TRADITIONIS CUSTODES ENTSPRICHT NICHT DEN RÜCKMELDUNGEN DER BISCHÖFE

Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’

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The Remnant: "Traditionis custodes ignorierte die Meinungen der Bischöfe der Welt zur tridentinischen Messe" ..

The Remnant veröffentlichte kürzlich einen Artikel von Diane Montagna, der darauf hinweist, dass Traditionis custodes eine andere Entstehungsgeschichte hat als die offizielle. In dem Text mit dem Titel. "Traditionis custodes: Separating fact from fiction" zeigt Montagna anhand von …
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The Remnant: "Traditionis custodes ignorierte die Meinungen der Bischöfe der Welt zur tridentinischen Messe" ..

The Remnant veröffentlichte kürzlich einen Artikel von Diane Montagna, der darauf hinweist, dass Traditionis custodes eine andere Entstehungsgeschichte hat als die offizielle. In dem Text mit dem Titel. "Traditionis custodes: Separating fact from fiction" zeigt Montagna anhand von Informationen aus dem Vatikan, dass das Motu proprio von Papst Franziskus gar nicht auf einer Umfrage für Bischöfe beruht, sondern auf anderen Quellen. Damit bestätigt Diane Montagna, was die meisten schon vermutet haben.


Eine Kurze Erklärung. Papst Franziskus und offizielle vatikanische Stellen argumentieren, dass das Motu proprio Traditionis custodes weitgehend auf einer Umfrage beruht, die 2020 an Bischöfe in aller Welt verschickt wurde. Die Kongregation für die Glaubenslehre hat die Bischöfe gefragt, wie sie das Motu proprio Summorum pontificum von Benedikt XVI. bewerten. Es wurde erwartet, dass die Bewertungen eher negativ ausfallen würden, weshalb der Papst beschloss, Traditionis custodes zu veröffentlichen.

Diane Montagna hat in The Remnant einige Fakten genannt, die bestätigen, dass Traditionis custodes unabhängig von der an die Bischöfe verschickten Umfrage erstellt wurde.

Montagna schrieb, dass im Januar 2020 eine Plenarsitzung der Glaubenskongregation stattfand. Zahlreiche Kardinäle, Bischöfe und Geistliche nahmen daran teil, darunter die Kardinäle Pietro Parolin, Marc Ouellet und Giuseppe Versaldi. Das Treffen kritisierte die traditionelle Frömmigkeit (zum Beispiel die Wallfahrt nach Chartres). Es wurde auch erwogen, der Glaubenskongregation ihren Einfluss auf die tridentinische Liturgie zu entziehen und diese Kompetenzen auf andere Stellen der römischen Kurie zu übertragen.

Montagna weist darauf hin, dass im Januar 2020 noch niemand über die Umfrage gesprochen hat. Die Umfrage an die Bischöfe wurde einige Monate später verschickt. In der Zwischenzeit hat man in Traditionis custodes unter anderem Entscheidungen beschlossen, wie die Übertragung der Zuständigkeit für die tridentinische Liturgie von der Glaubenskongregation auf andere Ämter der römischen Kurie, genau wie es auf der Tagung im Januar 2020 gesagt wurde.

Die Journalistin erfuhr auch von dem Bericht, den die Glaubenskongregation auf der Grundlage eines an die Bischöfe verschickten Fragebogens erstellt hatte. Bei „The Remnant” schreibt sie, dass der Bericht sehr detailliert, umfangreich und analytisch war. Insgesamt sprachen sich 35 Prozent der Bischöfe dafür aus, Summorum pontificum in Ruhe zu lassen und keine Änderungen vorzunehmen. Weitere einige zehn Prozent der Bischöfe wünschten nur kleinere Änderungen, sprachen sich aber im Allgemeinen für die Beibehaltung von Summorum pontificum aus. Insgesamt sprachen sich rund 60 Prozent der Bischöfe für eine Fortsetzung der von Benedikt XVI. eingeführten Lösungen aus! Viele positive Stimmen kamen vor allem aus Frankreich und den Vereinigten Staaten, wo traditionalistischen Bewegungen besonders verbreitet sind.

Interessanterweise gab es, wie Montagna schreibt, auch einige Stimmen aus Asien, die forderten, den traditionalen Ritus in den Priesterseminaren lehren zu können, und sich dabei auf die Frömmigkeit beriefen, die dieser Ritus hervorruft.

Von all diesen positiven Äußerungen und Bitten blieb in Traditionis custodes jedoch nichts übrig. Diane Montagna, die sich auf ihre Quellen im Vatikan beruft, weist darauf hin, dass Traditionis custodes sich überhaupt nicht auf den Bericht bezieht, den die Glaubenskongregation auf der Grundlage der Umfrage erstellt hat.

Montagna teilte mit, dass die Kongregation für die Glaubenslehre noch einen zweiten Bericht vorbereitet habe. Dieser Bericht wurde erstellt, noch bevor alle Antworten der Bischöfe nach Rom gelangt waren. Es ist nicht bekannt, welche Form oder Art er hatte. Montagna vermutet, dass dieser Bericht das Traditionis custodes beeinflusst haben könnte. Dies ist jedoch nicht bekannt; Tatsache ist nur, dass Traditionis custodes nicht durch den Bericht der Kongregation selbst beeinflusst wurde.

Die Journalistin schreibt in The Remnant auch, dass aus Italien eher negative Reaktionen auf die Umfrage nach Rom kamen. In Italien haben viele Bischöfe die vollständige Aufhebung von Summorum pontificum unterstützt - und das, obwohl es in ihren Diözesen praktisch keine tridentinische Bewegungen gab.

„Diese Information kommt für uns nicht überraschend. Wir haben darüber geschrieben, dass die offizielle Darstellung des Vatikans zu Traditionis custodes von Anfang an falsch war.” - gab sie zu.

„Wir haben auf von Anfang an geschrieben, dass dieses Narrativ falsch ist. Traditionis custodes ist ein Dokument, das von der Ideologie der radikalen Liturgiker des Päpstlichen Liturgischen Instituts St. Anselm in Rom geprägt ist. Die führende Persönlichkeit dieser Gruppe ist Professor Andrea Grillo. Tatsächlich wurde Traditionis custodes bereits 2017 ideologisch vorbereitet. Der Fragebogen an die Bischöfe wurde, wie man hier vermuten kann, nur versendet, um den Eindruck der Kollegialität zu erwecken und die Einschränkungen mit der vermeintlichen Stimme der Bischöfe der ganzen Welt zu untermauern. Dies wäre jedoch eine reine Propagandaaktion!”
De Profundis
Lisi Sterndorfer
Immaculata90
Er steht im Dienst des Meisters der Lüge!