Rita 3
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Der Wahn

Nun baut der Wahn die tönernen Paläste Und lässt sein Zeichen in die Straßen rammen; Er treibt das blindverwirrte Volk zusammen Vom Lärm zum Lärme und vom Fest zum Feste. Schon reißt der höllisch…More
Nun baut der Wahn die tönernen Paläste
Und lässt sein Zeichen in die Straßen rammen;
Er treibt das blindverwirrte Volk zusammen
Vom Lärm zum Lärme und vom Fest zum Feste.
Schon reißt der höllische Schwarm verruchter Gäste
Die letzten mit, die besserer Art entstammten,
Und tanzend in des Hauses grellen Flammen
entweihn sie noch der Toten arme Reste. Jetzt ist es Zeit, das Kreuz des Herrn zu lieben Und auszufüllen jeden unsrer Tage Mit Opfer und Verzicht und heißen Bitten. Es wird das Wahnreich über Nacht zerstieben Und furchtbar treffen uns des Richters Frage, Ob Stund um Stunde wir sein Reich erstritten. (1936) Quelle: Die Sonette – Reinhold Schneider –
Zweihundert
Eugenia-Sarto
Die Liebe Gottes ist allmächtig. Wenn wir nur wollen und ihn mit allen Kräften lieben und uns selbst vergessen, dann wird Gott Wunder wirken bei uns und anderen. Gott wartet, dass wir unsere Berufung erkennen.