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Kardinal Kasper weigert sich, auf Argumente zu hören

Kardinal Walter Kasper erfindet dreist, dass die Ehebrecher-Kommunion im Konzil von Trient, dem Zweiten Vatikanum, bei Thomas von Aquin und in der ganzen katholischen Tradition verwurzelt ist.

Kasper behauptet in einen Gastbeitrag für Radio Vatikan (7. Dezember), dass es keinen Widerspruch zwischen Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus gebe. Aber Johannes Paul II. hat eindeutig und kategorisch ausgeschlossen, dass Wiederverheiratete zur Kommunion gehen können.

Kasper redet in Widersprüchen. Er scheint anzuerkennen, dass es Gebote gibt, die ohne Ausnahme gelten. Aber er fügt hinzu, dass die objektive Schuld wegen der persönlichen Umstände nicht notwendigerweise subjektiv ist. Johannes Paul II. hat diese Position als Situationsethik verurteilt.

Der modernistische Kardinal beschuldigt die Kritiker von Amoris Laetiita ungerechterweise, die Bedeutung des persönlichen Gewissens unterzubewerten. Doch er selbst benutzt das „persönliche Gewissen“ als Freibrief für die Sünde.

Bild: Walter Kasper, © Mazur, catholicchurch.org.uk, CC BY-NC-SA, #newsXplaaldaba
Wendelinus
Kasper(le)theater. Ich könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Rückkehr-Ökumene
Eugenia Sarto: Wir stimmen darin überein, dass es bei Ehebruch keine Ausnahmen in Bezug auf den Kommunionempfang geben darf. Doch das von Ihnen gewählte Beispiel, das eine Konkretion des Falles darstellt, den P. Gaudron allgemein gekennzeichnet hat, ist sehr bedenkenwert, und ich hatte auch schon an dieses gedacht.
Nehmen wir also an, dass der verlassene Ehepartner den anderen Ehepartner nicht …More
Eugenia Sarto: Wir stimmen darin überein, dass es bei Ehebruch keine Ausnahmen in Bezug auf den Kommunionempfang geben darf. Doch das von Ihnen gewählte Beispiel, das eine Konkretion des Falles darstellt, den P. Gaudron allgemein gekennzeichnet hat, ist sehr bedenkenwert, und ich hatte auch schon an dieses gedacht.
Nehmen wir also an, dass der verlassene Ehepartner den anderen Ehepartner nicht mehr zurückkommen lässt. Wenn dieser seinen ehemals begangenen Ehebruch bereut und dann allein lebt, dann dürfte er nach einer Absolution wieder die hl. Kommunion empfangen. Es läge kein fortgesetzter Ehebruch vor und darauf kommt es an.
Wenn nun die von Ihnen beschriebene Situation vorliegt, und wegen vorhandener Kinder die Trennung von dem neuen Partner diesen schweren Schaden zufügen würde, dann wäre der Tatbestand des fortgesetzten Ehebruchs erfüllt, wenn sie wie Eheleute zusammenleben würden.
Klar scheint mir aber, dass der Fall des fortgesetzten Ehebruchs nicht erfüllt ist, wenn auf den Vollzug der Ehe verzichtet wird.
Auf diesen Fall bezieht sich P. Gaudron.
Das Entscheidende ist m. M. nach: Wenn in vorkonziliarer Zeit in einem solchen Fall die hl. Kommunion nach erfolgter Absolution erteilt wurde, dann handelt es sich nicht um eine Ausnahme von dem Prinzip, dass ein im Ehebruch Lebender die hl. Kommunion nicht empfangen darf.
Nebenbei gesagt: Wir sollten nicht päpstlicher sein als die vorkonziliaren Päpste, aber wir müssen päpstlicher sein als die beiden Konzilspäpste und ihre Nachfolger bis heute.
a.t.m
@Eugenia-Sarto Aber das ist doch genau das Vorgehen der antikatholischen innerkirchlichen Irrlehrer und Wölfen in Schafskleidern, sie versuchen mit höchst unwahrscheinlichen konstruierten Situationen (die aber rein theoretisch möglich sind), aus einen Ja zu Gott dem Herrn ein NEIN zu Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche zu formen. Dies ist genau das …More
@Eugenia-Sarto Aber das ist doch genau das Vorgehen der antikatholischen innerkirchlichen Irrlehrer und Wölfen in Schafskleidern, sie versuchen mit höchst unwahrscheinlichen konstruierten Situationen (die aber rein theoretisch möglich sind), aus einen Ja zu Gott dem Herrn ein NEIN zu Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche zu formen. Dies ist genau das was unter der von Papst Benedikt XVI genannten "Diktatur des Relativismus" und einer völlig falsch verstandenen weil Seelenmordenden "Barmherzigkeit" zu verstehen ist.
Wünsche ihnen und allen anderen hier noch eine Gnaden - Segensreiche Nachtruhe und Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
SvataHora
Durch Altersstarrsinn ist dieser schon immer Unbelehrbare noch sturer geworden!
Eugenia-Sarto
@a.t.m Das ist mir klar, dass es keine Wiederverheiratet Geschiedenen gibt. Ich sagte ja deshalb auch "Beziehung". Im Uebrigen lasse ich mich auch gern belehren, denn ich will die reine katholische Wahrheit.
a.t.m
@Eugenia-Sarto Aber genau mit solchen Konstruierten Ausnahmefällen (Wobei ja absolut niemand von uns sondern eben nur Gott der Herrn alleine weis ob es diese Person wirklich ernst meint oder nicht), wurde eben die Sakramentenlehre ausgehöllt und dann eben genau diese Ausnahmen zur Regel gemacht. Absurd ist ihr Beispiel sicher nicht, aber es führt dennoch weg von Gott dem Herrn, den es gibt kirc…More
@Eugenia-Sarto Aber genau mit solchen Konstruierten Ausnahmefällen (Wobei ja absolut niemand von uns sondern eben nur Gott der Herrn alleine weis ob es diese Person wirklich ernst meint oder nicht), wurde eben die Sakramentenlehre ausgehöllt und dann eben genau diese Ausnahmen zur Regel gemacht. Absurd ist ihr Beispiel sicher nicht, aber es führt dennoch weg von Gott dem Herrn, den es gibt kirchlich gesehen eben KEINE Wiederverheirateten Geschiedenen.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Eugenia-Sarto
@a.t.m Ich sage ja schon nichts mehr, wenn das so absurd war, was ich gedacht hatte.
a.t.m
@Eugenia-Sarto Also wie wärs mit Folgender Ausnahme auf der Erde landet ein UFO und Gott der Herr Jesus Christus steigt aus diesen und schafft die Heilige Schrift als auch die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche ab. Man könnte ja noch andere Unwahrscheinliches Kontrurieren, aber es läuft eben im Gleich ab, es wird mit Gewalt eine Ausnahmesituation gesucht und dann wird später aus …More
@Eugenia-Sarto Also wie wärs mit Folgender Ausnahme auf der Erde landet ein UFO und Gott der Herr Jesus Christus steigt aus diesen und schafft die Heilige Schrift als auch die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche ab. Man könnte ja noch andere Unwahrscheinliches Kontrurieren, aber es läuft eben im Gleich ab, es wird mit Gewalt eine Ausnahmesituation gesucht und dann wird später aus dieser Ausnahmeregelung die Regel. Oder wir hören auf einen blind fanatischen "Kadaver - Führergehorsam im Sinne eines antikatholischen Papalismus zu frönen, wie dieser seit dem Unseligen VK II betrieben wird, und immer mehr und besser kann ich verstehen wie es dereinst ein A.H. und die NationalSOZIALISTEN ganz oben an die Macht schafften. Wobei ich anfügen möchte das in meinen Augen ein PF oder eben ein Kardinal der sich als innerkirchlicher antikatholischer Wolf in Schafskeidern betätigt um ein Vielfaches gefährlicher ist als ein Hitler, Stalin, MAO usw. zusammengenommen den

Matthäus 10. 28 Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Sofia M
Kasper: die objektive Schuld wegen der persönlichen Umstände nicht notwendigerweise subjektiv ist. (Die Ehebrecher Verharren im Irrtum durch Unkenntnis.......und um das zu ändern sind Sie in Ihre Position Herr Kardinal oder welche genau glauben Sie ist Ihre Aufgabe?
🔘Richtig wäre dass, die objektive Schuld wegen der persönlichen Umkehrung der Umstände nicht notwendigerweise subjektiv ist.
Die Bärin
Es gibt genug Gründe, für diesen Kardinal zu beten!
Carlus
1. Kasper handelt wie eine Doppelzüngige Schlange,
2. Kasper ist so gefährlich wie die erste doppelzüngige Schlange im Paradies,
3. Kasper ist bereit jeden und alles an seinen liebsten Platz mitzureißen,
4. Kasper muß aus dem Klerikerstand entfernt werden, alle seine Titel aberkannt und die Rente gestrichen bekommen.
5. Kasper muß zum Erhalt von seinem Lebensunterhalt in die Verbannung geschickt …More
1. Kasper handelt wie eine Doppelzüngige Schlange,
2. Kasper ist so gefährlich wie die erste doppelzüngige Schlange im Paradies,
3. Kasper ist bereit jeden und alles an seinen liebsten Platz mitzureißen,
4. Kasper muß aus dem Klerikerstand entfernt werden, alle seine Titel aberkannt und die Rente gestrichen bekommen.
5. Kasper muß zum Erhalt von seinem Lebensunterhalt in die Verbannung geschickt werden.
Eugenia-Sarto
@a.t.m Ich könnte mir einen Fall vorstellen: Wenn ein Ehebrecher, der in einer neuen Beziehung lebt und dort Kinder hat, sich bekehrt und nun enthaltsam leben will. Wenn dieser zum ersten Ehepartner zurückwollte, dieser aber auch wieder in neuer Beziehung lebt und ein Zusammenleben mit dem ersten ablehnt.
a.t.m
@Rückkehr-Ökumene Dann können sie hier ja Schreiben wann und in welchen vor VK II Schreiben der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche diese die Kommunion an Ehebrecher (WVG) im Falle der Enthaltsamkeit erlaubte, Danke.
Und es ist eben die Taktik der aus dem Unseligen VK II hervorgekrochenen "Wider - Afterkirche" so zu Schreiben das aus einen JA zu Gott dem Herrn und seiner …More
@Rückkehr-Ökumene Dann können sie hier ja Schreiben wann und in welchen vor VK II Schreiben der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche diese die Kommunion an Ehebrecher (WVG) im Falle der Enthaltsamkeit erlaubte, Danke.
Und es ist eben die Taktik der aus dem Unseligen VK II hervorgekrochenen "Wider - Afterkirche" so zu Schreiben das aus einen JA zu Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche durch antikatholische innerkirchliche "Irrlehrer und Wölfe in Schafskleidern" ein NEIN zu Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche geformt werden kann. Siehe eben hier die Diskussion über die Kommunion an Ehebrecher "NEIN" aber um sofort über Konstruiertes doch " JA" zu sagen. Und das hier der Heilige Thomas von Aquin von Befürwortern der "Kommunion an Ehebrecher" in den Mund genommen wird ist eine regelrechte Verhöhnung dieses Heiligen und Kirchenlehrers. Denn mir ist nicht bekannt das es schon damals Wiederverheiratete Geschiedene gegeben hätte, ein Unfassbarer Frevel wäre dies damals gewesen. Nur sehe ich eine weitere Gefahr für das Heilige Sakrament der Ehe aufkommen, nämlich die inflationäre Anwendung von Eheannullierungen, wenn schon keine Scheidung dann eben Annullierung.
Bedenken sie bitte:
Schwester Lucia an seine Eminenz Carlo Kardinal Caffarra: Der Endkampf zwischen dem Herrn und dem Reich Satans wird über die Familie und die Ehe stattfinden. Haben Sie keine Angst, fügte sie hinzu, denn jeder, der für die Heiligkeit der Ehe und der Familie wirkt, wird immer und auf jede nur erdenkliche Weise bekämpft und angefeindet werden, weil das der entscheidende Punkt ist

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Rückkehr-Ökumene
Eugenia Sarto und a.t.m. Bei W. Schüler: "Die Doppelsynode von Papst Franziskus - Relativiert Rom die Ehemoral der Kirche findet sich S. 176/177 eine Stellungnahme von Pater M. Gaudron von der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu der Problematik. Ich zitiere die Passage:

"Zu der Behauptung des Papstes, dass „es nicht mehr möglich [ist] zu behaupten, dass alle, die in irgendeiner sogenannten ‚…More
Eugenia Sarto und a.t.m. Bei W. Schüler: "Die Doppelsynode von Papst Franziskus - Relativiert Rom die Ehemoral der Kirche findet sich S. 176/177 eine Stellungnahme von Pater M. Gaudron von der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu der Problematik. Ich zitiere die Passage:

"Zu der Behauptung des Papstes, dass „es nicht mehr möglich [ist] zu behaupten, dass alle, die in irgendeiner sogenannten ‚irregulären’ Situation leben, sich in einem Zustand der Todsünde befinden und die heiligmachende Gnade verloren haben“, bemerkt Weihbischof Athanasius Schneider:

'Zu erklären, dass das willentliche, freie und gewohnheitsmäßige Praktizieren sexueller Handlungen in einer ungültigen ehelichen Verbindung in einem konkreten Fall nicht mehr eine schwere Sünde sein könnte, ist nicht die Wahrheit, sondern eine schwere Lüge…'[1]

Franziskus behauptet dann weiter, dass ein Mensch

' … sich in einer konkreten Lage befinden [kann], die ihm nicht erlaubt, anders zu handeln und andere Entscheidungen zu treffen, ohne eine neue Schuld auf sich zu laden.'

Dazu verweisen wir auf unsere Ausführung am Ende von Kapitel IV und halten übereinstimmend mit P. Matthias Gaudron in seiner schon erwähnten Stellungnahme zu Amoris laetitia fest:

„Der einzige Fall, der hier denkbar ist, besteht darin, dass Mann und Frau wegen des Vorhandenseins gemeinsamer unmündiger Kinder zusammen bleiben. Diesen Fall hat die Kirche schon früher unter der Bedingung gebilligt, dass das Paar nun in völliger Enthaltsamkeit wie Bruder und Schwester zusammenlebt.“

[1] „Bischof Athanasius Schneider zu ‚Amoris laetitia’: Klärungsbedarf zur Vermeidung einer allgemeinen Verwirrung.“, Katholisches.info am 26.4.2016.
Eugenia-Sarto
@a.t.m Ja, vielen Dank für die Erklärung. stimmt natürlich.
Theresia Katharina
Bei der Heirat verpflichtet man sich auch das Leben miteinander zu verbringen! Also solche Lösungen, bei denen geschiedene/getrennte Eheleute das Leben mit einem neuen Partner in einer gemeinsamen Wohnung verbringen, aber sich des ehelichen Aktes enthalten, verstoßen trotzdem gegen das Ehesakrament!
a.t.m
Sehr geehrte @Eugenia-Sarto Alleine das PJP II den Begriff "Wiederverheiratete Geschiedene" verwendet, die es ja laut Sakramenten Lehre nie und nimmer geben kann, hiermit hat sich PJP II der Sprache der Welt wider Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche bedient und die Früchte die daraus hervorgingen sind uns ja allen bekannt, und mit diesen Worten
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Sehr geehrte @Eugenia-Sarto Alleine das PJP II den Begriff "Wiederverheiratete Geschiedene" verwendet, die es ja laut Sakramenten Lehre nie und nimmer geben kann, hiermit hat sich PJP II der Sprache der Welt wider Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche bedient und die Früchte die daraus hervorgingen sind uns ja allen bekannt, und mit diesen Worten
Das heißt konkret, daß, wenn die beiden Partner aus ernsthaften Gründen - zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder - der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können, "sie sich verpflichten, völlig enthaltsam zu leben, das heißt, sich der Akte zu enthalten, welche Eheleuten vorbehalten sind" (Johannes Paul II., Homilie zum Abschluß der VI. Bischofssynode (25.10.1980). Hat er sich endgültig von der Lehre Gottes unseres Herrn entfernt.
Lukas16. 16-18

Vom Gesetz und von der Ehescheidung: Bis zu Johannes hatte man nur das Gesetz und die Propheten: Seitdem wird das Evangelium vom Reich Gottes verkündet und alle drängen sich danach hinzukommen. Aber eher werden Himmel und Erde vergehen, als das auch nur der kleinste Buchstabe im Gesetz wegfällt. Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; auch wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Eugenia-Sarto
Werter @a.t.m Ich habe gerade den 84. Artikel gelesen und copiere ihn hier ( von Familiaris Consortio). Ich finde keinen verdächtigen Satz. Bitte sagen Sie, welcher Satz nicht in Ordnung ist. e) Wiederverheiratete Geschiedene
84. Die tägliche Erfahrung zeigt leider, daß derjenige, der sich scheiden läßt, meist an eine neue Verbindung denkt, natürlich ohne katholische Trauung. Da es sich auch …More
Werter @a.t.m Ich habe gerade den 84. Artikel gelesen und copiere ihn hier ( von Familiaris Consortio). Ich finde keinen verdächtigen Satz. Bitte sagen Sie, welcher Satz nicht in Ordnung ist. e) Wiederverheiratete Geschiedene
84. Die tägliche Erfahrung zeigt leider, daß derjenige, der sich scheiden läßt, meist an eine neue Verbindung denkt, natürlich ohne katholische Trauung. Da es sich auch hier um eine weitverbreitete Fehlentwicklung handelt, die mehr und mehr auch katholische Bereiche erfaßt, muß dieses Problem unverzüglich aufgegriffen werden. Die Väter der Synode haben es ausdrücklich behandelt. Die Kirche, die dazu gesandt ist, um alle Menschen und insbesondere die Getauften zum Heil zu führen, kann diejenigen nicht sich selbst überlassen, die eine neue Verbindung gesucht haben, obwohl sie durch das sakramentale Eheband schon mit einem Partner verbunden sind. Darum wird sie unablässig bemüht sein, solchen Menschen ihre Heilsmittel anzubieten.
Die Hirten mögen beherzigen, daß sie um der Liebe willen zur Wahrheit verpflichtet sind, die verschiedenen Situationen gut zu unterscheiden. Es ist ein Unterschied, ob jemand trotz aufrichtigen Bemühens, die frühere Ehe zu retten, völlig zu Unrecht verlassen wurde oder ob jemand eine kirchlich gültige Ehe durch eigene schwere Schuld zerstört hat. Wieder andere sind eine neue Verbindung eingegangen im Hinblick auf die Erziehung der Kinder und haben manchmal die subjektive Gewissensüberzeugung, daß die frühere, unheilbar zerstörte Ehe niemals gültig war.
Zusammen mit der Synode möchte ich die Hirten und die ganze Gemeinschaft der Gläubigen herzlich ermahnen, den Geschiedenen in fürsorgender Liebe beizustehen, damit sie sich nicht als von der Kirche getrennt betrachten, da sie als Getaufte an ihrem Leben teilnehmen können, ja dazu verpflichtet sind. Sie sollen ermahnt werden, das Wort Gottes zu hören, am heiligen Meßopfer teilzunehmen, regelmäßig zu beten, die Gemeinde in ihren Werken der Nächstenliebe und Initiativen zur Förderung der Gerechtigkeit zu unterstützen, die Kinder im christlichen Glauben zu erziehen und den Geist und die Werke der Buße zu pflegen, um so von Tag zu Tag die Gnade Gottes auf sich herabzurufen. Die Kirche soll für sie beten, ihnen Mut machen, sich ihnen als barmherzige Mutter erweisen und sie so im Glauben und in der Hoffnung stärken.
Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht. Darüber hinaus gibt es noch einen besonderen Grund pastoraler Natur: Ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung.
Die Wiederversöhnung im Sakrament der Buße, das den Weg zum Sakrament der Eucharistie öffnet, kann nur denen gewährt werden, welche die Verletzung des Zeichens des Bundes mit Christus und der Treue zu ihm bereut und die aufrichtige Bereitschaft zu einem Leben haben, das nicht mehr im Widerspruch zur Unauflöslichkeit der Ehe steht. Das heißt konkret, daß, wenn die beiden Partner aus ernsthaften Gründen - zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder - der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können, "sie sich verpflichten, völlig enthaltsam zu leben, das heißt, sich der Akte zu enthalten, welche Eheleuten vorbehalten sind" (Johannes Paul II., Homilie zum Abschluß der VI. Bischofssynode (25.10.1980), 7: AAS 72 (1980) 1082).
Die erforderliche Achtung vor dem Sakrament der Ehe, vor den Eheleuten selbst und deren Angehörigen wie auch gegenüber der Gemeinschaft der Gläubigen verbietet es jedem Geistlichen, aus welchem Grund oder Vorwand auch immer, sei er auch pastoraler Natur, für Geschiedene, die sich wiederverheiraten, irgendwelche liturgischen Handlungen vorzunehmen. Sie würden ja den Eindruck einer neuen sakramental gültigen Eheschließung erwecken und daher zu Irrtümern hinsichtlich der Unauflöslichkeit der gültig geschlossenen Ehe führen.
Durch diese Haltung bekennt die Kirche ihre eigene Treue zu Christus und seiner Wahrheit; zugleich wendet sie sich mit mütterlichem Herzen diesen ihren Söhnen und Töchtern zu, vor allem denen, die ohne ihre Schuld von ihrem rechtmäßigen Gatten verlassen wurden.
Die Kirche vertraut fest darauf; daß auch diejenigen, die sich vom Gebot des Herrn entfernt haben und noch in einer solchen Situation leben, von Gott die Gnade der Umkehr und des Heils erhalten können, wenn sie ausdauernd geblieben sind in Gebet, Buße und Liebe.
Theresia Katharina
Kardinal Kasper ist ein Wegbereiter für Kardinal Marx und für PF gewesen! In der Diözese Rottenburg-Stuttgart predigen die Laien (auch Frauen) schon 30 Jahre!!!
Lichtlein
Herr schenke uns Hirten die deine wahre Lehre verkünden