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Eugenia-Sarto
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Tötung eines Unschuldigen.

Katholische Lehre:
Direkte Tötung eines Unschuldigen ist immer unerlaubt.

Indirekte Tötung eines Unschuldigen ist an sich ebenfalls unerlaubt, kann aber aus einem entsprechenden Grunde erlaubt sein.

Beispiel: Es ist daher erlaubt, sich von einem hohen Punkt herabzustürzen, um dem Feuertode zu entgehen, besonders wenn noch Hoffnung besteht, mit dem Leben davonzukommen.
Aehnlich darf eine Frau handeln, um sich aus den Händen eines Wüstlings zu retten, der sie ergreifen und vergewaltigen will.

Tötung eines Fötus

Direkte Tötung des Fötus ist immer schwer sündhaft (ein Mord).

Selbst um das Leben der Mutter zu retten ist es deshalb nicht erlaubt, das lebende Kind zu zerkleinern z.B. durch Craniotomie, Embryotomie usw. - Ebenso ist die Abtreibung der Leibesfrucht immer unter schwerer Sünde verboten, auch wenn sonst Mutter und Kind sterben müssen.

Indirekte Tötung
ist gewöhnlich verboten, kann aber aus schwerwiegenden Gründen erlaubt sein.

Bei tödlicher Krankheit darf die Mutter eine Arznei nehmen, auch wenn diese nicht nur die Genesung bewirkt, sondern auch Abtreibung; dabei ist vorausgesetzt, dass es gegen diese Krankheit keine andere Arznei gibt, und dass die Genesung nicht erst aus der Abtreibung folgt.

Ebenso ist es erlaubt, eine kranke Gebärmutter zu entfernen, auch wenn damit zugleich der Fötus entfernt wird, vorausgesetzt, dass dies das einzige Mittel ist, um das Leben der Mutter zu retten.

Quelle: Katholische Moraltheologie Heribert Jone
Eugenia-Sarto
Das ist eben nun mal die katholische Lehre!
Mauimiau
Aber das ist doch schwachsinnig die Mutter sterben zu lassen, nur weil man das Kind nicht abtreiben darf. Das würde ja mehr Leben zerstören als wenn man das Kind abgetrieben hätte.
Heilige Maria Mutter Gottes
In der Theorie schön und fromm, in der Praxis sieht das schon blutiger aus, wenn man bedenkt wie viele Kinder umgebracht werden jährlich.
eiss