Sunamis 49
Das Brot der lieben Mutter Gottes

Der Vater des kleinen armen Jakob war vor Elend gestorben. Sechs Monate später erlag auch seine Mutter der großen Not und dem schweren Kummer um den geliebten Gatten, und auch sie entschlief zu einem besseren Leben. Als sie bereits mit dem Tode rang, fiel ihr sterbender Blick auf ihr Söhnlein, das an ihrem Lager stand. „Lebe wohl“, sagte sie, „mein teures Kind, …More
Das Brot der lieben Mutter Gottes

Der Vater des kleinen armen Jakob war vor Elend gestorben. Sechs Monate später erlag auch seine Mutter der großen Not und dem schweren Kummer um den geliebten Gatten, und auch sie entschlief zu einem besseren Leben. Als sie bereits mit dem Tode rang, fiel ihr sterbender Blick auf ihr Söhnlein, das an ihrem Lager stand. „Lebe wohl“, sagte sie, „mein teures Kind, das Einzige, was mich in diesem Augenblick ängstigt und mir das Scheiden aus dieser Welt schwer macht, ist der Gedanke an deine Zukunft. Was soll aus dir werden? O du armes, verlassenes Kind! Ach, dass ich dich doch mitnehmen dürfte! Bleibe brav, und wir werden uns im Himmel wieder finden!“

So war Jaköbchen allein in der Welt geblieben. Er war erst sieben Jahre alt. Eine barmherzige Nachbarin erbarmte sich des verlassenen Kleinen, nahm ihn in ihr Haus auf und gedachte Mutterstelle an ihm zu vertreten. Sie pflegte ihn mit aller Liebe und Sorgfalt. Indes, der Junge wollte nicht froh werden. Seine Gedanken weilten bei den hingeschiedenen lieben Eltern, sein Herz sehnte sich nach Vater und Mutter, und nichts auf Erden konnte ihm dieselben ersetzen.

„Im Himmel“, sprach das Kind zu sich selbst, „im Himmel muss es schön sein, denn Vater und Mutter haben mich, den sie doch so lieb hatten, verlassen, um in den Himmel zu gehen. Dort hat man gewiss alle Tage zu essen, im Himmel friert man sicher nicht, und zittert nicht vor Kälte. Warum haben sie mich nicht mitgenommen! O könnte ich doch wieder bei ihnen sein!“ So jammerte der Kleine fortwährend.

Eines Tages nun, als er wieder so heißes Verlangen nach den lieben Eltern hatte, beschloss er, sie im Himmel aufzusuchen. Er machte sich also auf den Weg. Wohin? Das wusste er selbst nicht. Er schlug den ersten besten Weg ein und gelangte nach mehrstündigem Marsch in einem Dorf an, wo er ganz erschöpft an einer Türschwelle des ersten Hauses ohnmächtig niedersank. Über der Tür des Hauses stand eine schöne Muttergottes-Statue; es war das Pfarrhaus.

Als Jakob wieder zu sich kam, begann er so laut zu schluchzen und zu weinen, dass es der Pfarrer in seinem Zimmer hörte. Er trat aus der Tür und fand den ganz erschöpften kleinen Wanderer.

„Wer bist du, armes Kind? Wo kommst du her, wo willst du hin?“ fragte der Seelsorger voller Mitleid.

„Ich bin der kleine Jakob“, antwortete er mit matter Stimme. „Mein guter Vater und meine liebe Mutter haben mich allein gelassen. Sie sind in den Himmel gegangen und die Mutter sagte mir, als sie weg ging, im Himmel fänden wir uns wieder. Nun will ich sie suchen. Sag’ mir nur, wo ich den Himmel finde. O ich bin so müde; ich bin schon gar weit gegangen.“

„Komm mit mir, lieber Kleiner, wir wollen zusammen den Weg dorthin aufsuchen,“ sprach tiefbewegt der Pfarrer und führte ihn mit sich ins Haus.

Mit väterlicher Liebe nahm der gute Seelsorger sich des verlassenen Kindes an und freute sich recht oft über dessen Einfalt und Liebenswürdigkeit. O wie glücklich fühlte sich Jakob im Haus des guten Pfarrherrn! Allein der Gedanke an seine lieben Eltern im Himmel verließ ihn auch da nicht. „Herr Pfarrer“, sprach er eines Tages, „wo ist denn der Himmel? Du wolltest mich ja dahin führen, du hast es mir versprochen.“

„Bete recht inständig zum lieben Gott, mein gutes Kind,“ sprach der Pfarrer, „und er wird dich den Himmel finden lassen, wenn du recht fromm und brav bist.“

Jakob ließ sich’s gesagt sein. Er betete sehr fleißig; einen großen Teil des Tages brachte er in der stillen Dorfkirche zu. Besonders gern kniete er vor dem Bild der lieben Mutter Gottes mit dem Jesuskindlein auf dem Arm; das erinnerte ihn so lebhaft an seine Mutter. Das Bild war schon sehr alt und kein Meisterstück, die Gesichter sahen blass und abgemagert aus, und Jakob empfand inniges Mitleid mit Maria und ihrem lieben Kind, die beide so ausgehungert aussahen. In seiner kindlichen Einfalt fiel ihm einmal ein, die heilige Jungfrau sei so blass und mager, weil sie nichts zu essen habe. Bei diesem Gedanken traten ihm die Tränen in die Augen, denn er dachte an die Armut und Not seiner eigenen Mutter. Er eilte nach Hause; sein Entschluss war gefasst: am andern Morgen aß er nur die Hälfte seines gewöhnlichen Frühstücks; dann eilte er mit der Hälfte zur Kirche und legte sein Butterbrot zu den Füßen der Gottesmutter nieder, indem er sprach: „Nimm es nur, liebe Mutter Gottes, und iss und gib auch dem Jesuskindlein davon. Ich habe es nicht gestohlen, nein, ich hab’ mir selbst es abgespart; es ist die Hälfte von meinem Frühstück; ich will Dir jetzt jeden Tag so viel bringen.“ Darauf entfernte er sich.

Als er am Nachmittag wieder in die Kirche kam, war das Brot verschwunden, und er war voller Freude, dass die liebe Mutter Gottes seine Gabe nicht verschmäht hatte. Von der Zeit an brachte Jakob jeden Morgen die Hälfte seines Frühstücks, und richtig war am Nachmittag das Butterbrot verschwunden. – Aber trotzdem sahen Maria und das Jesuskind immer noch so bleich und elend aus. Das ging dem Jungen doch sehr zu Herzen und er beklagte sich darüber bei seinem Wohltäter.

„Herr Pfarrer“, sagte er betrübt, „schon viele Tage teile ich mein Frühstück mit der lieben Mutter Gottes in der Kirche, weil sie so mager ist und gewiss Hunger leidet, aber immer will sie nicht besser aussehen. Wie mag doch das sein? Sie wird wohl vor Hunger krank sein.“
„Aber das tote Bild kann dein Brot nicht essen.“

„Ja, ja, sie isst alles, was ich ihr bringe.“

Der Pfarrer, der sich Gewissheit über den sonderbaren Vorgang verschaffen wollte, sagte seinem Schützling, er möge nur fortfahren, seine Gabe zu den Füßen der Himmelskönigin nieder zu legen; es werde sie gewiss freuen.

Am nächsten Morgen stellte sich der Pfarrer in den Beichtstuhl, von wo aus er das Bild gerade vor Augen hatte. Es dauerte nicht lange, nachdem Jakob sich aus der Kirche entfernt hatte, da öffnete ein kleiner Junge schüchtern die Kirchentür, und näherte sich leisen Schrittes dem Bild, kniete dort nieder und nachdem er kurze Zeit still und andächtig gebetet hatte, erhob er sich, nahm mit einem Dankesblick auf das Bild das Butterbrot, küsste es, verbarg es unter seinen Kleidern und wollte sich eilig entfernen. Da trat plötzlich der Pfarrer aus dem Beichtstuhl und hielt den Kleinen an. Dieser blieb stehen und rief mit zitternder Stimme: „O ich bin kein Dieb; ich bin bloß gekommen, das Brot zu holen, das die liebe Mutter Gottes mir alle Tage gibt.“

„Aber wie weißt du denn, dass die liebe Mutter Gottes dir das Brot gibt?“ fragte der Pfarrer.

Mit weinerlicher Stimme antwortete der Junge: „Ach, ich ging von Tür zu Tür, mir Brot zu betteln, denn ich bin gar sehr arm und habe niemand, der sich meiner annimmt. Die Leute wiesen mich unbarmherzig ab, und fast wäre ich vor Hunger gestorben; da trat ich hier in die Kirche und bat die liebe Mutter Gottes, mir doch zu helfen, dass ich nicht verhungern müsse; und als ich aufblickte, lag zu den Füßen der Mutter Gottes da ein Butterbrot. Seit der Zeit komme ich täglich hierher, und jeden Tag schenkt sie mir wieder das Brot.“
Jakob hatte also wirklich in diesem Bild den Heiland genährt und auf diese Weise den Weg zum Himmel gefunden.

Der gute Pfarrer aber nahm sich auch dieses armen Kostgängers der lieben Mutter Gottes mit väterlicher Liebe an und trug Sorge, dass er ein anderes Zuhause finden konnte.

"O gütige Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass einer, der seine Zuflucht zu Dir nahm und dich um Hilfe anflehte, von Dir verlassen worden sei!"

marianisches.de/erlebnisse-mit-maria/
Heilwasser
Vergelt's Gott, das ist natürlich auch eine ganz wunderbare Geschichte. Ja, so macht es der Himmel. Ich kenne aber auch eine verstorbene Sühneseele, Renate Danihel, bei der, meine ich wenigstens war es, hat der König der Liebe schon auch mal wirklich ein Glas ausgetrunken oder den Honig gegessen, weiß nicht mehr so genau, wie es war. Jedenfalls hab ich dort selber schon gesehen, wie am 13. Juli, …More
Vergelt's Gott, das ist natürlich auch eine ganz wunderbare Geschichte. Ja, so macht es der Himmel. Ich kenne aber auch eine verstorbene Sühneseele, Renate Danihel, bei der, meine ich wenigstens war es, hat der König der Liebe schon auch mal wirklich ein Glas ausgetrunken oder den Honig gegessen, weiß nicht mehr so genau, wie es war. Jedenfalls hab ich dort selber schon gesehen, wie am 13. Juli, am Fatima- und Rosa-Mystica-Tag Tränenwasser aus der Madonna unaufhörlich floss.
Zweihundert
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Das Merkel Regime hat in den vergangenen 15 Jahren viel erreicht::

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⚠️Bevor Sie Sonntag wählen gehen sollten Sie nachfolgendes gelesen haben!⚠️

Das Merkel Regime hat in den vergangenen 15 Jahren viel erreicht::

Deutschland hat jetzt::

* mit eines der geringsten private Haushaltsvermögen aller Euro-Länder

* mit die geringeren Rentenansprüche EU-weit (BRD in der Unteren Hälfte)
so hat Österreich z.B. eine Durchschnittsrente von 1560 € Deutschland NUR von 1050 €

* mit den höchster Anteil von Sozialabgaben weltweit (ohne Steuern) (ca.20% Prozent des Bruttoeinkommens nur für den Arbeitnehmer)

* mit die höchsten Steuerlasten weltweit Deutschland liegt hier an 3.ter Stelle

* Eins der schlechtesten Länderindexe für Familienunternehmen

* mit die höchsten Mieten (München ist unter den 10 teuersten Städten in Europa),

* mit die wenigsten Eigenheime in Europa hier bewegen wir uns am Tabellenende

* die höchsten Strompreise Strompreise in Deutschland sind über 2,5 Mal höher als im internationalen Durchschnitt und somit die höchsten der Welt

* Europäisches Schlusslicht in der Digitalisierung der Bildungssysteme und in Verwaltungen.

* „Klimapaket“-Abzocke durch CO2 Abgabe (u.a. Verteuerung von Diesel, Benzin, Heizöl, Gas, Strom), Verbot von Ölheizungen. Eigentlich Verteuerung von allen Gütern da jeder Hersteller seine CO2 Kosten weiter geben wird.

* Altersarmut (Rentner müssen Flaschen sammeln oder bis ins hohe Alter Nebenjob ausüben). Jeder fünfte Rentner ist von Altersarmut betroffen

* Steuerverschwendungen an allen Ecken und Kanten (durch oft profilierungssüchtigen Politikern (Bürgermeistern) und sonstigen Verantwortlichen).

* Katastrophale Familienpolitik: Beide Elternteile müssen arbeiten damit genug Geld zum Leben da ist.
* Prekäre Arbeitsverhältnisse (Zeit /Leiharbeit), mit Spitzenplatz bei Niedriglohn 7 Platz von 31 EU weit

* merkwürdige Verkehrspolitik: Für das was die Bahn über zig Jahre (Jahrzehnte) vermasselt hat und lieber hohe Managerlöhne-und Prämien gezahlt hat, dafür sollen jetzt unsere Steuergelder herhalten.

* Schleichende Enteignung deutscher Sparer durch die verheerende Nullzinspolitik der EZB

* Bildungs- und Gesundheitssystem funktionieren nicht mehr (medizinischer Notstand durch zu wenig Personal und überfüllten Notarzt-Praxen) auch schon vor Corona

* Personalnotstand in Schulen und Kindergärten/Kitas (Neue Zahlen sprechen von 30.000 fehlenden Erzieher/innen In Zukunft werde es an fast 100.000 Lehrer mangeln.)

* Kinderarmut (Kinder wachsen in von Armut betroffenen Umfeldern auf, wodurch die selbige Zukunft vorprogrammiert wird).
* Zuwanderungsbedingte überbordende Ausländerkriminalität

* ökonomisch hirnrissige ideologiebasierte Energie- und Wirtschaftspolitik

* Wohnungsnot in fast allen Deutschen Großstädten

* gnadenlose Aufgabe der Kontrolle über die Landesgrenzen

* Pflegenotstand durch zu wenig Pfleger und Heime

* Zerstörung der energetischen und industriellen Basis des Landes

* Milliardendefizit bei Krankenkasse wegen Asylantenkosten und falscher Coronapolitik

* Vernichtung der Sicherheit im Land
* Verteidigungspolitik: Eine Bundeswehr mit der Feuerkraft eines Schützenvereins (Wir sind eigentlich nicht mehr verteidigungsfähig). Durch einer nicht Qualifizierten und zur EU Weggelobten Verteidigungsministerin (Nachfolgerin ebenso wenig qualifiziert) und durch Frauenquote aufgestiegen

* Milliarden Entschädigungszahlungen an Energiekonzerne wegen vorzeitigen Ausstiegs aus Atomkraft

* Über 140 Milliarden Euro pro Jahr Alimentierung von knapp zwei Millionen Illegalen (wenn nicht mehr), das sind bereits über 20% der gesamten Steuereinnahmen im Jahr

* Duldung von Ausländer-/Migranten-Kriminalität durch annähernd Null Abschiebungen

* Gewalt an Schulen (Mobbing steht an der Tagesordnung)
* Außerkraftsetzung von Asylrecht und Artikel 16a GG für unkontrollierte Zuwanderung

* Einwanderung und Allimentierung von Nichtidentifizierbaren, Islamisten, Terroristen, Dschihadisten

* Verrottung von Schulen, Universitäten, Straßen, Brücken, Kitas, kurz der Infrastruktur

* Schließen von Hallen-/Freibädern, Theatern, Jugendtreffs (angeblich Geldmangel)
Mensch Meier
"Merkel Regime" ist die richtige Bezeichnung!
Danke für die Auflistung! Aber ich wage zu bezweifeln, dass das noch alle l e s e n können....😉 bitte mehr Strichmännchen und Piktogramme.... " deutsch in einfacher Sprache" bitte! 😉
Heilwasser
Piktogramm 😊
Die Bärin
"Europäisches Schlusslicht in der Digitalisierung der Bildungssysteme und in Verwaltungen". Was ist unter "Digitalisierung der Bildungssysteme" zu verstehen? Z. B. Computer an Schulen, für die Schüler? Wenn das damit gemeint ist, kann Deutschland von mir aus Schlusslicht sein! PCs schaden bekanntlich den Augen. Sie behindern das Denken und nehmen die Lust, ein Buch zu lesen. Der Austausch mit …More
"Europäisches Schlusslicht in der Digitalisierung der Bildungssysteme und in Verwaltungen". Was ist unter "Digitalisierung der Bildungssysteme" zu verstehen? Z. B. Computer an Schulen, für die Schüler? Wenn das damit gemeint ist, kann Deutschland von mir aus Schlusslicht sein! PCs schaden bekanntlich den Augen. Sie behindern das Denken und nehmen die Lust, ein Buch zu lesen. Der Austausch mit dem Lehrer und den Mitschülern wird stark reduziert. Die Blickkontakte fehlen ebenfalls! Diese Liste könnte mit Sicherheit ergänzt werden.
Heilwasser
@Die Bärin So seh ich das auch. Wir sind genug digitalisiert!
Die Bärin
Herzlichen Dank für diesen großartigen Bericht!!
Heilwasser
Es handelt sich zwar um Geld, aber ich war selten so dankbar dafür, weil ich wusste, dass der Himmel einen auch leiblich versorgt. Es nicht anzunehmen wäre wohl falsche Bescheidenheit gewesen. Ich konnte nämlich nicht länger in dem Orden als 1 Monat bleiben, weil ich mich entschieden hatte, dort nicht einzutreten, was der Obere gern gewollt hätte. Also musste ich auf eine außergewöhnliche Fügung …More
Es handelt sich zwar um Geld, aber ich war selten so dankbar dafür, weil ich wusste, dass der Himmel einen auch leiblich versorgt. Es nicht anzunehmen wäre wohl falsche Bescheidenheit gewesen. Ich konnte nämlich nicht länger in dem Orden als 1 Monat bleiben, weil ich mich entschieden hatte, dort nicht einzutreten, was der Obere gern gewollt hätte. Also musste ich auf eine außergewöhnliche Fügung hoffen und sie kam. 😊 😍