Clicks1.3K
Erzbischof Gullickson über Priestertum, Alte Messe und Hochaltar Der emeritierte Nuntius Erzbischof Thomas Gullickson veröffentlichte am Dienstag auf seinem Blog Überlegungen zum Priestertum. Er …More
Erzbischof Gullickson über Priestertum, Alte Messe und Hochaltar

Der emeritierte Nuntius Erzbischof Thomas Gullickson veröffentlichte am Dienstag auf seinem Blog Überlegungen zum Priestertum. Er stellte fest, dass die einzige Voraussetzung eines Priesters die Weihe ist, nicht die Herkunft, Ethnie, das Alter oder die Größe. Der Priester müsse nicht unbedingt intellektuell oder charismatisch begabt sein, sondern er sei ein von Gott Berufener.

Ohne Priester keine Sakramente

Gullickson legt dar, dass es Priester braucht, um die Sakramente insbesondere die Messe zu feiern. Er sieht den Priester, der sich im Lebensstil von anderen Menschen abhebt, auf einem “Podest” und wendet sich gegen die Nivellierung des Priestertums durch eine inflationäre Rede vom Priestertum aller Gläubigen.

Die Priester sind auch nur sterbliche Menschen

Gullickson stimmt zu, dass der Priester gerade bei der Sakramentenspendung, etwa der eucharistischen Opferhandlung, in persona Christi handelt. Dafür spreche die liturgische Geste der Alten Messe, bei der Predigt Manipel und Kasel abzulegen. Doch Gullickson schränkt die Identifikation des Priesters mit Christus nicht punktuell auf die Sakramente ein. Er erinnert daran, dass die geweihten Hände eines Neupriesters lange nach der Weihe außerhalb der Liturgie geküsst werden. Es gebe keinen vergleichbaren Brauch, den Kopf eines neukonsekrierten Bischofs zu küssen. Darum beziehe sich der Handkuss auf den im Priester inkarnierten Christus. Gleichzeitig weist Gullickson darauf hin, dass sich der Priester hinter Christus stellen müsse. Schon die Apostel verhinderten eine Glorifizierung ihrer eigenen Person. Petrus betrat in der Apostelgeschichte das Haus des Cornelius und als dieser ihm zu Füßen fiel, protestierte Petrus mit den Worten, dass er auch nur ein Mensch sei.

Novus-Ordo-Priester sind Showmaster

In der Neuen Messe sieht Gullickson das Problem, dass dort der Priester als Hauptdarsteller ins Zentrum gerückt wird. Der Priester sei gezwungen, vor den Leuten zu spielen und sie zu unterhalten. Doch das sei etwas, das der priesterlichen Berufung widerspreche. Zitat: „Was leicht in Effekthascherei degenerieren kann, kommt im Novus Ordo auf eine Weise zustande, wie es in der Römischen Messe nie der Fall war und nie sein kann.“ Als besten Schutz gegen priesterliche Effekthascherei empfiehlt Gullickson, zum Herrn hin, Ad Orientem, zu zelebrieren. Zitat: „Leider haben wir in der Messe von Paul VI. die regelmäßige und wiederholte Hinwendung des Zelebranten zum Volk hin, beim Dominus vobiscum, verloren.“ Dabei hätten diese Momente das Volk in die Opferhandlung des Priesters eingebunden.

In Person des Bräutigams am Altar

Gullickson weist darauf hin, dass die vielen Küsse, die der Priester in der Alten Messe dem Altar gibt, die Christus-Symbolik desselben unterstreichen. Bei der Konsekration, die geflüstert wird, stütze sich der Priester mit den Ellenbogen und Unterarmen auf den Altar, der Symbol für Christus ist. In der Gestik der Alten Messe gebe es keine Gefahr der Effekthascherei. Christus dominiere.
alfredus
Wir Katholiken müssen unsere Priester ehren und für sie beten, sie sind ein wahrer Schatz, den wir hüten müssen ... ! Es gibt tausende gute und fromme Priester, die in dieser schweren Zeit, still und unerkannt ihrer Berufung treu bleiben und sich mit großem Eifer abmühen ! Leider wurde das Priesterbild in den letzten Jahrzehnten, mehr und mehr verwässert und der Priester wurde zum Gemeinsdeleit…More
Wir Katholiken müssen unsere Priester ehren und für sie beten, sie sind ein wahrer Schatz, den wir hüten müssen ... ! Es gibt tausende gute und fromme Priester, die in dieser schweren Zeit, still und unerkannt ihrer Berufung treu bleiben und sich mit großem Eifer abmühen ! Leider wurde das Priesterbild in den letzten Jahrzehnten, mehr und mehr verwässert und der Priester wurde zum Gemeinsdeleiter gemacht. Die Laien drängten immer mehr in den Altarraum und übernahmen mehr und mehr priesterliche Dienste und machten manchem Priester das Leben schwer. Was wäre die Welt ohne ihre Priester ? Keine Hl. Messe, kein Opfer, keine Kommunion und Beichte ! Leider muss man schon wieder mit dem Finger auf die Bischöfe zeigen, die sich nicht für die Priester-Berufungen stark gemacht haben und dass man das Weihepriestertum abwerten konnte und dabei die Laien mit ihren Wortgottesdiensten, gefördert hat. So ist und bleibt vieles im Argen und unsere Generationen werden es nicht mehr erleben, wenn Gott sein Kirche wieder aufrichten und der Glauben neu erblühen wird ! Aber in der Unterwelt wird es enge werden ... !
M.RAPHAEL
Es ist unglaublich wichtig, dass die Priester verehrt werden. Sie stehen in der Hierarchie über uns Laien. Wer das verstanden hat und liebevoll davon überzeugt ist, ist dem Himmel nahe. Dann ist auch Schluss mit der protestantischen Vorstellung, dass jeder quasi selber Papst ist. Genauso stellt das den Anspruch der KKKK (KaffeeKuchenKonzilsKirche) Kleriker in Frage, mit dem NOM dem wahren Gott …More
Es ist unglaublich wichtig, dass die Priester verehrt werden. Sie stehen in der Hierarchie über uns Laien. Wer das verstanden hat und liebevoll davon überzeugt ist, ist dem Himmel nahe. Dann ist auch Schluss mit der protestantischen Vorstellung, dass jeder quasi selber Papst ist. Genauso stellt das den Anspruch der KKKK (KaffeeKuchenKonzilsKirche) Kleriker in Frage, mit dem NOM dem wahren Gott zu dienen und Ihn zu verehren. Der Hochwürden Opferpriester ist eben kein Spaß Animateur. Er ist nicht von dieser Welt.
Escorial
Ein super Beitrag von Gloria TV. Natürlich ist in der "Alten" Messe, die gar nicht so "alt" ist, alles auf Gott ausgerichtet, in Demut, Frömmigkeit, heiiger Gottesfurcht vor den Geheimnissen, weil diese unvorstellbar heilig ist und den Priester und die Besucher heiligt. Die "Neue" Messe ist ein Theater, ein schlimmes Theater, ein sakrilegisches Theater oder schlichtweg ein Teufelsszenario...je …More
Ein super Beitrag von Gloria TV. Natürlich ist in der "Alten" Messe, die gar nicht so "alt" ist, alles auf Gott ausgerichtet, in Demut, Frömmigkeit, heiiger Gottesfurcht vor den Geheimnissen, weil diese unvorstellbar heilig ist und den Priester und die Besucher heiligt. Die "Neue" Messe ist ein Theater, ein schlimmes Theater, ein sakrilegisches Theater oder schlichtweg ein Teufelsszenario...je nachdem, welcher Pfarrer sich gerade verwirklicht.
Kirchen-Kater
Wir leiden, Papst Franziskus.
Wir leiden, Papst Franziskus – gloria.tv
Sin Is No Love
Hatte die Tage in einem Film einen Hochaltar gesehen (vor meiner Zeit): Das hat schon etwas, dieses Recken gen Himmel. Da schaut man gerne hin und richtet sein Gebet.
Carlus
Dieser liturgischen Klarstellung gebe ich in allen Punkten meine Zustimmung.
Das Problem in der Nachäfferkirche hat mit dem 2. Vatikanischen, d.h. dem Gründungskonzil von Besetzter Raum begonnen.
Dieses Konzil mit allen Folgemaßnahmen muss dem Anathem unterworfen werden. Dann wird die von Jesus Christus gestiftete Kirche wieder sichtbar. Sie kann dann wieder dem Gläubigen und den Gott suchenden …More
Dieser liturgischen Klarstellung gebe ich in allen Punkten meine Zustimmung.
Das Problem in der Nachäfferkirche hat mit dem 2. Vatikanischen, d.h. dem Gründungskonzil von Besetzter Raum begonnen.
Dieses Konzil mit allen Folgemaßnahmen muss dem Anathem unterworfen werden. Dann wird die von Jesus Christus gestiftete Kirche wieder sichtbar. Sie kann dann wieder dem Gläubigen und den Gott suchenden Menschen dienen und ihn den Weg des Heiles führen.