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Warum Abraham das Opfer Isaaks gar nicht darbringen musste

Warum Abraham das Opfer Isaaks gar nicht darbringen musste

Der Allmächtige Gott ist Herr über Leben und Tod.
Gott selbst hat Abraham angewiesen, seinen Sohn
Isaak zu opfern, allerdings nicht, um seine Tötung
auszuführen, denn das geschah ja nicht. Der Herr hat
ihn bis an die Grenze geprüft, soll heißen, wenn Gott
etwas fordert, egal was, soll es getan werden, ob genehm
oder ungenehm. Das kann dann nie Sünde sein, sondern
immer nur Gehorsam.

Sicher gäbe es bei uns viele Schlaumeier und Glaubens-
schwache, die die Anweisung Gottes missachtet hätten,
wie sie es immer tun, wenn sie Offenbarungen als unnötig
abtun. Nicht so der Patriarch Abraham, der innerlich davon
überzeugt war, dass Gott zu ihm sprach.

Warum hat Gott das überhaupt von Abraham gefordert ?

Eines kann man sicher sagen: Hinsichtlich des Heilsereignis-
ses, das Gott der ganzen Menschheit zur Fülle der Zeit zuteil werden lassen wollte, nämlich die Sendung seines Sohnes, den
Er geplant hat hinzugeben und aufzuopfern zur Rettung aus
allen Sünden und Sündenstrafen.

Was Abraham im Namen des ganzen Volkes aufgetragen
wurde, müsste eigentlich jeder Mensch selbst tun, und Gott
hat es auch Abraham letztlich nicht ausführen lassen, denn
die Hinopferung im Tod wollte Gott selbst in seinem Sohn
für uns erledigen. Die Gerechtigkeit verlangt das Opfer von Abraham, doch die Barmherzigkeit wollte es später selber
ausführen: Jesus Christus, der Sohn Gottes, das vollkommene,
makellose gottmenschliche Brandopfer, in dem alle Opfer
eingeschlossen sind.

Warum müsste eigentlich der Mensch das Opfer des Sohnes darbringen ?

Weil der erste Mensch die Erbsünde begang und damit
seine Seele dem Tod übergab. Der Mensch ist aber Eigentum Gottes. Wie soll also der Mensch das wiedergutmachen?
Indem er Gott die Seele wieder zurückgibt. Das kann er aber
nicht im Urzustand, wenn doch die Seele in den Ungnaden-
stand fiel. Also müsste der erste Mensch einen Sohn haben,
dessen Seele er Gott als Ersatz für seine eigene Seele geben
könnte. Dann wäre exakte Genugtuung erbracht.

Eigentlich. Es geht noch weiter. Da der Sohn abgefallener
Menschen aber genausowenig rein sein würde, könnte auch
dieses Opfer wieder nicht Wiedergutmachung leisten. Und es
geht es noch weiter: Die Beleidigung der unendlichen Majestät Gottes könnte ein Mensch auch nie erbringen. Das kann nur
der Sohn Gottes leisten. Nur Er konnte alle Bedingungen
der Gerechtigkeit Gottes erfüllen.

Darum wurde also von Abraham das Opfer Isaaks zunächst
gefordert, um es dann aber gar nicht zu verlangen. Der gute
Wille im Glauben konnte Abraham als Gerechtigkeit angerech-
net werden, im Namen und für das ganze Volk Gottes, und
die Ausführung selbst hat Jesus Christus freiwillig für uns alle
geleistet: Er hat sich freiwillig für uns hingegeben in unsag-
barer Liebe und unvorstellbaren Leiden bis zum Tod, weil Er
das einzige Opfer ist, das uns vor der Hölle retten kann.
Er hat die Höllenqualen auf sich genommen. Somit kann Er
uns auch davor retten. Wer Ihn jetzt nicht annimmt, ist
verloren, für ewig in der Hölle.

Jeder kann frei entscheiden, wo er/sie hinwill:
In den Himmel oder in die Hölle.

Entscheide dich für Christus, der dich retten will !
Es heißt nicht umsonst "Rettung", "Erlösung" oder "Heil"

Bild: Ein Engel des Herrn hält Abraham zurück. Abraham wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.

"Wer Ihn jetzt nicht annimmt, ist

verloren, für ewig in der Hölle."

Sehr guter Beitrag!

Möge er viel Segen bringen und viele Seelen der Hölle entreißen!

Ein ewiges Vergelt's Gott!
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ew-g
Es ist müßig zu spekulieren, warum, aus welchem Grunde der Absolute etwas macht, da Er der Urgrund allen Seins ist, also die Begründung in Ihm liegt - unergründlich, solange nicht geoffenbart. Wir haben zu versuchen, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, um Seinen Willen zu erkennen - in der Offenbarung. Mehr ist uns nicht gegeben, und auch die Theologie hat ihre Grenzen zu erkennen.
@ew-g Da haben Sie Recht, denn das gebietet die Demut, nicht mehr wissen zu wollen als man kann. Doch es ist so: Dass in der Geschichte, wenn man sie in der Bibel durchliest, klare Anspielungen an die Passion Christi sind, also dass Isaak ein Typus Christi sein muss. Es heißt ja auch "Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs", wiederum eine Anspielung an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. …More
@ew-g Da haben Sie Recht, denn das gebietet die Demut, nicht mehr wissen zu wollen als man kann. Doch es ist so: Dass in der Geschichte, wenn man sie in der Bibel durchliest, klare Anspielungen an die Passion Christi sind, also dass Isaak ein Typus Christi sein muss. Es heißt ja auch "Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs", wiederum eine Anspielung an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Vielleicht geht Ihnen das zu weit, aber wenn man alle Punkte gesammelt hat, dann drängt es sich geradezu auf, dass es so sein muss, wie ich geschrieben hab. Leider konnte ich nur das Allermindeste schreiben, weil ich heute nur wenig Zeit hatte. Ich könnte das noch einmal in der Langversion mit Bibelzitaten einstellen. Ich würde immer nur schreiben, worin ich mir sicher bin. Diese Bibelstelle ist ganz zentral im AT, weswegen man hier schon einiges mit guter Sicherheit aussagen kann.
ew-g
@Heilwasser
Sehr wohl stimme ich mit Ihnen überein, die Schriften auf Christus zu beziehen; das hat Er selbst offenbart. Ob nun alles eine göttliche Wahrheitsoffenbarung darstellt, mag zweifelhaft sein, ändert aber nichts an der Bedeutung auch des Alten Testamentes.
Allerdings kann ich @Salzburger mit seinem widersprüchlichen Gott (s.a. "Gott im Wandel") keinesfalls zustimmen, da nur anthropoz…More
@Heilwasser
Sehr wohl stimme ich mit Ihnen überein, die Schriften auf Christus zu beziehen; das hat Er selbst offenbart. Ob nun alles eine göttliche Wahrheitsoffenbarung darstellt, mag zweifelhaft sein, ändert aber nichts an der Bedeutung auch des Alten Testamentes.
Allerdings kann ich @Salzburger mit seinem widersprüchlichen Gott (s.a. "Gott im Wandel") keinesfalls zustimmen, da nur anthropozentrisch gedacht.

In dem genannten Ereignis sehe ich
1. Versuchung durch Gott (vgl Vaterunser)
2. Gewissheit, Gott zu hören (und nicht Satan: vgl Kindesmissbrauch der Satanisten)
3. Vertrauen in die Göttliche Vorsehung

Eine Parallele Isaac-Christus kann ich noch nicht sehen, weil Isaac nur willenloses, allerdings vertrauensvolles Objekt ist und nicht - wie Christus - handelndes Subjekt. Die Frage bei jeder Hypothese stellt sich nach der Fruchtbarkeit: Was bringt sie, welche Erkenntnis? Bringt sie uns der Wahrheit näher, der Kirche näher, Gott näher?

Wie ich schon sagte, tue ich mich sehr schwer, Gottes Handeln zu begründen zu suchen (bemüht sich nicht auch Paulus sichtlich verzweifelt darum?): "Gott musste so handeln, weil...".
Nein: Er hat so gehandelt, weil Er, der Souverän, der Absolute es für richtig hielt! Punktum - aber das ist meine ganz subjektive Meinung, bezweifele ich doch, dass unsere Logik stets die göttliche sei.
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Wichtig ist auch zu beachten, was ER Ihm vorher für diesen Seinen Sohn ISAAK zugesichert hatte und dass ABRAHAM Sich trotz dem in SEINEN Willen ergab: Zunächst müssen wir GOTT zubilligen, sich widersprechen zu können, ehe wir IHN als Logos erkennen dürfen.

Laut alter jüdischer Tradition soll der Fels Moriah, wo das FastOpfer geschah, der heutige TempelBerg sein (und - wer weiss? - vielleicht …More
Wichtig ist auch zu beachten, was ER Ihm vorher für diesen Seinen Sohn ISAAK zugesichert hatte und dass ABRAHAM Sich trotz dem in SEINEN Willen ergab: Zunächst müssen wir GOTT zubilligen, sich widersprechen zu können, ehe wir IHN als Logos erkennen dürfen.

Laut alter jüdischer Tradition soll der Fels Moriah, wo das FastOpfer geschah, der heutige TempelBerg sein (und - wer weiss? - vielleicht sogar der Hügel Golgotha?)
Moderne TheoLogen behaupten allerdings - leider vielleicht nicht zu UnRecht -, dass derlei Orte bei den beduinischen Juden oft gewandert seien.
Es gibt tatsächlich so etwas wie die "Gegensätzlichkeit Gottes", z.B. das "Weiche" und das "Komme". Was die Orte angeht, da gibt es sicher ganz erstaunliche Dinge, die noch zu entdecken wären. Am Ölberg soll die Stelle sein, wo Adam und Eva gesündigt hatten, und unter Golgotha soll das Grab Adams sein, wenn ich mich recht entsinne. Das Blut Jesu soll genau hinunter geflossen sein durch den …More
Es gibt tatsächlich so etwas wie die "Gegensätzlichkeit Gottes", z.B. das "Weiche" und das "Komme". Was die Orte angeht, da gibt es sicher ganz erstaunliche Dinge, die noch zu entdecken wären. Am Ölberg soll die Stelle sein, wo Adam und Eva gesündigt hatten, und unter Golgotha soll das Grab Adams sein, wenn ich mich recht entsinne. Das Blut Jesu soll genau hinunter geflossen sein durch den Felsen. Da gibt es auch ein ganz interessantes Video hier, das ich noch verlinke.
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Salzburger likes this.
@Heilwasser Danke!
Leider kann ich das Video hier nicht abspielen, ist es auf YouTube/... einsehbar? Unter welchem Titel?
Ja, bei allen Tüchern und eucharistischen Wundern, welche untersucht warden, war die BlutGruppe AB.
Das mit dem ÖlBerg wusste ich noch nicht - danke auch dafür! Nun sollten wir schwer gläubig sein und nicht leichtgläubig, aber der unwahrscheinlichste Ort für den ersten Affen …More
@Heilwasser Danke!
Leider kann ich das Video hier nicht abspielen, ist es auf YouTube/... einsehbar? Unter welchem Titel?
Ja, bei allen Tüchern und eucharistischen Wundern, welche untersucht warden, war die BlutGruppe AB.
Das mit dem ÖlBerg wusste ich noch nicht - danke auch dafür! Nun sollten wir schwer gläubig sein und nicht leichtgläubig, aber der unwahrscheinlichste Ort für den ersten Affen mit SelbstBeWusstSein ist das Hl.Land als DrehScheibe von Afrika-Asien-Europa ja tatsächlich nicht (z.B. wurden NeanderThaler in Jericho gefunden).
p.scr.: Das mit Adam unter Golgotha haben Sie korrekt in ErInnerung. Beweisbar, weil gut sichtbar, ist der Sprung durch den Felsen, durch den das Blut der ErLösung geflossen sein mag.
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Eine andere Version, aber der Archäologe erzählt hier das Wesentliche über das Blut, das er im Labor von Israelis untersuchen lassen hat, das durch den gespaltenen Felsen unter Golgotha hinuntergeflossen ist auf den "Gnadenstuhl", der bei Jeremia genannt sein soll. www.youtube.com/watch
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@Heilwasser Ich fürchte, diesen Mann zu kennen als etwas zweifelhaft (Mit-"Entdecker" von Garten Eden, Arche Noah, Paulus-Schiff, HerodesTempel am Ophel usw.). Auch hat der Vatikan bisher m.W. erfolgreich verhindert, dass SEIN Genom untersucht wird, um voreilige SensationsHascherei ("Jesus war schwul", "Jesus hatte eine schwache Blase" usw.) zu verhindern.
Sollte es wirklich stimmen, so wäre es …More
@Heilwasser Ich fürchte, diesen Mann zu kennen als etwas zweifelhaft (Mit-"Entdecker" von Garten Eden, Arche Noah, Paulus-Schiff, HerodesTempel am Ophel usw.). Auch hat der Vatikan bisher m.W. erfolgreich verhindert, dass SEIN Genom untersucht wird, um voreilige SensationsHascherei ("Jesus war schwul", "Jesus hatte eine schwache Blase" usw.) zu verhindern.
Sollte es wirklich stimmen, so wäre es freilich sehr bewegend - jedenFalls danke!