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RAINER MARIA RILKE - ICH FÜRCHTE MICH SO VOR DER MENSCHEN WORT. Dichtung von Rainer Maria Rilke, Berlin 1898 / Rezitation: Oskar Werner / Anmerkung: Die Zeit geht so schnell und ich habe es …More
RAINER MARIA RILKE - ICH FÜRCHTE MICH SO VOR DER MENSCHEN WORT.

Dichtung von Rainer Maria Rilke, Berlin 1898 /
Rezitation: Oskar Werner /
Anmerkung: Die Zeit geht so schnell und ich habe es längst aufgegeben, mit ihr um die Wette zu laufen. (R.M.Rilke)

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.
***
M’espanten tant les paraules que diu la gent.
Ho pronuncien tot tan clar:
això és un gos, allò una casa,
i el començament és aquí i el final és allà.

M'inquieta també el seu sentit, com en juguen per fer burla
ho saben tot, el que serà i el que va ser;
cap muntanya els meravella;
el seu jardí i la seva propietat fan frontera amb Déu.

Us vull advertir, vigileu i esteu sempre alerta : Allunyeu-vos-en
M'encanta escoltar les coses com canten
Vosaltres les toqueu: són rígides i mudes.
Em mateu totes les coses.

Siehe auch hier: grin.com/document/428897
wikipedia.org/wiki/Frédéric_Chopin
wikipedia.org/wiki/Maria_João_Pires