Merziger
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Tradition und Kontinuität
Ich finde diese Wucherung von Spezialgottesdiensten auch nicht gut. Das ist aber eine Folge der Tatsache, dass nicht mehr Gott und das Opfer im Mittelpunkt stehen, sondern der Mensch und seine Bedürfnisse. Auch Homosexuelle sind in den Gottesdiensten willkommen, aber man sollte seine Eigenart nicht hervorheben und in den Mittelpunkt stellen.
cyprian
Warum brauchen Schwule einen eigenen "Gottesdienst"? Sie wollen doch keine Ghettoisierung. Es ist im Endeffekt doch genauso unsinnig, als wenn man spezielle Gottesdienste für Rollstuhlfahrer oder Epeleptiker anbieten würde. Da durch wird eine bestimmte Gruppe von Menschen als "anders" stigmatisiert, weil sie eben einen besonderen Gottesdienst braucht. Oder man stelle sich mal vor: man bietet …More
Warum brauchen Schwule einen eigenen "Gottesdienst"? Sie wollen doch keine Ghettoisierung. Es ist im Endeffekt doch genauso unsinnig, als wenn man spezielle Gottesdienste für Rollstuhlfahrer oder Epeleptiker anbieten würde. Da durch wird eine bestimmte Gruppe von Menschen als "anders" stigmatisiert, weil sie eben einen besonderen Gottesdienst braucht. Oder man stelle sich mal vor: man bietet einen Gottesdienst für Psychischkranke an? (Ich will aber dadurch nicht gesagt haben, dass gays "Rollstuhlfahrer" oder "Epeleptiker" oder Psychischkranke sind. Nur diese Selbst-Ghettoisierung und Selbststigmatisierung verstehe ich nicht.) Einen Haken hat die Sache zusätzlich noch: wer zu einem "Schwulengottesdienst" geht, outet sich damit in aller Regel als schwul. Es gibt aber auch viele Männer und Frauen, die sich nicht outen wollen und auch nicht können. Angeblich ist unsere Gesellschaft in den letzten Jahren total homophil geworden (RUS sagt zur EU sogar: Gay-rope); doch in Wirklichkeit ist noch eine große Homophobie in unserer Gesellschaft Realität:ein Bekenntnis zum eigenen Anderssein ist bis heute der totale Karrierekiller! Einige gays haben es zwar nach oben geschafft in der Politik und wer weiß was. Sie haben sich aber erst geoutet, als sie oben waren. Hätten sie es vorher getan, hätten sie es nicht nach oben geschafft. Und ganz ausgeschlossen ist es, dass ein Banker oder Topmanager sich zu sowas bekennt. Selbst wenn er schon ganz oben ist, würde sowas sein AUS bedeuten. Es wird zwar so viel gejammert und gelabert, wie sehr Homosexualität heutzutage akzeptiert ist. Gut, in aller Regel haben diese Leute nicht mehr so viel zu befürchten wie früher. Aber meist bedeutet solch ein Geständnis, an dem Ast zu sägen, auf dem man sitzt. - Jetzt bin ich ganz schön ins Philosophieren gekommen. Warum eigentlich? Ach ja - nur um der Frage auf den Grund zu gehen, warum Homos eigentlich eigene "Messen" brauchen...
Carlus
1. warum soll das Bistum Trier eigene Wege gehen, der Verdienstorden des Schwulenverbandes wird neben dem weltlichen auch zum Orden in Besetzter Raum

2. das Bistum Limburg, mit der Stadt Frankfurt am Main erhielt bereits den Verdienstorden des Großkreuz am Schwulenband als höchste Stufe der Auszeichnung verliehen

3.nun fragt sich jeder Leser warum?

4. in Frankfurt am Main hat bereits…More
1. warum soll das Bistum Trier eigene Wege gehen, der Verdienstorden des Schwulenverbandes wird neben dem weltlichen auch zum Orden in Besetzter Raum

2. das Bistum Limburg, mit der Stadt Frankfurt am Main erhielt bereits den Verdienstorden des Großkreuz am Schwulenband als höchste Stufe der Auszeichnung verliehen

3.nun fragt sich jeder Leser warum?

4. in Frankfurt am Main hat bereits der weitsichtige em. Kamphaus den sonntäglichen Schwulendienst in einer sogenannten zuständigen Pfarrkirche im Pastoralen Raum Frankfurt eingeführt und eine dafür verantwortlichen angeblichen Priester ernannt,

5. dem segensreichen Wirken wollten und konnte sich das Bistum nicht entziehen,

6. um dem segensreichen Wirken des Emeritus auf dem Stuhl zu Limburg keinen Schaden zu zufügen, musste Bischof Franz-Peter zu Eltst in die Wüste gejagt werden

7. nun wurde er zum Nachschulung von Rotarius Franziskus persönlich übernommen
cyprian
Ist doch immer dasselbe: nichts wird passieren. Selbst diie Glaubenskongregation ist ein handlungsunfähiger Papiertiger!
Franzi
So eine Messe stinkt zum Himmel, aber gewaltig.
Tesa
Wenn der Bischof nicht reagiert, dann ist er an diesem Sakrileg schuldig.
cyprian
Bistum Trier: wenn sowas ohne Sanktionen des Bischofs möglich ist, dann kann man andererseits nur hoffen, dass die ehrw. Anbetungsschwestern des königlichen Herzens Jesu in Maria Engelport ungehindert ihren Dienst tun können. Denn letztere stehen für eine andere Kirche - nämlich für die "alte".
elisabethvonthüringen
Mich wundert gar nichts mehr... 🙂

„Wo ist der andere Papi?“

Die Bücherliste für die 28 Kindergärten Venedigs war vom früheren Stadtrat gutgeheißen worden. Der 53-jährige Brugnaro wirft seinen Vorgängern „kulturelle Arroganz“ vor. Solche Bücher stifteten Verwirrung unter Kleinkindern. Man müsse es den Familien überlassen, wie sie ihren Nachwuchs über Familien- und Lebensformen aufklären. Er …More
Mich wundert gar nichts mehr... 🙂

„Wo ist der andere Papi?“

Die Bücherliste für die 28 Kindergärten Venedigs war vom früheren Stadtrat gutgeheißen worden. Der 53-jährige Brugnaro wirft seinen Vorgängern „kulturelle Arroganz“ vor. Solche Bücher stifteten Verwirrung unter Kleinkindern. Man müsse es den Familien überlassen, wie sie ihren Nachwuchs über Familien- und Lebensformen aufklären. Er selbst wolle nicht erleben, dass seine dreijährige Tochter vom Kindergarten nach Hause komme und frage: „Wo ist der andere Papi?“
Tradition und Kontinuität
@Kirchenfreak
Den Papst informiert man doch schon längst nicht mehr.
Das Lesen von Gtv, kath.net, katholisches.info, usw, sollte für die Glaubenskongregation zur Pflicht werden. 🧐
Tradition und Kontinuität
Und das Schlimme ist, dass der Bischof und der Papst das durchgehen lassen. Die Guten aber werden verfolgt. "Besetzter Raum": oh wie wahr!