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🔆 Die falschen Sterne

🔆 Die falschen Sterne Marionetten am Faden, Gelenkt aus der Ferne, Zur Täuschung der Massen, Genannt Idole und Sterne. In Vorbildgewand, Und glänzender Hülle, Vermitteln sie uns geschickt, Deren Agenda in Fülle. Für Klein und für Groß, Wurd' ein Sternchen gemacht, Soll als Beispiel dir dienen, Bei Tag und bei Nacht. Sodass du auch wisse, Wie hast du zu denken, Was sollst du stets tun, Wem deinen Blick schenken. Doch der Schleier, er fällt, Und mit ihm die Sterne, Das Fundament der Lügen, Nun glanzlos zerschellt. Marionetten am Faden. Wer hat sie noch gerne? Die falschen Propheten, Gelenkt aus der Ferne. Der Mensch, der noch fühlt, Mit Seele und Herz, Bleibt bei sich und spürt, Auch wenn groß der Schmerz. Der fühlende Mensch, Bleibt nur sich selbst treu, Erschafft seine Welt Und dem Nächsten sich neu. - Andre T. (Schoepferinsel) -
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