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US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde

Es müsse eine klare Abgrenzung zum Unrecht der Abtreibung geben, sagte Bischof Joseph Brennan - Einige der Impfstoffe, die derzeit gegen Covid-19 entwickelt werden, werden mit Hilfe von Zelllinien abgetriebener Babys erarbeitet

Fresno (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Joseph Brennan, der Bischof von Fresno (US-Bundesstaat Kalifornien), hat daran erinnert, dass Impfungen, die in irgend einer Stufe der Entwicklung oder Produktion mit den Zelllinien abgetriebener Babys zu tun hätten, auf unmoralische Weise hergestellt seien. Er rief die Katholiken dazu auf, Impfstoffe dieser Art zu boykottieren.

Die Kirche sei nicht generell gegen Impfungen, betonte Bischof Brennan in einem kurzen Video zur Covid-19-Impfung, welches auf der Internetseite der Diözese abrufbar ist. Es sollte aber nur an Impfstoffen gearbeitet werden, deren Entwicklung und Herstellung ethisch vertretbar sei.

Brennan hob den weltweiten Einsatz für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 positiv hervor. Gleichzeitig sei es seine Aufgabe als Bischof, vor moralisch bedenklichen Impfstoffen zu warnen. Einige der derzeit in Entwicklung befindlichen Impfstoffe seien dazu zu zählen, auch derjenige von Pfizer, betonte der Bischof.

Moralische Bedenken gebe es bei den in Entwicklung befindlichen Covid-Impfstoffen vor allem hinsichtlich der Verwendung von Zelllinien, die ursprünglich aus abgetriebenen Babys gewonnen wurden. Er erinnerte an die Instruktion Dignitas personae der Glaubenskongregation aus dem Jahr 2008. Dieses Dokument stelle fest, dass Embryonen, aus denen nach einer Abtreibung oder künstlichen Befruchtung Zelllinien für die Forschung gewonnen würden, als bloßes „biologisches Material“ behandelt würden. Selbst wenn nur ein geringer Zusammenhang zur Forschung bestehe, werde Material verwendet, das auf unrechtmäßige Weise zustande gekommen sei. Forschung dieser Art und deren Ergebnisse wie beispielsweise Impfstoffe seien daher abzulehnen. Hier müsse es eine klare Abgrenzung vom Unrecht der Abtreibung geben, betont Brennan.

Er werde sich daher nicht mit einem Impfstoff impfen lassen der auf die genannte Weise zustande gekommen sei, sagte er und forderte die Gläubigen auf, sich seinem Boykott anzuschließen.

kath.net/news/73578
Nicky41
Auch das Medikament der Firma Regeneron, welches Donald Trump während seiner Corona Infektion verabreicht bekam, hat mit Gewebe eines abgeriebenen Babys zu tun. Denn : "Um allerdings die Wirksamkeit der Antikörper zu testen, wurden in Labortests Zellkulturen verwendet, die ursprünglich aus Abtreibungsgewebe stammen. Es handelte sich dabei um Nierengewebe, das von einer Abtreibung in den Niederl…More
Auch das Medikament der Firma Regeneron, welches Donald Trump während seiner Corona Infektion verabreicht bekam, hat mit Gewebe eines abgeriebenen Babys zu tun. Denn : "Um allerdings die Wirksamkeit der Antikörper zu testen, wurden in Labortests Zellkulturen verwendet, die ursprünglich aus Abtreibungsgewebe stammen. Es handelte sich dabei um Nierengewebe, das von einer Abtreibung in den Niederlanden in den 1970er-Jahren stammt."
Elista
Brennan hob den weltweiten Einsatz für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 positiv hervor. Gleichzeitig sei es seine Aufgabe als Bischof, vor moralisch bedenklichen Impfstoffen zu warnen. Einige der derzeit in Entwicklung befindlichen Impfstoffe seien dazu zu zählen, auch derjenige von Pfizer, betonte der Bischof.