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Theresia Katharina
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Kartoffelsterz und Hollerkoch: Das Notzeiten-Kochbuch | Zwischen Spessart und Karwendel | BR. Gekocht wird heutzutage auf allen Fernsehkanälen, doch Gerichte aus Not- und Kriegszeiten sind schon …More
Kartoffelsterz und Hollerkoch: Das Notzeiten-Kochbuch | Zwischen Spessart und Karwendel | BR.

Gekocht wird heutzutage auf allen Fernsehkanälen, doch Gerichte aus Not- und Kriegszeiten sind schon etwas Ungewöhnliches. Oder haben Sie schon mal Kuheuter, Kartoffelsterz oder Brotsuppe selbst gemacht? Mehr von Zwischen Spessart und Karwendel unter: www.br.de/…/index.html Autorin: Sandra Wiest
Theresia Katharina
Früher wurde auch kein altes Brot weggeworfen oder gar alte Brötchen! Diese wurden gerieben für Semmelbrösel, um Schnitzel oder Fisch zu panieren. Manche panierten auch die Frikadellen, um große Familien sattzumachen! Geriebenes Brot kam auch als Einlage in die Brotsuppe und in Butter geröstete Brotwürfel kamen innen in die Knödel hinein!
Theresia Katharina
Kuheuter kenne ich als Gericht nicht, aber in Notzeiten wurde dann alles gegessen und nichts weggeworfen! Diese Gerichte werden dann so gestaltet, dass man von Kuheuter nichts so merkt und den trotzdem essen kann! Das war die Erfahrung der Alten!
2 more comments from Theresia Katharina
Theresia Katharina
Der Holunder wurde entweder gesaftet oder im Einmachglas "eingeweckt" und diente dann als Beilage für viele Gerichte oder als Nachtisch!
Theresia Katharina
Früher hatte man nur die Kartoffeln, die man selbst geerntet oder im Herbst vom Bauern gekauft hatte. Diese lagerten im Keller und wurden gegen Frühjahr immer unansehlicher und trieben dann auch schon lange Sprosse ab April!
Diese alten Kartoffeln wurden gekocht, dann geschält und klein gerieben. Damit man ihren alten, laschen Zustand nicht so merkte, wurden sie mit Mehl und Ei vermischtMore
Früher hatte man nur die Kartoffeln, die man selbst geerntet oder im Herbst vom Bauern gekauft hatte. Diese lagerten im Keller und wurden gegen Frühjahr immer unansehlicher und trieben dann auch schon lange Sprosse ab April!
Diese alten Kartoffeln wurden gekocht, dann geschält und klein gerieben. Damit man ihren alten, laschen Zustand nicht so merkte, wurden sie mit Mehl und Ei vermischt und dann entweder in der Pfanne als Brösel gebraten (Kartoffelsterz) oder zu kleinen Klumpen geformt und im Ofen gebacken!