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Böhmísches Erzgebirge: Frühling in Maria Sorg

SvataHora
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Irgendwann vor dem 2. Weltkrieg muss diese schöne Aufnahme entstanden sein: Von Bäumen fast verdeckt die Wallfahrtskirche Maria Sorg mit Kapuzinerkloster. Einige wenige Häuser samit Kloster und …More
Irgendwann vor dem 2. Weltkrieg muss diese schöne Aufnahme entstanden sein: Von Bäumen fast verdeckt die Wallfahrtskirche Maria Sorg mit Kapuzinerkloster. Einige wenige Häuser samit Kloster und Kirche bildeten die Ansiedlung Maria Sorg bei St. Joachimsthal nördlich von Karlsbad. - Doch die Menschen, die die Gottesmutter und ihren Wallfahrtsort liebten und fleißig besuchten, wurden 1946 aus ihrer Heimat vertrieben. Die Kommunisten machten aus dem Kloster ein Straflager. Grausame Folterungen und Misshandlungen wurden in den einst geheiligten Räumen verübt. In die Kirche wurden riesige Tore gebrochen, um sie als Garage für Armeefahrzeuge zu missbrauchen, während man zuvor die ganze Inneneinrichtung zerschossen hatte. Nach der Auflösung des Lagers mussten die Häftlinge Kirche und Kloster abbrechen und dem Erdboden gleichmachen. Heute erinnert kein einziger Stein mehr an den Wallfahrtsort. - Nur die Gnadenstatue hat überlebt: sie wird heute in der Pfarrkirche St. Joachimsthal verehrt.
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