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ZEUGNISSE DER WELTAKTION DER FRAU ALLER VÖLKER

Archiv - Gebetstag in Düsseldorf, 7. Sept. 2013

Oft haben wir es schon erleben dürfen: Maria, „der Stern der Neuevangelisierung“, öffnet die Herzen für den Glauben auf einzigartige Weise durch die Weltaktion. Darüber könnten bestimmt so manche von Euch hier im Saal aus persönlicher Erfahrung erzählen, die Ihr beim Weitergeben des Gebetsbildes gemacht habt. Und in diesem Sinn teilen wir nun einige dieser kleinen „Sternstunden“ mit Euch.

Besonders liebe Grüße haben wir Euch aus Amsterdam, vom Heiligtum der Mutter aller Völker, mitgebracht. Auch wenn die Gnadenkapelle klein und bescheiden ist, kommen doch Menschen aller Kontinente dorthin.

In letzter Zeit war die Kapelle einmal voll mit brasilianischen Pilgern, an anderen Tagen kamen Vietnamesen – wie diese Emigranten hier – und andere asiatische Gruppen aus Indonesien, Korea und den Philippinen.
Sie waren so ganz verschieden von den Italienern hier – oder wieder anderen Gruppen aus Ungarn und Polen.

Schön war auch das Kommen jener 70 Afrikaner, die kürzlich aus Belgien eine Wallfahrt zur Frau aller Völker machten.
Besonders freute uns vor drei Wochen, am Fest Maria Königin, der Besuch von 40 griechisch-katholischen Ärzten, Genetikern, Laboranten aus der Ukraine. Sie waren eigens zur Mutter aller Völker nach Amsterdam gepilgert, denn schon vor 8 Jahren hatten sie in ihrer Heimat an einem Gebetstag das Gnadenbild bekommen.

Jetzt, in Amsterdam, folgten die tiefgläubigen Mitglieder der katholischen Ärztevereinigung aus der Stadt Lemberg interessiert der Einführung in die Botschaften. Und als ich ihnen erklärte, dass die Seherin, Mutter Ida schaute, wie die Frau aller Völker beschirmend ihre Hände über der Ukraine ausgebreitet hatte, wischten sich manche die Tränen ab.

Nachdem viele gebeichtet hatten, feierte der Basilianermönch, P. Viktor für sie im griechisch-katholischen Ritus das hl. Messopfer.

Dann wurden wir regelrecht „ausverkauft“. Neben einer lieben Ärztin, verantwortlich für 1000 Aidskranke und Sterbende, haben auch alle anderen viele Gebetsbilder, Poster und Broschüren mitgenommen.

Für die Frau aller Völker ist auch Martin Plonka, einem Krankenpfleger aus Bayern, nichts zu schwer. Dieses Jahr entschloss er sich erneut, zusammen mit seiner Frau Edeltraud und seinen fünf Kindern, einen Pilgerbus zum Gebetstag zu organisieren.

Martin Plonka: Schon längere Zeit hatte ich den Wunsch, die Aktion der „Frau aller Völker“ in unserer Marianischen Männerkongregation in Cham vorzustellen. Bei einem Gespräch mit P. Liebl, dem zuständigen Priester, zeigte dieser große Aufgeschlossenheit und er machte den Vorschlag, dass ich beim jährlichen Einkehrtag der Obmänner kurz über die „Mutter aller Völker“ sprechen soll.
Die etwa 100 Obmänner, das sind Leiter der jeweiligen Pfarrgruppen, durften dann je nach Bedarf Gebetsbildchen mitnehmen, um sie an die Mitglieder in ihren Pfarrgruppen weiterzugeben. So wurden an diesem Tag 5400 Gebetsbilder im wahrsten Sinne des Wortes ‚an den Mann gebracht.’ Kein einziges Bildchen blieb übrig!
Eine Woche später rief einer der Obmänner bei uns an und sagte: ‚Da diese Aktion so wichtig ist, möchte ich auch für den katholischen Frauenbund in meinem Ort noch 300 Stück bestellen.’

Am 1. Mai durften wir beim Wallfahrtsort in „Maria Rosenöd“ bereits zum zweiten Mal mit einem Aktionstisch helfen, die Botschaften der „Mutter aller Völker“ zu verbreiten.

P. Liebl sprach während des Wallfahrtsgottesdienstes kurz über die „Mutter aller Völker“ und wies auf unseren Informationstisch hin, der dann auch gut besucht war.
Mit viel Eifer verteilten besonders unsere Kinder etwa 1000 Gebetsbilder, die sehr gerne angenommen wurden. An diesem Tag bekam unser kleiner Leopold eine „Frau aller Völker“-Kerze. Sie sehen ihn hier.

Als ich vor kurzem mit dem Zug von Wien nach Innsbruck gefahren bin, stiegen in Salzburg viele Jugendliche ein; unter ihnen war auch ein Mädchen, das mir gleich auffiel, weil es ganz alleine im Gang auf ihrem Koffer saß. Ich winkte und sagte ihr, dass bei mir noch ein Platz frei wäre. Als sie sich neben mich setzte, sah ich an ihren beiden Unterarmen tief eingeritzte Wunden. So gut es ging, versuchte ich meinen Schreck zu verbergen und mein einziger Gedanke war: „Zu diesem Mädchen muss ich jetzt besonders lieb sein.“
Jedes Mal, wenn sich unsere Blicke trafen, lächelte ich sie an und sie mir auch zurück. Schon ziemlich bald begann Vanessa – so ihr Name – zu reden, und sie vertraute mir manches aus ihrem dramatischen Leben an: Vanessa, die ich auf 17 Jahre geschätzt hatte, ist erst 13 Jahre alt. Seit ihrem sechsten Lebensjahr lebt sie weit weg von ihrer Mutter, weil diese sie schon als Sechzehnjährige bekommen und nie angenommen hatte. Obwohl Vanessa nun zwei Mal im Monat am Wochenende zu ihrer Mutter fährt – sie war gerade wieder auf dem Weg zu ihr – hat die Mutter ausgerechnet an diesen Tagen meist keine Zeit für ihre Tochter. Während sie das erzählte, sah man Vanessa an, wie der Gedanke, von der eigenen Mutter nicht geliebt und abgelehnt zu sein, sie tief verletzte.
Während ich in ihre leidenden, aber schönen tiefen Augen schaute, kam mir in den Sinn: „Das Gebetesbild! Das ist jetzt gerade das Richtige!“ Schnell holte ich es heraus, zeigte es Vanessa und fragte sie: „Weißt du, wer das ist?“ – „Nein“, erwiderte sie. Es stellte sich heraus, dass sie nicht getauft ist und noch nie etwas von Jesus gehört hat. Das wurde mir klar, als ich ihr von Jesus zu sprechen begann, und sie mich fragte: „Lebt der noch?“
So versuchte ich ihr mit dem Bild in der Hand zu erklären: „Das ist Maria, die Muttergottes. Sie ist auch deine Mama. Und sie liebt dich so fest, dass sie immer, ununterbrochen voll Liebe auf dich schaut. Sie kann gar nicht anders. Sie liebt dich so wie du bist und schaut immer auf dich, so als ob es nur dich auf der Welt gäbe.“
Für einige Sekunden war sie wie versteinert, sodass ich zuerst nicht wusste, ob sie das alles jetzt gut angenommen hat. Leise fragt sie dann: „Echt?“ – „Ja, ganz echt!“, antwortete ich ihr. Da schaute Vanessa das Gnadenbild lange an, und mit Tränen in den Augen sagte sie leise: „Das hat mir noch nie jemand gesagt!“ Dieser Moment war so besonders, dass man die Gnade förmlich spüren konnte. Auch ich musste die Tränen zurückhalten, denn hier hatte soeben jemand Maria als persönliche Mutter entdeckt. Vanessa nahm das Gebetsbild zu sich, ja, sie nahm tatsächlich ihre Mutter zu sich, der sie an dem Tag zum ersten Mal begegnet ist. Und ich bin mir sicher, dass die Gottesmutter ihrem verwundeten Kind diese Mutterliebe schenken wird, nach der Vanessa schon so lange dürstete, die sie aber nie bekommen hat!


Wirklich beispielhaft und nachahmenswert ist auch das, was die Gebetsgruppe Maria Mutter und Königin in der norditalienischen Hafenstadt Triest bescheiden aber ganz zielstrebig für die Mutter aller Völker tut! Triest liegt direkt an der Grenze zu Slowenien und vereint aufgrund der geografischen Lage schon seit Jahrhunderten verschiedene Völker und Sprachen.

Als die Gebetsgruppe – wir sehen hier einige Mitglieder – letztes Jahr die Botschaften und das Gebet der Frau aller Völker kennenlernte, war sie davon gleich begeistert. Sie besuchten zahlreiche Pfarreien in Triest und Umgebung mit der Bitte, das Gebet der Frau aller Völker zu verbreiten.

Erstaunlicher Weise fanden sie überall offene Türen und sofortige Aufnahme. So wurde für die verschiedenen, auch zweisprachigen Pfarreien der Stadt und der umliegenden Gebiete eine beträchtliche Anzahl Gebetsbilder bestellt, die jetzt schon auf einige zehntausend gestiegen ist: vor allem auf Italienisch, Slowenisch und Kroatisch, aber auch in 10 anderen Sprachen, um sie von diesem Knotenpunkt verschiedenster Sprachen und Kulturen aus zu verbreiten.

Ein besonderes Zuhause hat die Frau aller Völker seit diesem Frühling im nationalen Marienheiligtum Monte Grisa, nahe der Stadt, gefunden – man sieht hier die Spitze davon über den grünen Hügeln.

Mit Erlaubnis des Rektors vom Heiligtum hat die Gebetsgruppe diese Gebetsnische zu Ehren der Frau aller Völker geschmackvoll gestaltet. Jeder darf sich Gebetsbilder und Informationsmaterial in verschiedenen Sprachen mitnehmen, und die Pilger machen gerne davon Gebrauch, die zahlreich auch aus dem Ausland zur Gottesmutter wallfahren und gleichzeitig den herrlichen Ausblick von hier oben genießen.

Georg Hunstig ist Latein- und Religionslehrer an einem katholischen Mädchengymnasium in Neuss, der Nachbarstadt von Düsseldorf auf der anderen Rheinseite, und kennt die Mutter aller Völker seit dem 1. Internationalen Gebetstag 1997 in Amsterdam.
Mitte Juni 2013 machte ich mit der englischsprachigen Pfarrei von Köln und Düsseldorf eine Wallfahrt nach Amsterdam und deckte mich mit Gebetsbildern in allen möglichen Sprachen ein. Ich habe sie nämlich immer in mindestens 10 Sprachen bei mir.

Dann, in den folgenden Tagen im Unterricht, war es lediglich meine Absicht zwei kroatischen Mädchen das Gebetsbild der Mutter aller Völker für ihre Familien auf Kroatisch mitzugeben. Das bekamen die anderen Schülerinnen mit, denn ich hatte das Gebet mit diesen Elf, Zwölf-Jährigen schon öfters als offizielles Morgengebetet auf Deutsch zu Unterrichtsbeginn gebetet. Gleich meldeten sich einige: ‚Meine Oma aus Polen ist gerade auf Besuch!’ – ’Und meine Mutter ist auch aus Polen!’ Von einer anderen war die Oma aus Spanien. Ein Finger nach dem andern ging hoch und nach ca. 25 Minuten waren in acht Sprachen 75 Bilder verteilt.

Schließlich beteten wir das Gebet gemeinsam als Morgengebet, aber jede in ihrer Muttersprache. Ich staunte nicht schlecht, wie die Gottesmutter in so kurzer Zeit so viele Nationen erreichen konnte! Schön ist auch, dass die Schülerinnen es selbst weitergeben und es daheim mit ihren Familien beten.

Auch anderen Schülerinnen – aus neun verschiedenen Klassen, bis hinauf zur Abiturklasse – schenkte ich das Gebetsbild, so dass wir es morgens beten konnten. Viele klebten es sich sorgfältig in ihre Ordner, und ein Mädchen sagte: ‚Schauen Sie, ich habe hier eines mit dem Bild und daneben eines mit dem Text, so dass ich gleichzeitig beides sehen kann.’
In diesem gerade begonnenen Schuljahr habe ich wieder neue Klassen, denen ich die Mutter aller Völker hoffentlich nahe bringen kann. Das Tolle bei diesem Gebet ist ja, dass es selbst für jene ‚ertragbar’ und ‚betbar’ ist, die etwas kirchenkritisch sind oder Maria distanziert gegenüber stehen. Wir beten ja um den Frieden, den jeder wünscht. Und deshalb – so bin ich überzeugt – kann dieses Bild und Gebet total die Herzen öffnen.
Abschließend liegt mir eines noch besonders am Herzen: dass wir die Mutter aller Völker gemeinsam anflehen, uns gute Religionslehrer zu schenken.

Viel Zeit und Energie setzt auch die 29-jährige Zahnärztin Paola Melo in Peru – hier links im Bild – für die Weltaktion ein.

Sie bringt das Gnadenbild gemeinsam mit Seelsorgern in Gefängnisse, Krankenhäuser und Kapellen. Auch zu Gebetstreffen und in Schulen, sogar nach Brasilien.
Alles in allem hat Paola inzwischen tausende Gebetsbilder verteilt.

Sie schrieb uns: „Beim letzten Gefängnisbesuch kamen von 400 Häftlingen 100 zur Hl. Messe. Bei vielen konnte man die Sehnsucht nach einem Neuanfang sehen. Als wir die Gebetsbildchen verteilten, wollten alle eines, auch die Ungläubigen. Einer sagte: ‚Ich bin nicht gläubig, aber ich will auch eines, weil ich sie in meinem Leben brauche.’
Zum Schluss beteten alle das Gebet der Frau aller Völker und der Priester sagte zu den Häftlingen: ‚Die Frau aller Völker ist eure Mutter, so wie sie es für ihren Sohn war.’
Vor dem Schlusssegen stellten sich alle in einer Reihe auf und kamen vor zum großen Gnadenbild. Viele küssten es und weinten dabei.“

Das nächste Beispiel führt uns nach Portugal zu P. Vitor Espadilha, der die Frau aller Völker bereits seit vielen Jahren kennt.

Seit gut einem Jahr lässt er in Aveiro, einer malerischen Stadt zwischen Coimbra und Porto, zwei große Bilder zu den Familien seiner Pfarrgemeinde pilgern. So besuchte die Mutter aller Völker vergangenes Jahr bereits 52 Familien und für dieses Jahr haben sich bereits im Januar ! 104 ! Familien angemeldet.

Das Pilgerbild bleibt bei jeder Familie immer eine Woche. Dann wird es zur Sonntagsmesse mitgebracht und einer Familie übergeben, die es noch nie hatte. Diese Familie erhält jeweils von P. Vitor einen besonderen Segen, und anschließend betet die ganze Pfarrgemeinde in der Kirche das Amsterdamer Gebet.
Könnte das nicht auch der ein oder andre von uns daheim in der Pfarrei vorschlagen?


Unbedingt wollen wir Euch noch als krönenden Abschluss vom niederländischen Monfortaner-Missionar P. de Waard erzählen, der schon 45 Jahre in Brasilien wirkt und hier gerade das Gnadenbild krönt.

Als großer Verehrer der ‚Vrouwe van alle Volkeren’ hat er in den letzten neun Jahren ihr zu Ehren in Atibaia diese Kirche erbaut, die jetzt am 22. September vom Ortsbischof eingeweiht wird.
Wir danken Ihnen, P. de Waard für Ihr Beispiel!

Eigentlich muss sich jeder täglich den konkreten Vorsatz fassen: „Heute nehme ich die Gebetsbilder mit und will versuchen einige weiterzuschenken.“
So schauen wir uns jetzt zum Abschluss noch über die Mittelmeerinsel Malta einen kurzen Videoclip an, der uns zeigt, wie man sogar einen Urlaub bewusst dazu nutzen kann, Einheimische und Touristen mit der Mutter aller Völker an Ferienorten bekannt zu machen.
Rita 3
Wunderbar, vielen Dank. Es gibt doch noch Wunder in dieser Welt. Danke für den langen, tollen Bericht. Die Muttergottes hat Wege, um ihre Kinder heimzuholen. 👏
Tina 13
"Schließlich beteten wir das Gebet gemeinsam als Morgengebet, aber jede in ihrer Muttersprache. Ich staunte nicht schlecht, wie die Gottesmutter in so kurzer Zeit so viele Nationen erreichen konnte! Schön ist auch, dass die Schülerinnen es selbst weitergeben und es daheim mit ihren Familien beten."

🙏 🙏
Tina 13
"Eigentlich muss sich jeder täglich den konkreten Vorsatz fassen: „Heute nehme ich die Gebetsbilder mit und will versuchen einige weiterzuschenken.“