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Fatima. Die Seherkinder empfingen die wunderbare Kommunion aus der Hand des Engels. Das Geheimnis des Kelches.

Wie kam der Engel zu dem Kelch, den er in Händen hielt?
Hier der Bericht:

Bericht über die Herkunft des Kelches und der Hostie der wunderbaren Kommunion

Am 29. September 1916 zelebrierte Pfarrer Luis da Costa Carvalho in Juncal, einem kleinen Dorf 25 km westlich von Fatima die hl. Messe zu Ehren des hl. Erzengels Michael, des Kirchenpatrons. Nach der Prozession mit der Monstranz legte der Pfarrer die große konsekrierte Hostie in den Tabernakel und verschloss Tabernakel und Kirchenportal. Pfarrer Carvalho hatte die sonderbare Angewohnheit, den leeren Kelch neben der Hostie in den Tabernakel zu stellen. Als der Pfarrer das nächste Mal den Tabernakel öffnete, fehlte die große Hostie, und der Kelch stand an einem anderen Platz. Inzwischen war keine hl. Messe zelebriert worden. Der Priester fragte sich, wer die konsekrierte Hostie und den Kelch aus dem verschlossenen Tabernakel genommen haben könnte, ohne in die ebenfalls verschlossene Kirche einzubrechen. "Wir haben es hier mit einem übernatürlichen Ereignis zu tun", meinte der fromme Priester, als er das Geschehen einigen Freunden anvertraute.

Pfarrer Carvalho hatte den Wunsch, nicht zu sterben, bevor Gott ihm dieses Geheimnis erklärt hatte. Sein Verlangen wurde erfüllt, denn Zeugen erinnern sich an seine Worte, "dass er jetzt in Frieden sterben könne, weil er weiß, dass es der hl. Erzengel Michael gewesen war, der in seine Kirche kam, um Kelch und Hostie den Seherkindern von Fatima zu bringen". Er hatte dies auch in seinem Tagebuch festgehalten.

Pfarrer Dias, der als Nachfolger von Pfarrer Carvalho in das Geheimnis eingeweiht wurde, gab gegenüber Domherr Galamba de Oliveira, der im Jahre 1942 ausführlich über den "Engel von Portugal" berichtete, folgende Erklärung ab: "Da das Eingreifen des Engels von Fatima mit dem geheimnisvollen Ereignis in der Kirche von Juncal zeitlich zusammenfällt, sind beide miteinander verbunden, denn es war der hl. Erzengel Michael selbst, der die konsekrierte Hostie nahm und sich den Kelch ausgeliehen hatte, um den kleinen Hirtenkindern die Kommunion zu spenden, die aus seiner eigenen Kirche stammte."

Aus „Die Gebete des Engels von Fatima“ von P. Gérard Mura, nach einem Bericht von Joăo de Verdade „Săo Miguel e Fatima“, Regina Mundi Press, Fatima 1999.