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Eusebius Franz Kühn, S. J.

Loyola Productions München - Eusebio Francisco Kino, eigentlich Eusebio Francesco Chini oder Eusebius Franz Kühn (* 10. August 1645 in Segno, das heute der Gemeinde Predaia (Trentino) angegliedert …More
Loyola Productions München - Eusebio Francisco Kino, eigentlich Eusebio Francesco Chini oder Eusebius Franz Kühn (* 10. August 1645 in Segno, das heute der Gemeinde Predaia (Trentino) angegliedert ist; † 15. März 1711 in Magdalena de Kino im Bundesstaat Sonora, Mexiko) war ein Tiroler Jesuit, der als Missionar, Astronom und Kartograph tätig war in einem Gebiet, das heutzutage im Nordwesten Mexikos und Südwesten der USA liegt.
parangutirimicuaro
12.07.2020

Fortschritte auf dem Weg zur Seligsprechung

Anerkennung des Vatikan


Der Vatikan hat dem Tiroler Missionar Eusebio Francisco Kino den sogenannten heroischen Tugendgrad zuerkannt. Im Seligsprechungsprozess einer italienischen Katholikin ist derweil die letzte Hürde genommen worden.

Der heroische Tugendgrad ist eine wichtige Stufe für eine mögliche Seligsprechung des aus dem Trentino…More
12.07.2020

Fortschritte auf dem Weg zur Seligsprechung

Anerkennung des Vatikan


Der Vatikan hat dem Tiroler Missionar Eusebio Francisco Kino den sogenannten heroischen Tugendgrad zuerkannt. Im Seligsprechungsprozess einer italienischen Katholikin ist derweil die letzte Hürde genommen worden.

Der heroische Tugendgrad ist eine wichtige Stufe für eine mögliche Seligsprechung des aus dem Trentino stammenden Jesuiten. Der als Eusebius Franz Kühn (1645-1711) geborene Missionar war in Mexiko im Einsatz und gründete dort mehrere Missionsstationen. Er war auch als Wissenschaftler tätig, befasste sich mit Astronomie und Kartographie. Bekannt war der Tiroler nicht zuletzt für seine freundliche Haltung zu den nordamerikanischen Indigenen.

Die Indios nannten ihn wegen seiner Kutte den "schwarzen Bauern". Von vielen Mexikanern wird der Ordensmann heute wie ein Heiliger verehrt.

Kühn gilt nun offiziell als besonderes Glaubensvorbild. Für eine Seligsprechung ist zusätzlich die Anerkennung eines Wunders nötig, das auf seine Fürbitte hin von Gott gewirkt worden sein muss.

Italienische Katholikin nimmt letzte Hürde zur Seligsprechung

Im Seligsprechungsprozess der italienischen Katholikin Maria Antonia Sama (1875-1953) ist die letzte Hürde genommen worden. Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, erkannte Papst Franziskus ein auf Fürsprache der Laiin bewirktes Wunder an. Der Weg zur Seligsprechung ist damit frei.

Die Frau aus Kalabrien war wegen einer schweren Krankheit jahrzehntelang ans Bett gefesselt. In dieser Zeit entwickelte sie ein intensives Gebetsleben und widmete sich ganz dem Glauben. Viele Menschen besuchten sie, um gemeinsam mit ihr den Rosenkranz zu beten. Ratsuchenden vermittelte sie neuen Mut und Hoffnung.

Nach mehr als 60-jähriger Bettlägerigkeit starb Maria Antonia Sama am 27. Mai 1953 im Alter von 78 Jahren. Das Seligsprechungsverfahren begann im Jahr 2000. 2017 erkannte ihr der Papst den heroischen Tugendgrad zu.

(KNA)