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Chile: Fernando Karadima, laisierter Priester, des Homosex-Mißbrauchs angeklagt, verstorben

Fernando Karadima, 90, ein laisierter charismatischer chilenischer Priester starb am Sonntag an Bronchopneumonie und Nierenversagen in einem Pflegeheim. Er konnte wegen eines "Bettenmangels infolge der COVID-19-Fälle" nicht in die katholische Universitätsklinik aufgenommen werden.

Karadima wurde berühmt als Pfarrer der großbürgerlichen Herz-Jesu-Pfarrei El Bosque in Santiago de Chile (1985-2006), wo er über ein umfangreiches Netzwerk von Einflüssen und politischen sowie ökonomischen Kontakten verfügte. Darunter war ein Netzwerk von jungen Leuten, mit denen er sich ständig umgeben hatte. Mindestens fünf Mitglieder dieser Gruppe wurden später Bischöfe. Karadima ist der Gründer der Unión Sacerdotal del Sagrado Corazón de Jesús.

Im Jahr 2010 wurde Karadima beschuldigt, in den 1980er und 1990er Jahren "kleine Jungen" belästigt zu haben. Er leugnete stets jegliches Fehlverhalten, aber der Heilige Stuhl befand ihn im Januar 2011 für schuldig und verurteilte ihn zu einem zurückgezogenen Leben in Gebet und Buße, zusätzlich zu einem permanenten Verbot der öffentlichen Ausübung des Priesteramtes.

Im Juni 2011 zog der Vatikan die Anklage der Pädophilie zurück, so dass die der Ephebophilie übrig blieb. 2018 wurde Karadima laisiert, womit sein "Leben der Buße und des Gebets" beendet war.

Karadimas Anwalt betonte, dass die homosexuellen Übergriffe nicht stattgefunden haben können, als die Beschwerdeführer minderjährig waren, da sie erst in Karadimas Kreis eintraten als sie älter als 18 Jahre alt waren. Dieser Widerspruch würde ihre Zeugenaussagen diskreditieren. Wegen der Verjährung wurde Karadima nie vom Staat belangt.

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Carlus
R.I.P.