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Sich festhalten am Herrn, unserem Felsen

Hl. Claude de la Colombière (1641-1682)

Jesuit
Geistliches Tagebuch (Écrits spirituels, coll. Christus n° 9, éd. DDB 1982, p. 154–155; ins Dt. trad. © Evangelizo)

Sich festhalten am Herrn, unserem Felsen
Als ich an die Ewigkeit Gottes dachte, stellte ich sie mir als einen unbeweglichen Felsen am Ufer eines Flusses vor, von wo aus der Herr alle Geschöpfe vorbeiziehen sieht, ohne sich selbst zu bewegen und ohne je vorüberzugehen. Alle Menschen, die sich an geschaffene Dinge klammern, erschienen mir wie Leute, die sich, von der Strömung des Wassers mitgerissen, an eine Planke, einen Baumstamm oder an Schaumkronen klammern, die sie für etwas Stabiles halten. All das wird vom reißenden Strom mitgerissen: die Freunde sterben, die Gesundheit schwindet dahin, das Leben vergeht; getragen von diesen vorübergehenden Stützen kommt man schließlich bis an die Ewigkeit wie an ein großes Meer, in das ihr unweigerlich eintreten müsst und euch verliert. Man erkennt nun, wie unklug es gewesen ist, sich nicht an dem Felsen festzuhalten, am Ewigen; man würde gerne zurückkehren, aber die Fluten haben uns schon zu weit hinausgetragen und man kann nicht zurückkehren, man muss zwangsläufig mit den vergänglichen Dingen untergehen. Ein Mensch jedoch, der sich an Gott festhält, sieht ohne Furcht die Gefahr und das Verderben der anderen; was auch immer mit ihm geschehen mag, welche Umwälzungen er auch durchmachen muss, er befindet sich immer auf seinem Felsen. Gott wird nicht von ihm weichen, denn dieser Mensch hat nichts anderes umarmt als ihn [Gott], so wird er jederzeit von ihm gehalten; jedes Unglück gibt ihm nur Gelegenheit, sich der guten Wahl zu freuen, die er getroffen hat. Er ist allezeit im Besitze seines Gottes; der Tod seiner Freunde, seiner Eltern, derer, die ihn schätzen und ihn mögen, Aufenthalt in der Fremde, Wechsel des Arbeitsplatzes oder Ortes, Alter, Krankheit, der Tod selbst: All das kann ihm nichts von seinem Gott wegnehmen. Er ist stets gleichermaßen zufrieden und spricht im Frieden und in der Freude seiner Seele: „Ich aber – Gott nahe zu sein ist mein Glück, ich habe Gott, den Herrn, zu meiner Zuflucht gemacht“ (vgl. Ps 73(72),28).
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„Plant die Corona-Diktatur das Kriegsrecht?“

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AUF WUNSCH DER LÄNDER

Die Ampel des Grauens arbeitet an Gastro-Lockdown.

Damit wird es den Ländern wieder ermöglicht, neben Clubs und Diskotheken auch Restaurants und Kneipen zu schließen, wie es der Ampel des Grauens gerade gefällt.

Auch die die Kirchen haben sie schon ein Auge geworfen.

3. Dez. 2021