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Diskussion mit Linken über Politischen Islam in Neufahrn

Zweihundert
Bevor die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) ihre Kundgebung am 13. März 2020 in Neufahrn begann, versuchte ich als Journalist für PI-NEWS ein Interview mit dem alevitischen CSU-Bürgermeisterkandidaten …More
Bevor die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) ihre Kundgebung am 13. März 2020 in Neufahrn begann, versuchte ich als Journalist für PI-NEWS ein Interview mit dem alevitischen CSU-Bürgermeisterkandidaten Ozan Iyibas über den Politischen Islam zu führen und ihm den Fragenkatalog der BPE zu übergeben, der moslemischen Bewerbern um ein politisches Amt vorgelegt wird. Aus guten Gründen, denn der Politische Islam fordert die Vorrangstellung des islamischen Gesetzes, der Scharia, über allen von Menschen gemachten Gesetzen. Jeder Moslem, der in unserem Land Verantwortung in einem politischen Amt übernehmen möchte, sollte sich daher klar vom Politischen Islam distanzieren, erklären, dass die Scharia keine Gültigkeit besitzt, der Koran kein Befehlsbuch sein darf und unser Grundgesetz über allem steht, was es an Bestimmungen im Politischen Islam gibt. Religion und Staat müssen strikt getrennt sein, jetzt und für alle Zeiten. Ozan Iyibas weigerte sich aber, den Fragenkatalog anzunehmen und wollte auch kein Statement zum Politischen Islam abgeben. Das kann mehrere Gründe haben: So wollte er es sich wohl nicht mit den moslemischen Wählern in Neufahrn verderben, um deren Stimmen er wohl als türkischstämmiger Alevit buhlte. Er könnte auch aus der CSU-Zentrale in München die Ansage bekommen haben, mit mir als CSU-Aussteiger, der dafür als Quittung in Bayern die Verfassungsschutzüberwachung aufgebrummt bekam, kein Gespräch zu führen. Es ergaben sich aber andere hochinteressante Gespräche: So versuchte uns ein Linker, der die Fahne der vom Verfassungsschutz überwachten „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ trug, eine extremistische Grundhaltung zu unterstellen. Ein anderer Linker verfolgte mich auf Schritt und Tritt mit seinem Plakat "Hass tötet" und behauptete, dass ich mit meiner Aufklärung über den Politischen Islam den psychopathischen Killer von Hanau angestiftet hätte. Zudem beleidigte er mich als "Nazi" und "Faschist". Später stellte es sich heraus, dass es sich um einen Kandidaten der SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ handelt, der bei der Wahl für den Gemeinderat Neufahrn auf Listenplatz 3 stand. Sein Name: David Rusic. Sehr positiv hingegen verlief das Gespräch mit einem türkischstämmigen Migranten, der sich klar gegen den Politischen Islam aussprach. Er stimmte unseren Positionen zu, dass es eine strikte Trennung von Staat und Religion geben und der Politische Islam verboten werden muss. Ich hatte Iyibas zwei Wochen vor unserer Kundgebung per email das Angebot unterbreitet, vor Ort ein Gespräch zu führen, was er aber nicht beantwortete.