M.RAPHAEL
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Kleider machen noch keine Kirche

Überall identifizieren sich die modernen Menschen mittels ihrer Kleidung/ihren Uniformen und ihrer Lebenskultur. Inhalte zählen nicht mehr, nur noch die sichtbare äußere Schale „macht“ den Menschen. Der gesamte Genderismus verdeutlicht diese „Selbstverständlichkeit“ sehr schön. Ein Mann kann eine Frau sein und er besteht darauf, nur weil er Frauenkleider trägt und sich als Frau identifiziert, und umgekehrt. Damit ist der Mensch quasi ein Gott jenseits der Schöpfung, der je nach Lust und Laune genauso festlegt, wie er sein Leben gestalten will. Die natürliche Schöpfungsordnung und damit der Wille Gottes gelten nichts mehr. Nur noch der Wille des Menschen zählt. Damit ist die säkulare Moderne endgültig und hoffnungslos satanisch geworden. Die weltweite Feier der sechsfarbigen Unzucht spricht Bände. Die Welt gehört dem Teufel.

Die Konzilskirche hat mit dem Vat.2 Konzil dieser Entwicklung Rechnung getragen. Gott wurde mit der Abschaffung des Hochaltars und der Mundkommunion entmachtet. Die Konzilsbuchhalter (Das Konzil der Buchhalter, Alfred Lorenzer) wollten ihre Macht verteidigen. Der katholischen Jungschar, den lieben Hippies um das Lagerfeuer des „sie tanzten nur einen Sommer“, wollten sie mit der Einführung des Händchenhaltens um den Campingtisch im NOM gefallen. Joseph Campbell, der Berater von George Lukas für die Krieg der Sterne Trilogie, verglich den NOM deshalb zu Recht mit einer Fernsehkochsendung.

Die Konzilskleriker glaubten wohl auch schon immer, dass ihre Kleider und ihre äußerliche Lebenskultur sie ausreichend katholisch machen würden. Damit war die Konzilskirche zu einem kirchlichen Musikantenstadl reiner Oberflächlichkeit verkommen. Das Innere, das Reich der unsterblichen Seele, wurde seitdem wohl von den meisten Konzilsklerikern für einen Aberglauben gehalten.

BerGOG weiß ganz genau, dass ihn ganz alleine seine weiße Soutane zum Papst macht. Den Heiligen Geist kennt er nicht. Der Geist der Welt, der Herr der Welt, in seiner Seele leitet ihn an, die Welt mit der äußerlichen Maske zu täuschen. Er hört genau auf den Teufel, wie sein gesamter Orden. Und, besonders ekelhaft, die konservativen Konzilsanhänger folgen ihm wie die Trottel, die sie sind, weil sie ebenfalls mit unvorstellbarer Wut die Menschenvergötzungshäresie des NOM verteidigen. Oh, wie sie die Gutmenschen Gemeinschaft um den Spaßtisch retten wollen! Aber der eine Sommer des Tanzens ist schon lange vorbei. Sie sind alle nur noch katholische Maske. Sie sind nichts anderes als alte und peinliche Idioten, die nicht sterben wollen. Wir Frommen müssen nur warten. Die Konzilsinstitutionen werden früher oder später wie ein Lufthauch (Kohelet) vergehen. Hinter diesen ist nichts. Da ist nur Satan.

Brennen tut immer nur das Innere. Deshalb beklagen die Konzilskleriker den Mangel an Engagement. Wie soll es so etwas geben, wenn der Glaube nur noch eine Maske ist, um mittelmäßigen Kleinbürgern zu erlauben, endlich rücksichtslos zu sündigen? Tiefsinnige und sehr intelligente Künstler, die wie Marie-Thérèse Kerschbaumer durchaus weltoffen sind, beklagen die Abschaffung des Latein und der katholischen Tradition. Immer brennt der Mensch von innen. Nur dort im innersten Seelengrund wohnt Gott. Wenn in der inneren unsterblichen Seele des Menschen nur das Weltliche, d.h. der Herr der Welt, wohnt, wird man niemals für den Herrn brennen, ihr dummen Konzilskleriker, ihr dummen. Ihr habt keine Chance. Beendet den NOM, sobald wie möglich. Umso länger ihr eurem menschenvergötzenden NOM Wahnsinn anhängt, umso mehr werdet ihr verlieren. Kein Witz!

Zum Abschluss Trost. Wie schön die Kindschaft Gottes im Geist der Kontemplation ist! Wie wunderschön sind unsere starken und entschiedenen Schwestern! Maria lächelt!!!

Benedictine Nuns Investiture October 17, 2018

Wir Zisterzienser beten das folgende wunderbare Gebet in der dritten Nachtwache am Sonntag:

Canticum: Jes 33, 13-18a

Hört, ihr in der Ferne, was ich getan.* Erkennet meine Kraft, ihr in der Nähe./ Die Sünder erbeben in Sion,* und alle Frevler werden vom Zittern erfasst./ Wer von uns kann weilen bei dem verzehrenden Feuer?* Wer von uns kann weilen bei den ewigen Gluten? Der in Gerechtigkeit wandelt und redet die Wahrheit,* der Gewinn ans Erpressung verwirft, der seiner Hand es wehrt, Bestechung zu nehmen, - der sein Ohr verstopft, um keinen Mordplan zu hören,* der seine Augen verschließt, um nichts Böses zu schauen.
Ein solcher wird wohnen auf Hohen,* Felsenburgen sind seine Zuflucht./ Zuteil wird ihm sein Brot,* niemals wird sein Wasser versiegen./ Den König in seiner Schönheit werden deine Augen sehen, - sie werden schweifen weit übers Land,* und dein Herz wird der Schrecken gedenken./ Ehre sei dem Vater…
Mariawalder Psalter, S. 63.

Noch einmal: Wir Frommen müssen nur warten. Die Konzilsinstitutionen werden früher oder später in Luft aufgehen, sobald das Bürgertum zu sich gefunden hat. Bald werden die wahren Zisterzienser wieder singen. Welches Glück, welche Freude!!!