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Kindliche Zurechtweisung laut Opus Dei “total falsch”

Monsignore Mariano Fazio, der Generalvikar (zweiter Mann) des Opus Dei, nannte die Kindliche Zurechtweisung des Dokuments „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus „total falsch“. Laut infovaticana.com behauptete Fazio sogar, dass die Unterzeichner „für die ganze Kirche ein Ärgernis sind“.

Das Opus Dei Mitglied Ettore Gotti Tedeschi, der frühere Präsident der Vatikanbank, ist unter den Unterzeichnern. Über ihn sagte Fazio: „Ich denke, dass er, wie die anderen Unterzeichner, auch falsch liegt.“

Bild: Mariano Fazio, © Oficina de Información del Opus Dei, CC BY-SA, #newsKjisoxnxbv
Tradition und Kontinuität
@Klaus Elmar Müller
Ja, das Opus Dei ist keine "Gemeinschaft freier Laien", sondern "ein Orden mit Anweisung von oben nach unten". Diese Papst Verherrlichung entgegen allen objektiven Erkenntnissen ist zudem sehr bedenklich und auch gefährlich.
Abramo
Ist es "Liebe und Treue zum Heiligen Vater", wenn man ihn in der Untreue bestärkt?
Rudolph-Michael Dacoromanotóthmagyar-Tatzgern
@Tradition und Glauben: Das Opus Dei hat im Gegenteil "sein Fähnchen" niemals nach dem Wind gerichtet, sondern steht - auch wenn es stärksten Gegenwind gibt - immer treu zu seinen Principien, und Teil dieser für das Opus Dei unter keinen Umständen aufgebbaren Principien ist eben die unerschütterliche Liebe und Treue zur Person des Heiligen Vaters - wer immer es auch sei -, nicht erst seit …More
@Tradition und Glauben: Das Opus Dei hat im Gegenteil "sein Fähnchen" niemals nach dem Wind gerichtet, sondern steht - auch wenn es stärksten Gegenwind gibt - immer treu zu seinen Principien, und Teil dieser für das Opus Dei unter keinen Umständen aufgebbaren Principien ist eben die unerschütterliche Liebe und Treue zur Person des Heiligen Vaters - wer immer es auch sei -, nicht erst seit dem Pontificat des Franciscus, sondern seit dem ersten Moment des Daseins des Opus Dei, bereits mit der Person seines Gründervaters, des hl. Josefmaria, durch welchen Gott der Heilige Geist am 2. X. 1928, unter dem Pontificat Pius' XI., das Opus Dei zum Leben erweckte.

Sie werden keine einzige Schriftensammlung des hl. Opus-Dei-Gründers Josefmaria finden, die nicht von glühender Liebe zum Heiligen Vater durchdrungen ist; ebenso werden Sie keine wahrheitsgemäße Biographie über den hl. Josefmaria finden, die nicht auch dessen glühende Liebe zum Heiligen Vater beschreibt.

Ein sehr für den hl. Josefmaria charakteristisches Citat finden Sie bereits in seinem literarischen Haupt- und Erstlingswerk "Der Weg": "Dank, mein Gott, für die Liebe zum Papst, die Du mir ins Herz gelegt hast." (Der Weg, No. 573 [de.escrivaworks.org/book/der_weg-nummern-573.htm])

Zum Punct der Treue, Liebe und Ergebenheit zum Heiligen Vater gibt es einfach keine Alternative im Geiste des Opus Dei, und alle Nachfolger des hl. Josefmaria legen bis zum heutigen Tag Zeugnis für die dem Opus Dei eigene Liebe zum Heiligen Vater ab.

Mons. Fazio, der Generalvicar des Opus Dei, hat übrigens nicht gesagt, man könne nicht dem Papst persönlich und informell seine Meinung zu bestimmten Dingen sagen, er lehnt es jedoch ausdrücklich ab - als öffentliches Ärgernis und Gefahr für die Einheit, wie er warnt -, den Heiligen Vater öffentlich zu kritisieren, und ich gebe ihm darin ausdrücklich recht.
Rudolph-Michael Dacoromanotóthmagyar-Tatzgern
@Klaus Elmar Müller:

"Unverständlich, wie das Opus Dei die Entscheidung eines einzelnen Mitglieds öffentlich tadeln konnte. Ist das Opus Dei also doch keine Gemeinschaft freier Laien, sondern ein Orden mit Anweisung von oben nach unten?"

Wo bitte sehen Sie, dass das Opus-Dei-Mitglied Ettore Gotti Tedeschi als Einzelperson "öffentlich getadelt wurde"?
Opus-Dei-Generalvicar Mons. Fazio nannte …More
@Klaus Elmar Müller:

"Unverständlich, wie das Opus Dei die Entscheidung eines einzelnen Mitglieds öffentlich tadeln konnte. Ist das Opus Dei also doch keine Gemeinschaft freier Laien, sondern ein Orden mit Anweisung von oben nach unten?"

Wo bitte sehen Sie, dass das Opus-Dei-Mitglied Ettore Gotti Tedeschi als Einzelperson "öffentlich getadelt wurde"?
Opus-Dei-Generalvicar Mons. Fazio nannte SÄMTLICHE Unterzeichner "für die ganze Kirche ein Ärgernis". Diese Auffassung zu vertreten, ist das gute Recht eines jeden Mitglieds der Kirche, und für dem Papst besonders verbundene Christen ist diese Auffassung zweifellos Teil ihrer kindlichen Verpflichtung, den Papst zu verteidigen.

Wenn Sie schon Herrn Tedeschi die Freiheit zugestehen wollen, die "Kindliche Zurechtweisung" zu unterschreiben, warum wollen Sie einem anderen Opus-Dei-Mitglied umgekehrt nicht die Freiheit zugestehen, diese "Kindliche Zurechtweisung" als "Ärgernis für die ganze Kirche" zu tadeln? Soll es "Freiheit" aus Ihrer Sicht nur für jene geben, die Ihre persönliche Auffassung vertreten? Selbstverständlich ist es übrigens logisch, dass, wenn Mons. Fazio alle Unterzeichner persönlich verurteilt, diese Aussage auch für Herrn Tedeschi gilt.

Die Mitglieder des Opus Dei haben tatsächlich in politischen und theologischen Fragen dieselben Freiheiten wie alle Mitglieder der Kirche, jedoch stets im für alle Katholiken geltenden Rahmen des kirchlichen Lehramtes unter der Autorität des Nachfolgers des hl. Petrus.
2 more comments from Rudolph-Michael Dacoromanotóthmagyar-Tatzgern
Rudolph-Michael Dacoromanotóthmagyar-Tatzgern
@Theotokion: »Stimmt! "Pseudo tradis"!

Wiederum ein Nachweis, dass eine auf das Konzil ausgerichtete Gemeinschaft nicht im wahren Glauben der katholischen Kirche steht. Es gibt eine Reihe Zitate des von der Konzilssekte "heiliggesprochenen" Gründers Josemaría Escrivá, in denen er die neue Religion, die neue Lehre des II. Vatikanums fördert und verteidigt.«


Lieber Sedisvacantistenpseudokatho…More
@Theotokion: »Stimmt! "Pseudo tradis"!

Wiederum ein Nachweis, dass eine auf das Konzil ausgerichtete Gemeinschaft nicht im wahren Glauben der katholischen Kirche steht. Es gibt eine Reihe Zitate des von der Konzilssekte "heiliggesprochenen" Gründers Josemaría Escrivá, in denen er die neue Religion, die neue Lehre des II. Vatikanums fördert und verteidigt.«


Lieber Sedisvacantistenpseudokatholik, selbstverständlich erkennt der hl. Josefmaria das bis dato letzte, XXI. Ökumenische Concil an und citiert als treuer Sohn der hl. Kirche gelegentlich auch dessen Lehre - wie könnte es für einen treuen Sohn der Hl. Römisch-Katholischen Kirche denn auch anders sein, welcher nach seinem Tod zum größten Segen der Kirche auch zur Ehre der Altäre erhoben wurde, und zwar durch einen heiligen Papst, Johannes Paul II., dessen Papsttum Sie als Sedisvacantist und Scheinkatholik Sie natürlich ebenso verwerfen wie die Gültigkeit dessen Beatificationen und Canonisationen.

Das XXI. Ökumenische Concil hat keine "neue Religion" gegründet, sehr wohl haben aber die zahlreichen, untereinander zerstrittenen Sedisvacantistensecten neue Religionen gegründet, da sie die letzten Päpste mit unterschiedlichen Datumsfestlegungen (in Bezug auf das angebliche Eintreten der "Sedisvacanz") verwerfen und so unterschiedliche Gegenkirchen propagieren; diese Secten sind sich jedoch selbst uneinig, ab welchem Jahr denn nun der angeblich letzte legitime, im Vatican residierende Papst sein Amt verloren hatte: Manche Sedisvacantisten bezeichnen den sel. Paul VI. als seines Amtes verlustig geworden, andere den hl. Johannes XXIII., Einzelfälle sogar bereits den ew. Pius XII.

Manche Sedisvacantisten haben consequenterweise bereits Gegenpäpste gewählt. Seit der Zeit nach dem II. Vaticanum gab es bereits Dutzende Gegenpäpste, einige von ihnen "amtieren" auch heute noch. Deren jeweilige Gefolgschaften sind jedoch zahlenmäßig noch geringer als die Anhängerschaften der übrigen Status-quo-Sedisvacantisten, die sich keinen Gegenpapst auserkoren haben.
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Monsignore Mariano Fazio, der Generalvikar (zweiter Mann) des Opus Dei, nannte die Kindliche Zurechtweisung des Dokuments „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus „total falsch“. Laut infovaticana.com behauptete Fazio sogar, dass die Unterzeichner „für die ganze Kirche ein Ärgernis sind“.
Theotokion
Stimmt! "Pseudo tradis"!

Wiederum ein Nachweis, dass eine auf das Konzil ausgerichtete Gemeinschaft nicht im wahren Glauben der katholischen Kirche steht. Es gibt eine Reihe Zitate des von der Konzilssekte "heiliggesprochenen" Gründers Josemaría Escrivá, in denen er die neue Religion, die neue Lehre des II. Vatikanums fördert und verteidigt.

Bereits ein anderer Priester steht ganz im Gegensatz …
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Stimmt! "Pseudo tradis"!

Wiederum ein Nachweis, dass eine auf das Konzil ausgerichtete Gemeinschaft nicht im wahren Glauben der katholischen Kirche steht. Es gibt eine Reihe Zitate des von der Konzilssekte "heiliggesprochenen" Gründers Josemaría Escrivá, in denen er die neue Religion, die neue Lehre des II. Vatikanums fördert und verteidigt.

Bereits ein anderer Priester steht ganz im Gegensatz zur kirchlichen Lehre:

"
Spanien. Die unnachgiebige Verteidigung des Lebensrechts ungeborener Kinder entspricht nicht dem Evangelium. Das behauptet der Opus-Dei Priester Joan Carreras auf seinem Blog. Carreras beschimpft den Lebensschutz als – Zitat: „simple Ideologie“. Die Wahrheit des Lebensrechts sei relativ. Als Quellen bezog sich der Carreras auf das umstrittene Buch zur Barmherzigkeit von Kardinal Walter Kasper und auf das Schreiben „Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus."
Katharina Maria
"....dass die Unterzeichner „für die ganze Kirche ein Ärgernis sind“.
Nein! Nicht für die ganze Kirche. Nur für die Mietlinge in SEINER Kirche!
Raffi2211
Ist ja klar.
Das die so etwas sagen.
Pseudo tradis
prince0357
Si tacuisses philosophus mansisses!
De Profundis
@alfredus Opus Dei war immer eine der Macht (Geld) verbundene Gemeinschaft.
alfredus
Falsch liegt dieser Monsignore Mariano Fazio von Opus Dei. Bei Opus Dei denkt man, es sei eine der Tradition verbundene Gemeinschaft, scheinbar nicht. Wenn die " kindliche Zurecht-Weisung " nicht erfolgt, macht Franziskus weiter wie bisher. Man kann davon ausgehen, dass Amoris Laetitia noch harmlos ist, gegenüber dem was noch kommen wird. Wer also gegen die Zurechtweisung ist, stimmt zu und …More
Falsch liegt dieser Monsignore Mariano Fazio von Opus Dei. Bei Opus Dei denkt man, es sei eine der Tradition verbundene Gemeinschaft, scheinbar nicht. Wenn die " kindliche Zurecht-Weisung " nicht erfolgt, macht Franziskus weiter wie bisher. Man kann davon ausgehen, dass Amoris Laetitia noch harmlos ist, gegenüber dem was noch kommen wird. Wer also gegen die Zurechtweisung ist, stimmt zu und macht sich so schuldig am Zustand der Kirche. 👍 🤦 🤬
Carlus
1. Opus Dei schwimmt wieder gegen den katholischen Strom,
2. Opus Dei zeigt sich dann wieder als Konservativ wenn wer bei Relativisten nichts falsch machen kann, aber noch katholische Christen die Gläubigen sind in die Fänge von Besetzter Raum zu treiben.
3. Opus Dei möge den Gläubigen erklären wie sie sich später vor Gott für "gutes unterlassen und böses getan habe" rechtfertigen? da nützt …More
1. Opus Dei schwimmt wieder gegen den katholischen Strom,
2. Opus Dei zeigt sich dann wieder als Konservativ wenn wer bei Relativisten nichts falsch machen kann, aber noch katholische Christen die Gläubigen sind in die Fänge von Besetzter Raum zu treiben.
3. Opus Dei möge den Gläubigen erklären wie sie sich später vor Gott für "gutes unterlassen und böses getan habe" rechtfertigen? da nützt nichts mit "wir haben guten Glaubens der freimaurerischen Lüge von Bergoglio vertraut",
4. Christus wird antworten, "habe ich dir nicht gesagt es kommt die Zeit wo keiner mehr auf die Kirche hören will und sich seine Lehren selbst zimmert, warum hast du dich auf diese Seite geschlagen"
5. du kannst nur sagen das Opus Dei sagte mir! Armes Opus Dei wo wanderst Du hin?
Falko
und so outet sich halt jeder......
Kirchenkätzchen
Es ist Unterlassungssünde im ganz grossen Stil, die Mücke zu beanstanden und die Kamelherden von Bischofskonferenzen skrupellos in die falsche Richtung trotten zu lassen. Sie haben "die Autorität", meint man. Bzw. setzt man es stillschweigend voraus, was keinesfalls besser ist. Immer mal wieder einander zerfleischen, aber die wahren Gauner laufen lassen, das ist ganz gross in Mode.
Eugenia-Sarto
Copie von der werten @CSc:

"...Mit Rücksicht auf die unfehlbaren Lehrentscheidungen, welche direkt die geoffenbarten Glaubenswahrheiten, indirekt die damit in wichtigem Zusammenhang stehenden natürlichen Wahrheiten, die «praeambula fidei», die dogmatischen Tatsachen und theologischen Schlußfolgerungen zum Gegenstand haben, sind wir der Kirche absoluten Glaubensgehorsam schuldig. Dazu …More
Copie von der werten @CSc:

"...Mit Rücksicht auf die unfehlbaren Lehrentscheidungen, welche direkt die geoffenbarten Glaubenswahrheiten, indirekt die damit in wichtigem Zusammenhang stehenden natürlichen Wahrheiten, die «praeambula fidei», die dogmatischen Tatsachen und theologischen Schlußfolgerungen zum Gegenstand haben, sind wir der Kirche absoluten Glaubensgehorsam schuldig. Dazu gehören auch jene «Lehren, welche von der Kirche zwar nicht durch feierliches Urteil entschieden, aber doch von ihrem ordentlichen und allgemeinen Lehrkörper als göttlich geoffenbart zu glauben vorgestellt werden.» Von diesen Wahrheiten lehrt das Vaticanum, man müsse sie mit katholischem und göttlichem Glauben festhalten..."
Eugenia-Sarto
Sie haben offenbar keinen sensus ecclesiae mehr, wissen nicht mehr, was katholisch ist. Mir ist das völlig unverständlich wie auch alles, was aus Rom kommt heutzutage. Sind sie nun auch Feinde der Kirche geworden?
IBIF
Dass eine machtbewusste Laienorganisation letztendlich den Kurs des Laizisierungskonzils und dessen aktuellen Oberhauptes, der gerade diesen Teil des Konzilskurses entschieden weiter umsetzt, unterstuetzt, wundert mich nicht. Man vertut sich beim Opus Dei immer wieder: Es ist konservativ nur vom Tempo her, in der Sache hat es dieselbe Richtung.
CSc
Wie lautet die katholische Lehre über den Gehorsam gegen die Kirche?