"Russland steht unter Schock": Russen fliehen vor Putins Krieg

Viktoria Bräuner - Vor 1 Std.

Seit Mittwoch befindet sich auch Russland offiziell im Kriegszustand: Putin ordnete eine Teilmobilmachung an und lässt 300.000 zusätzliche Soldaten einziehen.

Mit seiner Fernsehansprache läutete Wladimir Putin am Mittwoch eine neue Phase des Krieges ein: Der Kemlchef befahl die Teilmobilmachung der russischen Streitkräfte. Demnach sollen 300.000 Reservisten in den Krieg in die Ukraine geschickt werden. Darunter vor allem Männer, deren Militärdienst noch nicht lange zurückliegt. Beobachter werten diesen Schritt als Reaktion Putins auf die dramatischen Niederlagen imn Osten der Ukraine.

"Russland steht unter Schock. Der gestrige Tag, der 21. September, war für die Bevölkerung vergleichbar erschütternd wie der 24. Februar, als die Ukraine überfallen wurde”, sagte Alexey Yusupov, Leiter des Russland-Programms der Friedrich-Ebert-Stiftung, im Gespräch mit Business Insider. Es herrsche Panik - viele Menschen würden nun versuchen, das Land zu verlassen.

Flüge ins Ausland waren offenbar in kürzester Zeit ausgebucht. Wie die "Welt" berichtet, waren bevorzugte Ziele Istanbul und Eriwan in Armenien. In beide Länder können Russinnen und Russen ohne Visum einreisen. Außerdem stiegen die Ticketpreise rasant: Am günstigsten seien noch die Flüge von Moskau nach Dubai, die bei umgerechnet 5.000 Euro liegen. Das entspräche dem Fünffachen des durchschnittlichen russischen Monatslohns, berichtet die Zeitung.

Auch die Ausreise mit dem Auto scheint sich schwierig zu gestalten. In den sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Videos überfüllter Straße an den Grenzübergängen zu Russlands Nachbarländern. „Die Menschen wollen nach Finnland fliehen, sodass die finnische Regierung aus Sorge vor einem Massenansturm bereits an einer vollständigen Einreisesperre arbeitet, die Grenzübergänge in Richtung Mongolei sind überfüllt, auch Georgien, Armenien und Kasachstan erwarten einen massenhaften Anstieg an fliehenden Russen”, sagte Yusupov Business Insider.

Dass die Teilmobilmachung nur der Anfang sein und eine Generalmobilmachung drohen könnte, schließt Yusupov nicht aus. Allerdings wäre das nur dann eine realistische Option, wenn die 300.000 Reservisten nicht ausreichen und sich Russland entscheiden würde, noch stärker in den Krieg einzugreifen.

Aber: "Wenn Russland wirklich voll in den Krieg einsteigen will, brauchen sie einen größeren Anlass, möglicherweise auch einen selbst inszenierten, um die Bevölkerung hinter sich 'zur Verteidigung' des Landes zu vereinen. Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich das aber noch nicht”, sagte Yusupov.
Wie sich die Proteste gegen die Teilmobilisierung auswirken und ob sie der Beginn größerer, sozialer Unruhen sein könnten, könne man nach der Einschätzung des Russland-Experten bisher auch noch nicht sagen. Die Proteste am Mittwoch seien noch klein und die Repressionen hoch gewesen. Trotzdem greift Putins Regime hart durch und versucht die Proteste im Keim zu ersticken. Yusupov: "Besonders perfide ist, dass es gestern unter den Demonstranten etwa 1.000 Männer gab, die verhaftet wurden und in Haft ihren Front-Bescheid ausgestellt bekommen haben.”

BILD: © KIRILL KUDRYAVTSEV

"Russland steht unter Schock": Russen fliehen vor Putins Krieg (msn.com)
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Putin pfeift auf Front-Generäle und erteilt selbst Befehle
Offenbar ist der russische Präsident Wladimir Putin alles andere als zufrieden mit den ausführenden Kräften an der Front. Angeblich soll er nun selbst den Generälen in der Ukraine Anweisungen geben.
Putin pfeift auf Front-Generäle und erteilt selbst Befehle (msn.com)More
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Putin pfeift auf Front-Generäle und erteilt selbst Befehle

Offenbar ist der russische Präsident Wladimir Putin alles andere als zufrieden mit den ausführenden Kräften an der Front. Angeblich soll er nun selbst den Generälen in der Ukraine Anweisungen geben.
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Klaus Elmar Müller
Protestierende werden an die Front geschickt. Klug? Mit welcher Motivation werden sie für Putins Idee "kämpfen"?
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105 Tage Krieg Putins Soldaten klagen jetzt sogar öffentlich: „Werden an die Frontlinie geworfen“ - focus.de/…ch-werden-an-frontlinie-geworfen_id_107949695.htmlMore
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105 Tage Krieg Putins Soldaten klagen jetzt sogar öffentlich: „Werden an die Frontlinie geworfen“ - focus.de/…ch-werden-an-frontlinie-geworfen_id_107949695.html
martin fischer
@aron> Ihre Meldung ist vom 09.09. haben sie schonmal auf den Kalender geschaut? Die EU hat heute mitgeteilt: sie wird selbstverständlich die flüchtenden Russen ins Land lassen. Sie können doch bestimmt noch Russisch aus der Schule oder? Dann können Sie ja bei der Integration helfen....Danke schon mal!
aron>
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martin fischer
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Militäroperation in der Ukraine
22 Sep, 22:11Aktualisiert am: 23 Sep, 00:00
DVR-Führer warnt vor möglicher Gegenoffensive, da sich die Kiewer Kräfte im Norden der DVR sammeln
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DVR-Führer warnt vor möglicher Gegenoffensive, da sich die Kiewer Kräfte im Norden der DVR sammeln
Die Lage im Norden der Republik ist äußerst schwierig, sagte Denis Puschilin

DONETSK, 23. September. /TASS/. Der Führer der Donezker Volksrepublik (DVR), Denis Puschilin, warnte am Donnerstag, dass die Kiewer Regierung wahrscheinlich eine Gegenoffensive vorbereite, da sie in der Nähe der Nordgrenze der DVR eine große Streitmacht zusammengezogen habe.

"Die Lage im Norden der Republik ist äußerst schwierig. Es gibt alarmierende Signale. Der Feind hat dort eine ernstzunehmende Streitmacht zusammengezogen, und es ist möglich, dass er bald eine Gegenoffensive startet, um das Blatt zu wenden", sagte Puschilin in einer Videoansprache, die in seinem Telegrammkanal veröffentlicht wurde.

"Die verbündeten Kräfte tun ihr Bestes. Ich behalte die Kontrolle und beteilige mich an dem Prozess, wo immer es möglich ist", fügte er hinzu.

In einem früheren Interview mit der deutschen Bild-Zeitung sagte der ukrainische Präsident Wladimir Zelenskij, sein Land werde Pläne für eine Gegenoffensive im Donbass angesichts der teilweisen Mobilisierung in Russland nicht zurücknehmen.
DPR leader warns of possible counter-offensive as Kiev forces gather in DPR’s north
Santa Cruz
Die Ukrainer begehen täglich Völkermord im Donbass. Auch heute starben Menschen auf einem Marktplatz durch ihre Raketen. Das Kiewer Regime sollte gezielt durch Militärschläge ausgeschaltet werden.
martin fischer
@Santa Cruz Ja heute gab es in mehreren russisch kontrollierten Städten Blutbäder.
Santa Cruz
Die keine Erwähnung finden in deutschen Medien. Und wenn, bringen sich russische Soldaten selber um. Und beschiessen auch ein Atomkraftwerk, das sie selber besetzt halten.
Waagerl
Santa Cruz
Das was Russland macht, macht das ukrainische Regime schon lange. Blinken will Russland zur Rechenschaft ziehen. Wer zieht die USA zur Rechenschaft? Baerbock fordert Putin auf in New York, den Krieg sofort zu beenden. Wer beendet die westlichen Waffenlieferungen? Weiß sie nicht, dass die Teilmobilmachung eine direkte Folge der Eskalation durch westliche Waffenlieferungen ist?
Weiß sie nicht, …
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Das was Russland macht, macht das ukrainische Regime schon lange. Blinken will Russland zur Rechenschaft ziehen. Wer zieht die USA zur Rechenschaft? Baerbock fordert Putin auf in New York, den Krieg sofort zu beenden. Wer beendet die westlichen Waffenlieferungen? Weiß sie nicht, dass die Teilmobilmachung eine direkte Folge der Eskalation durch westliche Waffenlieferungen ist?
Weiß sie nicht, sollten die annektierten Gebiete von der Ukraine angegriffen werden, von russischer Seite Atomwaffen zum Einsatz kommen werden? Russland blufft nicht. Denn Russland wehrt sich gegen eine Militärmaschinerie in der Ost - und Südukraine, die Waffen im Wert von 16 Milliarden Dollar beinhaltet allein aus den USA und noch nicht eingerechnet die Waffenlieferungen der anderen NATO - Staaten. Diejenigen Politiker, die einen Atomkrieg nicht ernst nehmen, spielen mit dem Leben ihrer Bevölkerungen! Der Schauspieler Selenskyj bekommt stehende Ovationen vor der UNO. Wofür ?
An Frieden mit Russland ist er nicht interessiert.
martin fischer
Ist der Artikel von der "Viktoria Bräuner" vom Buisness Insider/Axel Springer
martin fischer
aja ok habs schon gesehen, ist von der Bräuner vom BI..
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Wollte es gerade Einfügen
martin fischer
Alles gut.
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@SCIVIAS+ Danke fürs Video