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Bp. Rob Mutsaerts: Die Liturgie ist kein Spielzeug der Päpste - herzerwärmend

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ein wirklich entschiedener Auftritt eines niederländischen und noch recht jungen Weihbischofs oder sollten wir schreiben des EDEKA-(=Ende der Karriere)-Noch-Weihbischofs, denn Franziskus ist sehr nachtragend. Wir haben einen Holländer, der nichts zu verlieren hat. Also keinen Bischof von den "Rändern", wie aus dem Kasachstan, wo man deswegen sicher sich, weil man nicht weiter verbannt werden kann. Aber kirchlich gesehen ist Holland sicherlich Kasachstan, wenn nicht gar Sibirien, wo man sich nicht mehr fürchtet, weil es nicht schlimmer werden kann. Gut, der Mann, es gibt also noch in Holland Katholiken! Wir stellen eine automatische Übersetzung ins Netz, die man auch woanders nachlesen kann, aber Bischof Mutsaerts hat sich bei uns einen Beitrag verdient, weil wir im deutsch-niederländischen Raum kaum etwas zu lachen haben. Und rechnen kann er auch, denn wie kann man wirklich beim Missale des Pauls VI oder bei Novus Ordo von einer Kontinuität des Messbuchs von Trient sprechen, wenn gerade nur 17% der Gebete sich im neuen Messbuch wiederfinden. Es ist wirklich erquicklich einen katholischen Bischof loben zu können, statt nur ironisieren zu müssen. Einem scheint wirklich nicht alles egal zu sein. Licht im Tunnel?

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Ein böses Edikt von Papst Franziskus
Papst Franziskus fördert Synodalität: Jeder soll reden können, jeder soll gehört werden. Dies war bei seinem kürzlich erschienenen Motu proprio Traditionis Custodes kaum der Fall, einem Ukas [Edikt des russischen Zaren], das der traditionellen lateinischen Messe ein sofortiges Ende setzen muss. Damit setzt Franziskus einen großen kühnen Strich durch das Summorum Pontificum, das Motu proprio von Papst Benedikt, das der alten Messe reichlich Raum gab.

Dass Franziskus hier ohne Rücksprache eine Machtwort anwendet, deutet darauf hin, dass er an Autorität verliert. Dies zeigte sich bereits früher, als die Deutsche Bischofskonferenz den Rat des Papstes zum Synodalitätsverfahren nicht zur Kenntnis nahm. Dasselbe geschah in den Vereinigten Staaten, als Papst Franziskus die Bischofskonferenz aufforderte, kein Dokument über die würdige Kommunion auszuarbeiten. Der Papst muss gedacht haben, dass es besser wäre, [in diesem Fall] keinen Rat mehr zu geben, sondern einen Vollstreckungstitel zu erteilen, jetzt wo wir über die traditionelle Messe sprechen!

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