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51. KREUZERHÖHUNG TOTUS TUUS, MARIA !

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51. KREUZERHÖHUNG

TOTUS TUUS, MARIA !


14. September

Am 14. September gedenken wir der Kreuzerhöhung. Der Himmel will die Seelen daran erinnern, dass das Kreuz ein Zeichen der Verherrlichung ist. Jesus Christus hat durch Seinen Tod am Kreuz das Todesurteil, das durch die Erbsünde über die Seelen verhängt worden war, in eine Verheiβung Ewiger Glückseligkeit umgewandelt für jede Seele, die mit ihren eigenen Kreuzen genau so umgeht, wie Jesus es getan hat: in Annahme, ohne Widerstand, in Weihe an Gottes Heilsplan, voller Liebe, und in der unerschütterlichen Überzeugung, dass sie den Seelen Heil bringen und dass sie dabei helfen können, Gottes Werke zu deren Vollendung zu führen.

Gott erhöht in unserem Herzen das Kreuz als Zeichen des Sieges über die Finsternis. Die Seele, die das Kreuz Christi mit dem Feuer einer aufrichtigen Liebe zu Gott, zu Seinen Werken und Plänen in das eigene Herz hineinbrennt, vertraut dadurch allmählich sämtliche Kreuze des eigenen Lebensweges dem Feuer von Gottes Herzen an, denn diese Seele hat den Ruf des leidenden Christus gehört, Ihm bei der Vollbringung des Erlösungsaktes Gesellschaft zu leisten. In diesem Feuer erzeugen auch unsere eigenen Kreuze, besonders jene, welche wir an Maria weihen und mit Ihr gemeinsam tragen, Licht und Wärme für die ganze Schöpfung.

Das Erlösungswerk Christi ist in einer Seele erst dann wahrhaftig vollbracht, wenn in dieser Seele das Kreuz erhöht worden ist, freiwillig, in wahrer Liebe, voller Hoffnung und in innigster Weihe. Die Herrin aller Seelen lädt uns heute dazu ein, zum Kreuz Ihres Sohnes hinaufzuschauen, und zwar aus Ihrem Herzen heraus, das darin nicht die schändliche menschliche Verurteilung sah, sondern das ewig dauernde unverwüstliche Zeichen:

des Sieges der Liebe über die Finsternis, auch im Leben einer jeden Seele in allen Jahrhunderten;
des Sieges der Weihe über das Elend, die Aussichtslosigkeit und die Sinnlosigkeit aller Prüfungen;
der Versiegelung eines jeden Lebens, das in bedingungsloser Liebe geführt wird, mit dem Siegel Gottes als Verheiβung der ewigen Herrlichkeit.

Das Kreuz war das Siegel auf dem Neuen Bund, diesem Gottesgeschenk, das die Seelen lehren wollte:

dass die Kreuze unbedingt notwendig sind, denn dass sie die Einheit mit Christus in der Seele besiegeln, und somit "ergänzen, was noch an den Leiden Christi fehlt", wie es der H. Paulus so treffend formulierte;
dass genau die Kreuze die Sturmböcke sind, welche die Seele aus ihrem Kerker von Finsternis befreien können, und zwar in dem Maβe, wie die Seele sie bedingungslos annimmt.

Es gibt keinen anderen Weg zum Heil als jenen der Hochzeit zwischen unseren eigenen Kreuzen und dem Kreuz Christi, dem Zeichen der Verherrlichung durch die Prüfungen und dank der Prüfungen. Lasset uns heute dem Baum unseres ewigen Heils einen Ehrensalut darbringen. Dieser Baum ist von Jesus eingeweiht worden und wartet auf unsere Hingabe, damit er als Standarte von Gottes Reich blühen kann. Solange die Seele ihre Kreuze nicht voll annimmt, bleiben sie totes Holz. Zu lebendigen, blühenden Bäumen werden sie dadurch, dass die Seele sie protestlos annimmt und mit Liebe zu Gott und zu ihren Mitgeschöpfen als Opfergabe mit dem Kreuz Christi verschmelzen lässt, vorzugsweise durch aufrichtige Weihe an Maria, die Mutter des Kreuzes und Königin von Golgotha.
Heilwasser
In cruce salus!