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"Wie ich meine Zeitung verlor" von Birk Meinhardt: Was falsch läuft im Journalismus | BR KulturBühn…

144 Seiten, mehr braucht Birk Meinhardt nicht für diese Geschichte, die seine ist und zugleich unser aller Geschichte. Es geht darin um das, was …
Nicky41
Eine negative Grundstimmung im Denken ist eine Kriegserklärung an das Leben, die ihre fanatischen Anhänger nie mehr in Frieden läßt. (Ernst Ferstl)
Mk 16,16
Es ist auf jeden Fall eine enorme Leistung wenn jemand anfängt kritisch zu denken und die Moral der eigenen Gesellschaft einmal zu hinterfragen. Hoffentlich bleibt Birk Meinhardt nicht dabei stehen und findet zum christlichen Glauben, falls noch nicht geschehen. Ossis und Wessis neigen manchmal dazu die andere Seite pauschal zu verurteilen. Das ist natürlich erbärmlich, auch wenn das im …More
Es ist auf jeden Fall eine enorme Leistung wenn jemand anfängt kritisch zu denken und die Moral der eigenen Gesellschaft einmal zu hinterfragen. Hoffentlich bleibt Birk Meinhardt nicht dabei stehen und findet zum christlichen Glauben, falls noch nicht geschehen. Ossis und Wessis neigen manchmal dazu die andere Seite pauschal zu verurteilen. Das ist natürlich erbärmlich, auch wenn das im Einzelfall manchmal zutrifft. Kritisches Denken ist nicht gerade das, was die Leute in der "DDR" gelernt haben. Erwünscht war es allerdings im Westen doch auch nie, wenn wir ehrlich sind. Die Deutschen sind nun einmal schwer gebeutelt nach zwei verlorenen Weltkriegen und anschließender Gehirnwäsche. Was allerdings noch viel verheerender für die Menschen in unserem Land war, das ist die Verwirrung, die Luthers Irrlehre in vielen Köpfen angerichtet hat. Das wird wohl bis zum Jüngsten Tag nicht mehr überwunden werden.
Ischa
" Kritisches Denken ist nicht gerade das, was die Leute in der "DDR" gelernt haben." Doch, dass haben sie gelernt. Aber gleichzeitig lautete die Lektion: Bloss nichts sagen dazu, denn du weisst nicht, wer mit hört. Übrigens war es die lutherische Kirche, in der die Wende ihren Ausgangspunkt nahm. Und nun macht ein Pastor den Katholiken mal wieder vor, wie es eigentlich gehen soll. Ich meine den …More
" Kritisches Denken ist nicht gerade das, was die Leute in der "DDR" gelernt haben." Doch, dass haben sie gelernt. Aber gleichzeitig lautete die Lektion: Bloss nichts sagen dazu, denn du weisst nicht, wer mit hört. Übrigens war es die lutherische Kirche, in der die Wende ihren Ausgangspunkt nahm. Und nun macht ein Pastor den Katholiken mal wieder vor, wie es eigentlich gehen soll. Ich meine den Bremer Pastor, der sich öffentlich gegen aggressive Homosexualisierung der Gesellschaft ausspricht! Wie wäre es gewesen, wenn die katholische Kirche die Auswüchse, die es in ihr in der Lutherzeit zweifellos gab, selbst angesprochen und beseitigt hätte? Es wäre nie zu einer Reformation gekommen!
Mk 16,16
Sie sind ein gutes Beispiel für das was ich gesagt habe. Wenn die Bevölkerung der "DDR" wirklich kritisch gewesen wäre, dann hätten die sich alle bekehrt zur Heilgen Kirche. Gilt natürlich auch für den Westen. Die sog. Wende war einfach reif von der wirtschaftlichen Situation des Staates und natürlich auch politisch. Die lutherische "Kirche" hat das gemerkt und raffiniert genutzt. Diese …More
Sie sind ein gutes Beispiel für das was ich gesagt habe. Wenn die Bevölkerung der "DDR" wirklich kritisch gewesen wäre, dann hätten die sich alle bekehrt zur Heilgen Kirche. Gilt natürlich auch für den Westen. Die sog. Wende war einfach reif von der wirtschaftlichen Situation des Staates und natürlich auch politisch. Die lutherische "Kirche" hat das gemerkt und raffiniert genutzt. Diese protestantische "Kirche" hat sich bisher noch immer dem Staat angebiedert bis zum Erbrechen. Einfach ekelhaft widerlich.

Auswüchse hat es zu allen Zeiten gegeben unter dem Klerus - das war aber nur der Anlaß für Luther und nicht der Grund für einen Abfall vom christlichen Glauben. In einem Brief an Erasmus von Rotterdam schreibt Luther, daß es ihm gar nicht um den Papst oder den Ablasshandel oder das Fegefeuer gegangen ist. Im Gegenteil! Luther war nie gegen den Ablaßhandel sondern lediglich gegen die marktschreierischen Praktiken des Predigers Tetzel. Als der Papst von diesem Tetzel erfuhr, hat er diesen Mann in einem Brief so fertiggemacht, daß Tetzel nach Luthers eigenen Worten: "Hieran an Herzeleid gestorben ist." Vorher hatte Herr Luther Tetzel in einem Brief noch getröstet, er möge sich die Sache doch nicht so zu Herzen nehmen! Trotzdem muß man sich hierzulande überall von den Protestanten diese dummen Lügen vom Ablaßhandel anhören, die die protestantischen "Kirchen" den Leuten vorlügen und einimpfen.

Es ist niemals gerechtfertigt, die katholischen Glaubenswahrheiten wegen einiger verlogener Kleriker über Bord zu werfen. Dies ist ein Denkfehler den fast alle machen. Es hat zu allen Zeiten schlechte Kleriker gegeben und dieses Problem wurde immer angegangen - deswegen haben die Theologen aber nie die Glaubenslehre jemals angetastet oder in Zweifel gezogen!

Tatsache ist, daß die Bischöfe zur Zeit der sog. Reformation das Problem mit Luther viel zu spät begriffen haben.

Noch viel schlimmer ist, daß die Deutschen 500 Jahre nach der Reformation noch immer nicht begriffen haben. Sonst würden Leute wie z.B. Sie, verehrte Ischa, nicht den Versuch unternehmen, in einem katholischen Forum Luther zu verteidigen und protestantisches Gedankentum verbreiten.
Solimões
@Mk 16,16
Sie enttäuschen mich. So einfach ist es nicht.
Tatsächlich begreifen die Bischöfe heute noch nicht um was es geht - wenn sie es überhaupt je begriffen hatten. Schon auf dem Konzil von Trento rang man um Offensichtlichkeiten.
Irgendwie hinkt die Erkenntnis immer hinter den Fehlern her. Wenn man wirklich glauben würde (ex corde) würden manche Irrtümer vermieden.

Das Problem ist dass …More
@Mk 16,16
Sie enttäuschen mich. So einfach ist es nicht.
Tatsächlich begreifen die Bischöfe heute noch nicht um was es geht - wenn sie es überhaupt je begriffen hatten. Schon auf dem Konzil von Trento rang man um Offensichtlichkeiten.
Irgendwie hinkt die Erkenntnis immer hinter den Fehlern her. Wenn man wirklich glauben würde (ex corde) würden manche Irrtümer vermieden.

Das Problem ist dass auch die katholischen Theologen die Dinge von aussen anschauen (was wer schon dazu gesagt hat), und nicht was sie in sich sind (warum sagt die Bibel gerade so?).
Mk 16,16
@Solimões : Der massenhafte Glaubensabfall in unserer Zeit ist etwas anderes als der Glaubensabfall 1520.
Solimões
DAs hat aber nichts mit dem Thema zu tun.
Mk 16,16
Ich hatte auch auf Ischas Kommentar geantwortet. Eins ergibt oft das andere...
Ischa
Natürlich verteidige ich Luther dort, wo ihm Unrecht getan wird, weil es um die Wahrheit geht. Ich habe es schon einmal gesagt: Wenn er von bestimmten Fürsten nicht unterstützt worden wäre, gäbe es keine Reformation. Das heisst aber nicht, dass sie ausschliesslich aus wirtschaftlichen Interessen sich teilweise durchsetzte. Ich werde mal einen Artikel dazu vorbereiten.
Es war auch so zur Zeit der …More
Natürlich verteidige ich Luther dort, wo ihm Unrecht getan wird, weil es um die Wahrheit geht. Ich habe es schon einmal gesagt: Wenn er von bestimmten Fürsten nicht unterstützt worden wäre, gäbe es keine Reformation. Das heisst aber nicht, dass sie ausschliesslich aus wirtschaftlichen Interessen sich teilweise durchsetzte. Ich werde mal einen Artikel dazu vorbereiten.
Es war auch so zur Zeit der Wende. Natürlich verglichen die Ossis ihr Leben mit dem der Wessis. Aber das gab doch nicht den Ausschlag. Wir waren der ewigen Heuchelei und der Worthülsen und Parolen überdrüssig. In Leipzig lagen die Scharfschützen auf den Dächern. Für mich ist es ein Wunder, dass es kein Blutvergiessen gab!
Mk 16,16
@Ischa: Es hat doch niemand abgestritten, daß die meisten Fürsten Luther sofort massiv unterstützt haben, und in den meisten Fällen waren es tatsächlich politische Machtinteressen. Und es ging auch natürlich um enorme wirtschaftliche Interessen, die Fürsten die Luther unterstützten, haben sich die Immobilien der Kirche und der Klöster geraubt. Aber das ist nicht ausschlaggebend gewesen. Die …More
@Ischa: Es hat doch niemand abgestritten, daß die meisten Fürsten Luther sofort massiv unterstützt haben, und in den meisten Fällen waren es tatsächlich politische Machtinteressen. Und es ging auch natürlich um enorme wirtschaftliche Interessen, die Fürsten die Luther unterstützten, haben sich die Immobilien der Kirche und der Klöster geraubt. Aber das ist nicht ausschlaggebend gewesen. Die Masse der abgefallenen Katholiken haben die ganzen Bequemlichkeiten der neuen Irrlehre begeistert aufgenommen, darunter auch viele Fürsten die diese weltlichen Bequemlichkeiten natürlich begrüßt haben. Das war der Hauptgrund für den Erfolg der Ketzerlehre. Ein hocharroganter Episkopat in speziell Deutschland hat dem Abfall sicherlich in die Hände gespielt. Der Zustand des Episkopats war sicher katastrophal. Aber der Klerus ist nicht die Kirche. Das hat die Mehrheit damals nicht begriffen und heute leider auch nicht. Die Glaubenslehre der Heiligen Kirche ist immer unabhängig von der Güte des Klerus. Diese Glaubenslehre ist immer gleich. Luther hat aber die Glaubenslehre angegriffen, der schlechte Zustand des Episkopats seiner Zeit war für Luther sicher hilfreich und ein willkommener Anlaß, aber eben nicht die Ursache für seine Ketzereien! Es ist traurig, wenn das bis heute soviele Leute nicht verstehen. Auch und ganz besonders in unserer Endzeit ist der Zustand der Hirten so katastrophal wie noch nie. Das ist aber trotzdem kein Grund um von der Heiigen Kirche abzufallen, weder damals noch heute. Und deshalb ist es purer Irrsinn, den schlimmsten und größten Ketzer in der Geschichte der Christenheit verteidigen zu wollen. Es gibt keinen einzigen Grund um die Ketzereien Luthers zu verteidigen. Wer so etwas versucht, der ist selber ein Ketzer. Davor sollten sich alle Christen besser hüten.
M.RAPHAEL
Der Kern ist folgender: Das globalistische Denken relativiert und am Ende negiert alle Differenzen. Solche darf es nicht mehr geben, egal ob konstituiert durch Geschlecht, Ethnie, Kultur, Religion oder Tradition. Die globalen Humanisten wollen die braune Einheitssoße. Die ist kontrollierbar und statistisch vorhersehbar (genau deshalb hassen sie das Corona Virus). Dann wird völlig neu aufgebaut. …More
Der Kern ist folgender: Das globalistische Denken relativiert und am Ende negiert alle Differenzen. Solche darf es nicht mehr geben, egal ob konstituiert durch Geschlecht, Ethnie, Kultur, Religion oder Tradition. Die globalen Humanisten wollen die braune Einheitssoße. Die ist kontrollierbar und statistisch vorhersehbar (genau deshalb hassen sie das Corona Virus). Dann wird völlig neu aufgebaut. Solve et coagula! Dann werden die Gleichen endlich gleicher sein. Dann werden die Menschengötter, die Diener des Herrn der Welt, die Erde endlich an sich gerissen haben. Mit Hilfe ihrer Vernunft werden sie Gott mal zeigen, was eine Harke der Menschlichkeit ist. Dann ist Schluss mit dem Leid der Liebeshingabe, aber auch mit deren Früchten von Freiheit und Respekt. Dann wird kontrolliert durch den roten Drachen. Die Schwachen werden ausgebeutet, missbraucht und ihnen dann die Organe entnommen. Da schaut jeder Gutmensch weg. Dafür sorgt das Positive Denken. www.youtube.com/watch
Salzburger
Nein, es ist nicht so, daß "die braune Einheitssoße" bloß zu manipulativen Zwecken gewollt wäre ("kontrollierbar", "statistisch vorhersehbar"). Sondern wer den AnthropoTheismus/Gnostizismus durchdenkt, versteht, daß, sobald alle Menschen pars DEI sein sollen, dann alle gleichermaßen GOeTTlich sein müssen. (Die "Aufgeklärten"/"ErLeuchteten"/"electi" halt bewußt, wir "abergläubischen Massen" …More
Nein, es ist nicht so, daß "die braune Einheitssoße" bloß zu manipulativen Zwecken gewollt wäre ("kontrollierbar", "statistisch vorhersehbar"). Sondern wer den AnthropoTheismus/Gnostizismus durchdenkt, versteht, daß, sobald alle Menschen pars DEI sein sollen, dann alle gleichermaßen GOeTTlich sein müssen. (Die "Aufgeklärten"/"ErLeuchteten"/"electi" halt bewußt, wir "abergläubischen Massen" unbewußt.)
M.RAPHAEL
Er hat Recht. Der stetig wachsende Egoismus erträgt keine Meinung mehr, die nicht der eigenen entspricht. Auch die Menschen werden nicht mehr als reale Menschen anerkannt. So sind selbst die kulturfremdesten Migranten nur noch Wunschprojektionen der globalen Gutmenschendiktatur. Deshalb werden deren Verbrechen alle verdrängt und verleugnet. Motto: Der liebe braue Wuschelkopf wird integriert und …More
Er hat Recht. Der stetig wachsende Egoismus erträgt keine Meinung mehr, die nicht der eigenen entspricht. Auch die Menschen werden nicht mehr als reale Menschen anerkannt. So sind selbst die kulturfremdesten Migranten nur noch Wunschprojektionen der globalen Gutmenschendiktatur. Deshalb werden deren Verbrechen alle verdrängt und verleugnet. Motto: Der liebe braue Wuschelkopf wird integriert und danach gut funktionieren. Unvorstellbar. Ich hätte das nie für möglich gehalten.