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Zweihundert
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Aufgabe der Demosanitäter ist die Sicherstellung der medizinischen Erstversorgung auf Versammlungen.

Street Medics / Demosanitäter, auch Demosanis oder Demonstrationssanitäter, sind Freiwillige mit einer medizinischen Ausbildung, die Sanitätsdienste bei Protesten und Demonstrationen übernehmen (Demosanitätsdienst). Sie können in Gruppen zusammengeschlossen sein.

Aufgabe der Demosanitäter ist die Sicherstellung der medizinischen Erstversorgung auf Versammlungen.

[1] Dabei tragen sie während ihrer Einsätze teilweise Schutzkleidung wie Helme und Atemmasken, um sich z. B. vor Wurfgeschossen oder Pfefferspray zu schützen. Das Landgericht Berlin erlaubte 2018 in einem Urteil das Tragen von Schutzausrüstung, da die Demosanitäter nicht als Teilnehmer der Versammlung zu werten sind und damit die Ausstattung nicht vom Schutzwaffen- und Vermummungsverbot betroffen ist.[2] Meist sind die Demosanitäter durch die orangefarbenen Westen oder rettungsdienstähnliche Einsatzkleidung für potenzielle Patienten und die Polizei erkennbar. In Deutschland operieren die Demosanitäter meist in Teams von zwei bis sechs Personen.
[3] Nach der Erstversorgung werden die Verletzten, wenn notwendig, an den öffentlichen Rettungsdienst übergeben oder auf andere Weise in die ambulante oder stationäre ärztliche Versorgung überführt. Einige Gruppen finanzieren sich über Spenden und Solidaritäts-Veranstaltungen.
Heilwasser
O Herr, erbarme dich ihrer.