 1360 -1419, nachlesen - auch wenn man natürlich das Wirken des damaligen wie auch des modernen Joh.XXIII. anders bewerten kann und darf als dort geschehen. 😊)
"Papst" war der …More
@Anno: Ja, aber auf beide treffen die von Ihnen oben angeführten Jahreszahlen (1421 - 1427) nicht zu. 😉 😊

(Drum habe ich den Artikel von domradio.de oben verlinkt, dort kann man die Geschichte und die Lebensdaten, ca. 1360 -1419, nachlesen - auch wenn man natürlich das Wirken des damaligen wie auch des modernen Joh.XXIII. anders bewerten kann und darf als dort geschehen. 😊)
"Papst" war der damalige Joh. XXIII. von 1410 - 1415.
Anno
michael7
Das böse Internet hat mich dann belogen, man muss tatsächlich alles prüfen. Die Piratenstory stimmt aber wenigstens.😊