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Viele haben aus Angst vor Repressalien nicht unterschrieben

Es gibt „viele, viele Leute“, die mit der „kindlichen Zurechtweisung“ übereinstimmen, aber aus Angst nicht unterschrieben haben. Das sagte Professor Claudio Pierantoni, einer der Unterzeichner, vor lifesitenews.com. Er hörte von mehreren Leuten in katholischen Einrichtungen, die direkt damit bedroht wurden, ihren Beruf zu verlieren, wenn sie unterschreiben.

Pierantoni schickte den Text an zehn Leute: „Sieben von zehn sagten mir, dass sie aus Angst vor Repressalien nicht unterschreiben wollen.“ Einige waren nicht bereit, eine direkte Korrektur von Franziskus zu unterstützen, obwohl sie inhaltlich übereinstimmen.

Bild: Claudio Pierantoni, Universidad de los Andes, #newsSydfkkeixy
Rudolph-Michael Dacoromanotóthmagyar-Tatzgern
@Theotokion: »Wann hat es jemals eine Zurechtweisung eines wahren Papstes gegeben?
Wann?

Ein wahrer Papst kann nicht zurechtgewiesen werden. Ein Nichtpapst muss VERURTEILT werden!«


Dazu empfehle ich Ihnen aus historischer Sicht das umfangreiche Werk Gottes erste Diener von Peter de Rosa (in dem jedoch aus theologischer Sicht ausdrücklich Häresien vertreten werden - historisch ist es …More
@Theotokion: »Wann hat es jemals eine Zurechtweisung eines wahren Papstes gegeben?
Wann?

Ein wahrer Papst kann nicht zurechtgewiesen werden. Ein Nichtpapst muss VERURTEILT werden!«


Dazu empfehle ich Ihnen aus historischer Sicht das umfangreiche Werk Gottes erste Diener von Peter de Rosa (in dem jedoch aus theologischer Sicht ausdrücklich Häresien vertreten werden - historisch ist es jedoch sehr zu empfehlen).

Bereits Johannes XXII. (Pontificat: 1316 - 1334) vertrat eine schwerwiegende Häresie über die beseligende Gottesschau: Er war überzeugt, dass die Seligen Gott nicht bereits nach ihrem Tod und nach dem persönlichen Gericht, in der Daseinsform ihrer Seelen, schauten, sondern erst nach der allgemeinen leiblichen Auferstehung und nach dem Allgemeinen Gericht. Bis zum Tage des Allgemeinen Gerichtes würden sich ihre Seelen also nicht im Himmel bei Gott, sondern "unter dem Altar Gottes" ("sub altare Dei") befinden. Zahlreiche Theologen wiesen Johannes XXII. auf diesen schwerwiegenden Fehler hin. Er weigerte sich jedoch, zu widerrufen. Einige behaupten, Johannes XXII. habe seinen Irrtum zumindest an seinem Sterbebett eingesehen, vielleicht ist dieser "Widerruf am Sterbebett" aber auch nur eine Mär.

Allerdings ist zum Fall Johannes' XXII. anzumerken, dass die von ihm bestrittene Lehre damals noch nicht dogmatisch festgelegt war.

Ein weiterer Fall eines Papstes, der sogar posthum durch ein Concil als Irrlehrer verurteilt wurde, ist Honorius I. (Pontificat: 625 - 638).
Honorius I. äußerte sich in einem Briefwechsel im "Ein-oder-Zwei-Willen-Disput" zur Frage, ob Christus nur einen oder zwei Willen (den menschlichen und den göttlichen) besäße, die jedoch damals auch noch nicht dogmatisiert war, und äußerte Sympathie für die Irrlehre des Monotheletismus', die besagt, Christus besäße nur einen Willen.
Die Synoden von 649 und von Konstantinopel 680 - 681 verdammten den Monotheletismus. Die Synode von Konstantinopel verdammte sogar ausdrücklich die Stellungnahme Honorius' I. und verbrannte öffentlich dessen Schreiben.
Spätere Päpste bestätigten die Verurteilung des Papstes Honorius I. Während des I. Vaticanums (1869 - 1870), das die päpstliche Unfehlbarkeit in endgültigen Glaubensfragen verkündete, war die "Honoriusfrage" deshalb im Vorfeld der Dogmenverkündigung ein wichtiges Streitthema, besonders unter den Gegnern der Dogmenverkündigung.

Zu guter Letzt stellt ein Apostolisches Schreiben von Papst Paul IV. ausdrücklich heraus, dass es zwar keinerlei irdische Instanz gäbe, die über dem Papst stünde, dass jedoch der Papst sehr wohl auf Glaubensirrtümer hingewiesen werden darf: "hat der Römische Pontifex, der Gottes und unseres Herrn Jesus Christus Stellvertreter auf Erden ist, über die Völker und Reiche unbeschränkte Vollmacht und entscheidet richterlich über alle, ohne selber in dieser Welt richterlichem Urteil zu unterliegen; jedoch darf ihm widersprochen werden, wenn er als vom Glauben abgewichen erfunden wird" (Papst Paul IV., Apostolisches Schreiben »Cum ex Apostolatus officio«, § 1, publiciert am 15. II. 1559 C. K., citiert nach [www.einsicht-aktuell.de/index.php]).
Rudolph-Michael Dacoromanotóthmagyar-Tatzgern
@CollarUri: "Wäre somit die Beendigung des Grossen Abendländischen Schismas ein häretischer Akt gewesen?"

Genau aus diesem Grund war die Beendigung des Großen Abendländisches Schismas auch so schwierig, da in der Tat der legitime Papst durch keine irdische Instanz - weder durch einen weltlichen Monarchen, noch durch ein Concil - abgesetzt werden kann.

Als das sog. "Concil" von Pisa der Irrleh…More
@CollarUri: "Wäre somit die Beendigung des Grossen Abendländischen Schismas ein häretischer Akt gewesen?"

Genau aus diesem Grund war die Beendigung des Großen Abendländisches Schismas auch so schwierig, da in der Tat der legitime Papst durch keine irdische Instanz - weder durch einen weltlichen Monarchen, noch durch ein Concil - abgesetzt werden kann.

Als das sog. "Concil" von Pisa der Irrlehre des Conciliarismus huldigte (diese besagt, das Concil stünde über dem Papsttum), und deshalb Gregor XII. (der inzwischen als legitimer Papst gezählt wird) und dessen Gegenpapst "Benedict XIII." für abgesetzt erklärte, und sich für befugt hielt, einen Nachfolgerpapst festzulegen ("Alexander V."), war das Ergebnis, dass nun nicht zwei, sondern drei Geistliche das Papsttum für sich beanspruchten.

Das Concil von Konstanz versuchte erneut die Lösung und verfiel in seinem kirchlich - das heißt päpstlich - nicht anerkannten Teil erneut dem Conciliarismus.

Zuerst wurde der inzwischen aufgetretene Gegenpapst "Johannes XXIII." in Konstanz für abgesetzt erklärt, durch Intervention des römischen Königs Sigismund. Diese Erklärung wäre jedoch in der Tat ungültig gewesen, wäre "Johannes XXIII." rechtmäßiger Papst gewesen.

Die Lösung des Großen Abendländischen Schismas erfolgte deshalb schließlich ausschließlich mit dem freiwilligen Rücktritt des Papstes Gregor XII. - der rückblickend auch officiell als legitimer Papst gezählt wird: "Gregor XII., bereits über 80 Jahre alt, lenkte bald ein. Er erkannte das Konzil von Konstanz als legitimes Konzil der Kirche an und ließ durch den Legaten Giovanni Dominici seine Resignation erklären. Damit war sichergestellt, dass seine Obödienz dem in Konstanz zu wählenden Papst folgen würde." (Quelle: [de.wikipedia.org/wiki/Abendländisches_Schisma])

Der nun noch das Papsttum beanspruchende Gegenpapst "Benedict XIII." signalisierte zuerst seine Bereitschaft zum Verzicht auf seinen Anspruch, verweigerte aber schließlich den Verzicht. Der römische König Sigismund konnte jedoch erreichen, dass er isoliert wurde, und dass die spanischen Königreiche dem Gegenpapst die Gefolgschaft entzogen. Schließlich wurde er für abgesetzt erklärt, eine Erklärung, die jedoch erneut - wie schon bei der Causa Gegenpapst "Johannes XXIII." - ungültig gewesen wäre, wäre "Benedict XIII." tatsächlich Papst gewesen.

Nachdem jedoch der wahre, inzwischen officiell als rechtmäßiger Papst anerkannte Gregor XII. freiwillig seinen Rücktritt erklärt hatte, war die Kirche nun imstande, nachdem man die Ansprüche der Gegenpäpste "Johannes XXIII." und "Benedict XIII." durch diplomatisches Geschick gekippt hatte ("Johannes XXIII". durch Absetzung, und darauf durch ihn folgenden factischen Verzicht, nachdem er seine Obödienzen verloren hatte, "Benedict XIII." durch Isolierung, der jedoch weiterhin seinen Anspruch auf das Papsttum aufrecht erhielt, ohne dass ihm jedoch noch Nationen in seiner beanspruchten Obödienz folgten), imstande, in Konstanz durch das Concil einen rechtmäßigen Papst zu wählen, der nun von allen Nationen anerkannt wurde: Martin V., gewählt am 11 XI. 1417, dem Fest des hl. Martin, der sich auch nach diesem Tagesheiligen benannt hatte.
Martin V. wird heute als Nachfolger des freiwillig zurückgetretenen Gregors XII. gezählt, jenes Gregors XII., der durch seinen selbstlosen Verzicht den Weg für einen von allen Nationen anerkannten Nachfolger frei gemacht hatte.
Kirchenkätzchen
@RudyM Wäre somit die Beendigung des Grossen Abendländischen Schismas (Papstschisma 1378-1417) ein häretischer Akt gewesen?
Rudolph-Michael Dacoromanotóthmagyar-Tatzgern
@CollarUri: "Warum sollte einer, der kindlich zurechtgewiesen worden ist, bei Halsstarrigkeit nicht abgesetzt und bestraft werden? Zu gegebener Zeit..."

Das ist leicht zu beantworten: weil es aufgrund göttlichen - nicht rein kirchlichen - Rechtes absolut unmöglich ist. Der Papst kann durch niemanden auf Erden, durch keine irdische Instanz, abgesetzt werden. Das Papsttum wurde nicht aufgrund …More
@CollarUri: "Warum sollte einer, der kindlich zurechtgewiesen worden ist, bei Halsstarrigkeit nicht abgesetzt und bestraft werden? Zu gegebener Zeit..."

Das ist leicht zu beantworten: weil es aufgrund göttlichen - nicht rein kirchlichen - Rechtes absolut unmöglich ist. Der Papst kann durch niemanden auf Erden, durch keine irdische Instanz, abgesetzt werden. Das Papsttum wurde nicht aufgrund kirchlichen Rechtes, sondern durch unseren Herrn Jesus Christus Selbst, durch Gott, direct eingesetzt. Sein jeweiliger Inhaber ist auf Lebenszeit ernannt. Alle irdischen Glieder der Kirche unterstehen dem Papst, und es gibt keine irdische Instanz, die über dem hl. Petrus bzw. dessen Nachfolger steht: "hat der Römische Pontifex, der Gottes und unseres Herrn Jesus Christus Stellvertreter auf Erden ist, über die Völker und Reiche unbeschränkte Vollmacht und entscheidet richterlich über alle, ohne selber in dieser Welt richterlichem Urteil zu unterliegen; jedoch darf ihm widersprochen werden, wenn er als vom Glauben abgewichen erfunden wird" (Papst Paul IV., Apostolisches Schreiben »Cum ex Apostolatus officio«, § 1, publiciert am 15. II. 1559 C. K., citiert nach [www.einsicht-aktuell.de/index.php]).
Die einzige Möglichkeit der Aufgabe des Papstamtes durch den jeweiligen Inhaber liegt deshalb allein beim Inhaber des Papstamtes selbst, indem er aufgrund freien Willens seinen Rücktritt erklärt.
Kirchenkätzchen
@Theotokion Warum sollte einer, der kindlich zurechtgewiesen worden ist, bei Halsstarrigkeit nicht zurückgebunden werden?
Usambara
Ich finde das total dumm, weiß man doch, dass Franziskus nicht der Papst ist und ihm eigentlich gar nichts zusteht - am Allerwenigsten die eigenwilligen Handlungen aus purem Egoismus um nur ja nicht aus seiner Medien-(Verzeihung!)Geilheit herauszufallen. Hat nichts zu melden der Bischof von Rom wie er sich selbst nennt!
Katharina Maria
Es wird die größte Prüfung sein, deren wir uns unterziehen müssen. Ebenso die Priester - sie allen voran. Denn ihnen obliegt die Führung der Herde! Menschlicherseits kann ich ihre Ängste gut verstehen und nachvollziehen. Geistiger Weise aber nicht!
So schwer es auch sei; glauben sie nicht mehr an eine Führung des Herrn? Offensichtlich nicht! Ich kenne Priester, die für den wahren Glauben und der …More
Es wird die größte Prüfung sein, deren wir uns unterziehen müssen. Ebenso die Priester - sie allen voran. Denn ihnen obliegt die Führung der Herde! Menschlicherseits kann ich ihre Ängste gut verstehen und nachvollziehen. Geistiger Weise aber nicht!
So schwer es auch sei; glauben sie nicht mehr an eine Führung des Herrn? Offensichtlich nicht! Ich kenne Priester, die für den wahren Glauben und der wahren Nachfolge alles (weltlicherseits) verloren haben. Man hat sie zum "Gehorsam" genötigt und weil sie treu zum Jesus stehen, hat man sie ohne alles - ohne Bezüge - auf die Straße geworfen. Es war eine harte Zeit und Prüfung - aber mit dem Ende, dass deren Glaube um ein Vielfaches gestärkt wurde und Gott wirklich in ALLEM für sie sorgte und sorgt.
Er wird ihnen ihre Loyaliät zu IHM tausendfach vergelten...
Theotokion
"Es gibt „viele, viele Leute“, die mit der „kindlichen Zurechtweisung“ übereinstimmen..."

Wann hat es jemals eine Zurechtweisung eines wahren Papstes gegeben?
Wann?

Ein wahrer Papst kann nicht zurechtgewiesen werden. Ein Nichtpapst muss VERURTEILT werden!

Tritt ein wahrer Papst in seinem Lehramt als Oberster Hirte auf, gibt er ein Lehrschreiben heraus, ist es vorbei mit der "Zurechtweisun…More
"Es gibt „viele, viele Leute“, die mit der „kindlichen Zurechtweisung“ übereinstimmen..."

Wann hat es jemals eine Zurechtweisung eines wahren Papstes gegeben?
Wann?

Ein wahrer Papst kann nicht zurechtgewiesen werden. Ein Nichtpapst muss VERURTEILT werden!

Tritt ein wahrer Papst in seinem Lehramt als Oberster Hirte auf, gibt er ein Lehrschreiben heraus, ist es vorbei mit der "Zurechtweisung"!
Dann kann es nur noch ein "kindliches" Annehmen, Empfangen und Entgegennehmen geben!

Ein Nichtpapst muss ohne Zögern abgesetzt und über ihn die kirchliche Strafe verhängt werden.
SvataHora
Angst in Zeiten der "Barmherzigkeit": das zeigt wieder einmal wie verlogen dieses Schein-Pontifikat ist!!!