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Elista
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Konrad von Parzham

Konrad von Parzham
auch: Bruder Konrad
bürgerlich: Johann Evangelist Birndorfer
Gedenktag katholisch: 21. April

Worte des Heiligen
Konrads schriftlicher Nachlass besteht aus einigen wenigen Briefen. In (drei) Briefen an eine Dritt-Ordens-Schwester spricht Konrad über sein geistliches Leben:

Meine Lebensweise besteht nun meistens darin: lieben und leiden, im Staunen und Anbeten und Bewundern der namenlosen Liebe zu uns armen Geschöpfen. In dieser Liebe meines Gottes komme ich an kein Ende. Da hindert nichts, da bin ich immer mit meinem lieben Gott auf das innigste vereinigt. …
Auch bei meinen vielen Geschäften bin ich oft umso inniger mit ihm vereinigt. Ich rede da ganz vertraulich wie ein Kind mit seinem Vater. Ich klage ihm da meine Anliegen, meine Bitten, was mich am meisten drückt. Dann bitte ich ihn, er möchte mir diese und jene Gnade verleihen - aber mit recht kindlichem Vertrauen, ja mit recht großem Vertrauen.
Habe ich gefehlt, dann bitte ich recht demütig, er möchte mir wieder verzeihen, ich will ja ein recht gutes Kind werden. Ich will ihn dann umso inniger lieben. Und das Mittel, das ich gebrauche, mich in der Demut und Sanftmut zu üben, ist kein anderes als das Kreuz. Dieses ist mein Buch. Nur ein Blick auf das Kreuz lehrt mich in jeder Gelegenheit, wie ich mich zu verhalten habe. Da lerne ich Geduld und Demut, Sanftmut und jedes Kreuz mit Geduld zu ertragen. Ja, es wird mir süß und leicht. (Brief vom 28. April 1872)

Bemühen wir uns recht, ein recht innerliches, in Gott verborgenes Leben zu führen; denn es ist so gut mit dem lieben Gott umzugehen. Wenn wir wahrhaft innerlich sind, so wird uns daran nichts hindern, auch mitten in den Geschäften, die unser Beruf mit sich bringt, insofern wir es nicht selber sind (die uns hindern). Lieben wir ja recht das Stillschweigen, denn eine Seele, die viel redet, wird nie zu einem wahrhaft innerlichen Leben kommen. (Brief vom 6. August 1872)

Konrads innige Gottverbundenheit:
Was mich betrifft, du möchtest es vielleicht wissen, wie es mir geht. Es geht mir immer gut. Ich bin immer glücklich und zufrieden in Gott; ich nehme alles mit Dank von dem lieben Himmelvater an, sind es Leiden oder Freuden. Er weiß ja, was für uns das Beste ist und so bin ich immer glückselig in Gott.
Ich bin bemüht, ihn recht zu lieben. O das ist ja oft mein einziger Kummer, dass ich so wenig ihn liebe. … Ja ich möchte ein Seraph der Liebe sein, ich möchte ja oft alle Geschöpfe anrufen, dass sie mir doch meinen lieben Gott lieben helfen. Ich muss schließen. Ich komme zu weit. Die Liebe hat keine Grenzen. (Brief vom 6. August 1872)
Quelle: G. Bergmann: Bruder zwischen gestern und morgen - Konrad von Parzham. Passau 1974, S. 212, 217, 218
zusammengestellt von Abt em. Dr. Emmeram Kränkl OSB,
Benediktinerabtei Schäftlarn,
für die Katholische SonntagsZeitung


heiligenlexikon.de/BiographienK/Konrad_von_Parzham.html
Joannes Baptista
Ich las einmal, dass sein Zeigefinger, über den regelmäßig die Rosenkranzperlen glitten, unverwest sei.
Elista
GEBET in Not und Bedrängnis
Heiliger Bruder Konrad, du Liebhaber der Armen und Bedrängten, sei in Demut und Liebe von mir armen Erdenpilger gegrüßt! Ich fasse großes Vertrauen zu dir, weil du ja in deinen Erdentagen schon Tag für Tag armen und bedrängten Herzen Helfer und Tröster warst. Diese deine Liebe zu den Armen ist aber heute, wo du im Himmel bist, noch viel gößer geworden, so daß ich …More
GEBET in Not und Bedrängnis
Heiliger Bruder Konrad, du Liebhaber der Armen und Bedrängten, sei in Demut und Liebe von mir armen Erdenpilger gegrüßt! Ich fasse großes Vertrauen zu dir, weil du ja in deinen Erdentagen schon Tag für Tag armen und bedrängten Herzen Helfer und Tröster warst. Diese deine Liebe zu den Armen ist aber heute, wo du im Himmel bist, noch viel gößer geworden, so daß ich fürwar voll Zuversicht mich dir nahen kann. So stehe ich denn vor dir und klage dir mein Elend und meine Not. Ich weiß zwar, daß ich armer Mensch nicht würdig deiner Liebe bin, aber schaue nicht auf meine Armseligkeit, sondern auf deine große Güte und erhöre mich! Amen.