Rational soziale Maske und die dunkle Lebenswahrheit der Seele

Heute, am 13.05., gedenken wir der Fatima Erscheinungen der Muttergottes.

Unzählige Menschen leiden sehr. Sie sind einsam. Sie haben niemanden, der ihnen zuhört, der sie wirklich versteht. Niemand braucht sie. Sie fühlen eine tiefe Sinnlosigkeit. Das ist ein wirklich großer Schmerz, der die eigene Menschlichkeit und Existenzberechtigung in Frage stellt. Für viele führt es in eine schwere Depression. An dieser Verzweiflung ändert auch eine oberflächliche Einbindung in soziale Gemeinschaften nichts. Man kann selbst in einem Karnevalsverein sehr einsam sein, wenn das spaßige Gemeinschaftliche oberflächlich und die dunkle und tiefe Bedürftigkeit der Seele außen vor bleibt.

Der Mensch kann auf vielfältige Weise differenziert werden. Eine sehr wichtige und für die Frage der Problematik der Konzilskirche unverzichtbare ist die Unterscheidung des Menschen in seine rational soziale Maske, die er mit Hilfe seiner Alltagsvernunft erstellt, um sein Überleben in seiner Lebenswelt sicherzustellen und seine seelischen Tiefenschichten, in denen er seine wirklichen Lebensziele, Triebe und Sehnsüchte auszuleben versucht. Wenn der Mensch die Tiefenbedürfnisse seiner Seele nicht bedienen kann, wird er auf Dauer unglücklich, selbst wenn er mit Hilfe seiner rationalen Maske perfekt in den Alltag integriert ist.

Gott hat die unsterbliche Seele erschaffen und in Seine Liebesgeschichte, der Grund und die Wahrheit des Universums, hineingestellt, damit Er und sein Geschöpf sich in Vereinigung mit der gesamten Gemeinschaft aller Heiligen für immer gegenseitig unvorstellbare Liebe schenken können. Deshalb hat die Seele eine dynamische, unstillbare Liebessehnsucht. Sie ist auf Gott hin erschaffen. Die Seele aber, die sich durch das wissenschaftliche Weltbild nur noch für ein intelligentes Tier hält, kann ihrer eigentlichen Berufung nicht mehr gerecht werden. Sie trocknet aus. Sie kann sich nicht mehr verschenken. Sie kann sich nicht mehr aufopfern. Zuerst versucht sie, ihre unersättliche Liebessehnsucht durch materielle und endliche Dinge zu befriedigen. Bald erkennt sie, dass das nicht funktioniert. In Folge hält sie das Liebesversprechen für eine Lüge. Sie beginnt die Verlogenheit für die Wahrheit zu halten. Sie wird böse. Jetzt sucht sie ihre eigene Unsterblichkeit, die sie kennt, in der Negativität. Sie will die Unzucht. Sie will den Missbrauch. Sie will das Böse. Ihr Gott wird der Herr der Lüge. Sie glaubt nur noch an die Perversion, an Macht und Gewalt.

Um sozial kompatibel zu bleiben, beginnt sie ein heimtückisches Spiel hinter einer rational sozialen Maske. Hochgebildet, die katholische Lehre auswendig könnend, wird sie katholischer Priester in der Konzilskirche, um im Zölibat, dem Paradies für nicht heterosexuelle Menschen, die Verschlagenheit der unmoralischen, verdrehten und prinzipienlosen Predigten zu genießen.

Die Armee des Himmels kümmert sich nicht um die soziale Maske. Hinter ihr ist jeder lieb und ein guter Katholik. Mir ihr glaubt jeder, in den Himmel zu kommen. Nein, die Armee interessiert sich nur für die unsterbliche Seele, nicht für die schönen Geschichten, die sich die rationale Maske einbildet. Nicht das gute und liebevolle Selbstverständnis entscheidet über den Eingang in den Himmel, sondern die wahre Zielsetzung der unsterblichen Seele. Die, die an die real faktische Existenz der ewigen Liebe w/der Bevorzugung des wissenschaftlichen Weltbildes nicht mehr glauben möchte, will keine Wahrheit. Sie will sich deshalb auch nicht ihrer eigenen Bosheit bewusst werden. Sie will sich geradezu selbst belügen. Deshalb ist sie reif für die Hölle.

Die Truppen vom Hl. Raphael bemühen sich sehr, durch nicht endende Dummheiten, Platitüden und Geschmacklosigkeiten, der Seele klar zu machen, dass sie in ihrer wilden, triebhaften und nicht rationalen Wahrheit erkannt ist. Die rationale soziale Maske ist für den Himmel irrelevant. Er zielt auf die wahre Zielsetzung und Sehnsucht der Seele. Mit akademischen Diskussionen kommt man der Gier nach dreckiger Unzucht nicht bei. Es geht eher um diese Abgründe:

Charlotte de Witte at Mainstage | Tomorrowland Winter 2022

Mehr Schleim, Dreck, Schmutz und Wut hilft der unsterblichen Seele sehr, sich selbst zu erkennen und zu verstehen, warum sie in die Hölle gehen muss, wenn sie nicht zur Hl. Messe aller Zeiten umkehrt. Ohne Gott gibt es keine Reinheit. Ohne Reinheit gibt es keinen Gott und damit kein Heil.
Tabuku Tana
Find ich gut, aber ich gebe zu bedenken, dass man auch ohne hl. Messe zu Gott kommen kann. (Ich gehe zur hl. Messe)